dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

20.01.2017

WOCHENVORSCHAU: Termine bis 26. Januar 2017

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine bis Donnerstag,

den 26. Januar:

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FREITAG, DEN 20. JANUAR 2017

TERMINE MIT ZEITANGABE

02:00 USA: Rede von Fed's Yellen in Stanford

03:00 CHN: BIP Q4/16

03:00 CHN: Industrieproduktion 12/16

03:00 CHN: Einzelhandelsumsatz 12/16

08:00 D: Erzeugerpreise 12/16

10:30 GB: Einzelhandelsumsatz 12/16

12:30 USA: General Electric Q4-Zahlen

15:00 B: Verbrauchervertrauen 01/17

15:00 USA: Rede von Fed's Harker in New Jersey

19:00 USA: Rede von Fed's Williams in San Francisco

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

EU: Fitch Ratingergebnis Rumänien

EU: Moody's Ratingergebnis Bulgarien, Slowenien, Irland

EU: S&P Ratingergebnis Tschechien, Griechenland

SONSTIGE TERMINE

09:00 D: Pharmakonzern Merck feiert Richtfest für neues Innovationszentrum

und Mitarbeiterrestaurant u.a. mit Darmstadts Oberbürgermeister

Jochen Partsch und Merck-Geschäftsleitungsmitglied Kai Beckmann

10:30 D: Das Landgericht Paderborn entscheidet über die Aussagepflicht des

früheren Ex-VW-Chefs Martin Winterkorn als Zeuge, Paderborn

11:00 D: Mündliche Verhandlung im Prozess eines Autobesitzers gegen VW als

Verkäufer im Zuge des VW-Abgasskandals, Braunschweig

D: Beginn Internationale Grüne Woche (bis 29.01.), Berlin

18:00 USA: Donald Trump legt als Nachfolger von Barack Obama den Amtseid

als 45. US-Präsident ab, Washington

CH: Abschluss des Weltwirtschaftforums in Davos

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MONTAG, DEN 23. JANUAR 2017

TERMINE MIT ZEITANGABE

05:30 J: All Industry Activity Index 11/16

07:00 NL: Philips Lightning Jahreszahlen

07:00 CH: SGS Jahreszahlen

11:00 D: Wincor Nixdorf Hauptversammlung

12:50 USA: Halliburton Q4-Zahlen

14:00 USA: McDonald's Q4-Zahlen

16:00 EU: Verbrauchervertrauen 01/17 (vorab)

SONSTIGE TERMINE

09:30 D: Pk Boston Consulting Group zum Firmenkundengeschäft von Banken

Vorgestellt wird eine Analyse, die 300 Firmenkundenbanken weltweit

untersucht.

11:00 D: Pk Flughafenverband ADV zu Maßnahmen für einen wettbewerbsfähigen

deutschen Luftverkehr mit dem neuen Präsidenten des

Flughafenverbands, Michael Garvens, Berlin

B: Treffen der Eurogruppe, Brüssel

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DIENSTAG, DEN 24. JANUAR 2017

TERMINE MIT ZEITANGABE

00:30 KR: Samsung Electronics Q4-Zahlen

07:00 D: SAP Jahreszahlen

07:00 NL: Philips Jahreszahlen

08:00 GB: Easyjet Q1-Zahlen

09:00 F: PMI Verarbeitendes Gewerbe und

Dienste 01/17 (1. Veröffentlichung)

09:30 D: PMI Verarbeitendes Gewerbe und

Dienste 01/17 (1. Veröffentlichung)

10:00 EU: PMI Verarbeitendes Gewerbe und

Dienste 01/17 (1. Veröffentlichung)

10:00 A: Raiffeisen Bank International ao Hauptversammlung

12:00 USA: Dupont Q4-Zahlen

12:40 USA: Johnson & Johnson Q4-Zahlen

13:00 USA: Verizon Q4-Zahlen

13:25 USA: Lockheed Martin Q4-Zahlen

13:30 USA: 3M Q4-Zahlen

15:45 USA: Markit PMI Verarbeitendes Gewerbe 01/17

(1. Veröffentlichung)

16:00 USA: Verkauf bestehender Häuser 12/16

18:00 F: Arbeitslosenzahlen 12/16

22:00 USA: Alcoa Q4-Zahlen

22:30 USA: Texas Instruments Q4-Zahlen

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

AU: BHP Billiton Q2 Operation Report

CHN: Alibaba Group Q3-Zahlen

USA: Corning Q4-Zahlen

USA: AK Steel Holding Q4-Zahlen

USA: Seagate Q2-Zahlen

SONSTIGE TERMINE

09:00 D: BGH verhandelt im Streit zwischen Vodafone und der Deutschen Telekom

wegen der Mietkosten für die "letzte Meile" zum

Kunden-Telefonanschluss, Karlsruhe

09:30 D: 24. Handelsblatt Jahrestagung Energiewirtschaft (bis 26.01.), Berlin

09:30 LU: EuGH verhandelt über Besetzung des Tui-Aufsichtsrats

09:30 LU: EU-Gericht verhandelt über ein Hausverbot des Europaparlaments für

russische Staatsbürger

10:00 D: Volkswirte des Bankhauses Sal Oppenheim zur

Konjunkturentwicklung 2017, Frankfurt

10:00 D: Auftakt Verhandlung Bundesverfassungsgericht über das

Tarifeinheitsgesetz nach Klagen von Gewerkschaften (bis 25.01.)

10:30 GB: Das höchste britische Gericht (Supreme Court) gibt sein Urteil zur

Parlamentsbeteiligung beim Brexit-Verfahren bekannt

10:30 D: Pk Elektroverband ZVEI Jahresauftakt 2017 zu Konjunktur, Frankfurt

EU: Treffen des EU-Ministerrates für Wirtschaft und Finanzen

I: Verfassungsgericht urteilt über italienisches Wahlrecht, Rom

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MITTWOCH, DEN 25. JANUAR 2017

TERMINE MIT ZEITANGABE

03:00 CH: Logitech Q3-Zahlen (Call 14.30 h)

07:00 CH: Barry Callebaut Umsatz/Volumen Q1 2016/17

07:00 CH: Lonza Jahreszahlen (Pk 10.30 h)

07:00 CH: Novartis Jahreszahlen (Pk 8.45 h)

07:00 E: Banco Santander Jahreszahlen

08:00 EU: Acea Nfz-Neuzulassungen 12/16

08:45 F: Geschäftsklimaindex 01/17

10:00 D: ifo-Geschäftsklimaindex 01/17

11:30 D: Anleihe

Laufzeit: 30 Jahre

Volumen: 1 Mrd EUR

12:55 USA: United Technologies Q4-Zahlen

13:00 USA: Procter & Gamble Q2-Zahlen

13:00 USA: State Street Q4-Zahlen

13:30 USA: Boeing Q4-Zahlen

13:30 USA: Abbott Laboratories Q4-Zahlen

15:00 B: Geschäftsklimaindex 01/17

17:35 I: Tod's Umsatz 2016

22:00 USA: Qualcomm Q1-Zahlen

22:00 USA: AT&T Q4-Zahlen

22:15 USA: Ebay Q4-Zahlen

SONSTIGE TERMINE

D: Die Bundesregierung legt ihre aktuelle Prognose für die deutsche

Wirtschaft vor

09:30 LU: EU-Gericht urteilt über Sanktionen gegen russisches Unternehmen

Das russische Staatsunternehmen Almaz-Antei wehrt sich vor dem

EU-Gericht gegen seine Aufnahme in die EU-Sanktionsliste wegen

Waffenlieferungen im Ukraine-Konflikt.

10:00 D: Abschluss Verhandlung Bundesverfassungsgericht über das

Tarifeinheitsgesetz nach Klagen von Gewerkschaften, Karlsruhe

11:00 D: Jahres-Pk Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)

zu Nahverkehrsbilanz 2016, Bahnpolitik und Lage des

Schienengüterverkehrs

11:00 D: Pk zur CeBIT 2017 (20.-24. März), Hannover

14:15 D: G20-Konferenz Bundesbank und Bundesfinanzministerium "Digitising

finance, financial inclusion and financial literacy"

u.a. mit Bundesbankpräsident Jens Weidmann, Bundesfinanzminister

Wolfgang Schäuble und Bundesinnenminister Thomas de Maizière,

Wiesbaden

15:30 GB: BP stellt "Energy Outlook 2017" vor - Live Webcast mit BP-Chef Bob

Dudley und Chefökonom Spencer Dale. Energieausblick für die

kommenden 20 Jahre

19:00 D: Vorabendveranstaltung zur Preisverleihung Best Cars 2017 der

Zeitschrift "auto motor und sport" Stuttgart

19:00 D: Jahresempfang Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft

Deutschland (BID) u.a. mit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks

(SPD), Andreas Ibel, BID-Vorsitzender, Berlin

B: Anti-Maut-Treffen in Brüssel

Es treffen sich Staaten, die auch das mit der EU-Kommission

abgesprochene deutsche Maut-Modell als diskriminierend empfinden.

Vertreten sind Österreich, Frankreich, Luxemburg, die Niederlande,

Belgien, Dänemark, Polen, Tschechien und Ungarn.

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DONNERSTAG, DEN 26. JANUAR 2017

TERMINE MIT ZEITANGABE

07:00 D: Software Q4-Zahlen

07:00 S: Nordea Jahreszahlen

07:00 S: Tele2 Jahreszahlen

07:30 D: Zooplus Umsatz 2016

07:30 S: Ericsson Jahreszahlen

08:00 D: GfK-Konsumklimaindikator 02/17

08:00 GB: Sky Halbjahreszahlen

08:00 GB: Diageo Halbjahreszahlen

08:00 GB: Anglo American Q4 Production Report

08:00 GB: Sage Group Q1 Trading Statement

08:00 NL: Unilever Jahreszahlen

10:00 I: Einzelhandelsumsatz 11/16

10:30 GB: BIP Q4/16 (vorab)

12:30 USA: Southwest Airlines Q4-Zahlen

12:30 USA: Caterpillar Q4-Zahlen

12:45 USA: Dow Chemical Q4-Zahlen

13:00 USA: Bristol-Myers Squibb Q4-Zahlen

13:00 USA: Ford Motor Q4-Zahlen

13:00 USA: Raytheon Q4-Zahlen

13:00 USA: Biogen Q4-Zahlen

14:30 USA: Lagerbestände Großhandel 12/16 (vorläufig)

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

14:30 USA: CFNA-Index 12/16

15:45 USA: Markit PMI Diesnte 01/17 (1. Veröffentlichung)

16:00 USA: Frühindikator 12/16

16:00 USA: Neubauverkäufe 12/16

16:30 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)

17:45 F: LVMH Umsatz 2016

22:00 USA: Alphabet Q4-Zahlen

22:00 USA: Intel Q4-Zahlen

22:04 USA: Starbucks Q1-Zahlen

22:05 USA: Paypal Q4-Zahlen

22:09 USA: Microsoft Q2-Zahlen

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

CH: STMicro Jahreszahlen

CDN: Potash Q4- und Jahreszahlen

USA: Praxair Q4-Zahlen

USA: Stanley Black & Decker Q4-Zahlen

USA: Fiat Chrysler Automobiles Q4-Zahlen

USA: JetBlue Airways Q4-Zahlen

HINWEIS

AUS: Feiertag, Börse geschlossen

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Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MEZ.

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20.01.2017

TAGESVORSCHAU: Termine am 20. Januar 2017

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine am Freitag,

den 20. Januar:

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TERMINE MIT ZEITANGABE

02:00 USA: Rede von Fed's Yellen in Stanford

03:00 CHN: BIP Q4/16

03:00 CHN: Industrieproduktion 12/16

03:00 CHN: Einzelhandelsumsatz 12/16

08:00 D: Erzeugerpreise 12/16

10:30 GB: Einzelhandelsumsatz 12/16

12:30 USA: General Electric Q4-Zahlen

15:00 B: Verbrauchervertrauen 01/17

15:00 USA: Rede von Fed's Harker in New Jersey

19:00 USA: Rede von Fed's Williams in San Francisco

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

EU: Fitch Ratingergebnis Rumänien

EU: Moody's Ratingergebnis Bulgarien, Slowenien, Irland

EU: S&P Ratingergebnis Tschechien, Griechenland

SONSTIGE TERMINE

09:00 D: Pharmakonzern Merck feiert Richtfest für neues Innovationszentrum

und Mitarbeiterrestaurant u.a. mit Darmstadts Oberbürgermeister

Jochen Partsch und Merck-Geschäftsleitungsmitglied Kai Beckmann

10:30 D: Das Landgericht Paderborn entscheidet über die Aussagepflicht des

früheren Ex-VW-Chefs Martin Winterkorn als Zeuge, Paderborn

11:00 D: Mündliche Verhandlung im Prozess eines Autobesitzers gegen VW als

Verkäufer im Zuge des VW-Abgasskandals, Braunschweig

D: Beginn Internationale Grüne Woche (bis 29.01.), Berlin

18:00 USA: Donald Trump legt als Nachfolger von Barack Obama den Amtseid

als 45. US-Präsident ab, Washington

CH: Abschluss des Weltwirtschaftforums in Davos°

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MEZ.

/bwi

20.01.2017

Pressestimme: 'Handelsblatt' zu Bundeshaushalt

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - "Handelsblatt" zu Bundeshaushalt:

"Im Bundeshaushalt 2018 fehlen derzeit zehn Milliarden Euro. Das Loch dürfte gestopft werden können, weil die Flüchtlingsrücklage für 2017 wohl nicht aufgebraucht wird. Doch die ungedeckten Ausgaben zeigen: Der Haushaltsspielraum ist nicht so groß, wie es scheint. Deshalb muss der Bund auch sorgsam mit seinem Überschuss von 6,2 Milliarden Euro aus 2016 umgehen. Steuersenkungen etwa machen keinen Sinn. Dauerhafte Entlastungen sollten nie nach kurzfristiger Kassenlage beschlossen werden. Höhere Investitionen würden verpuffen, weil die Mittel mangels Planungskapazitäten nicht verbaut werden können. Viel spricht deshalb dafür, die Milliarden wie von Schäuble vorgeschlagen in den Schuldenabbau zu stecken."/al/DP/he

20.01.2017

Pressestimme: 'Nürnberger Nachrichten' zu Amtsübernahme Trump

NÜRNBERG (dpa-AFX) - "Nürnberger Nachrichten" zu Amtsübernahme Trump:

"Für den Westen könnte der 45. Präsident der USA zu einer der größten Herausforderungen seit dem Fall des Eisernen Vorhangs werden, weil außenpolitische Grundpfeiler ins Wanken geraten könnten. In Zeiten, in denen die EU in der tiefsten Krise ihrer Geschichte steckt, in denen Populisten in den Niederlanden und Frankreich nach der Macht greifen, keine ungefährliche Situation. Aber auch Chance - für den (überfälligen) Ausbau einer gemeinsamen EU-Verteidigungs- und -Sicherheitsarchitektur."/ra/DP/he

20.01.2017

Pressestimme: 'Leipziger Volkszeitung' zu VW/ Winterkorn

LEIPZIG (dpa-AFX) - "Leipziger Volkszeitung' zu VW/ Winterkorn:

"Alle Augen richteten sich auf Martin Winterkorn. Das ist kein Wunder, denn der einstige VW-Chef ist nicht nur zum Gesicht des Abgas-Skandals geworden, er bedient mit exorbitantem Gehalt und herrschaftlicher Attitüde auch sonst manches Klischee. Aber eigentlich ist das Thema im Abgas-Untersuchungsausschuss ein anderes. Es geht um den Unterschied zwischen Wunsch und Wirklichkeit, um den Selbstbetrug einer Gesellschaft. Als klimabesorgte Gesellschaft fordern wir strikte Abgasgrenzen, nach denen eigentlich nur noch Kleinwagen gebaut werden könnten. Als Bürger wollen wir viele ordentlich bezahlte Arbeitsplätze in den Fabriken; deshalb sind deutsche Autos relativ teuer. Als Kunden zahlen wir mehr Geld nur für größere, schnellere Wagen. Wer sich also um die Luft in diesem Land sorgt, sollte erst mal in die eigene Garage schauen."/ra/DP/he

20.01.2017

ROUNDUP: American Express verdient deutlich weniger

NEW YORK (dpa-AFX) - American Express hat im vierten Quartal deutliche Abstriche machen müssen. Der Überschuss ging verglichen mit dem Vorjahreswert um acht Prozent auf 825 Millionen Dollar (774 Mio Euro) zurück, wie die US-Kreditkartenfirma am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Erträge sanken um vier Prozent auf 8,0 Milliarden Dollar. Die Geschäfte litten unter dem starkem Dollar, der die Auslandseinnahmen nach Umrechnung in US-Währung schmälert.

Zudem muss Konzernchef Kenneth Chenault das Kunststück meistern, gleichzeitig auf die Kostenbremse zu treten und sich im harten Wettkampf mit den Rivalen Visa und Mastercard zu behaupten. Auch rasant wachsende Online-Bezahldienste wie Paypal und diverse Apps machen dem Branchenurgestein zu schaffen. Chenault hält mit einer Marketing-Offensive dagegen, doch das geht ins Geld.

Analysten hatten mit einem höheren Quartalsergebnis gerechnet. Die Aktie fiel nachbörslich zunächst um gut ein Prozent. American Express ist neben Visa und Mastercard einer der drei großen Kreditkarten-Anbieter weltweit. Im Unterschied zu den Konkurrenten vergibt das Unternehmen auch den eigentlichen Kredit und verdient so nicht nur an Gebühren, sondern auch an Zinseinkünften.

Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr sanken die Erträge um zwei Prozent auf 32,1 Milliarden Dollar. Den Gewinn konnte American Express dennoch um fünf Prozent auf 5,4 Milliarden Dollar ausbauen. Vorstandschef Chenault zeigte sich zufrieden und sprach von bedeutenden Fortschritten. So konnten etwa die Kosten um vier Prozent auf 22,0 Milliarden Dollar abgebaut werden./hbr/DP/zb

20.01.2017

ROUNDUP 2: IBM mit weiterem Umsatzrückgang

(Neu: Weitere Details)

ARMONK (dpa-AFX) - Der starke Dollar und schwächelnde Verkäufe im traditionellen Computer-Geschäft haben dem IT-Riesen IBM zum Jahresende einen weiteren Umsatzrückgang eingebrockt. Die Erlöse sanken im vierten Quartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um gut ein Prozent auf 21,8 Milliarden Dollar (20,5 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte.

IBM kämpft seit über vier Jahren mit schrumpfendem Umsatz, genau genommen war es das 19. Quartal mit einem Minus in Folge. Dennoch konnte der Konzern den Überschuss von 4,46 auf 4,50 Milliarden Dollar leicht steigern. Die Prognosen der Analysten wurden mit den Quartalszahlen übertroffen.

Auch der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2017 überraschte positiv: IBM stellt einen bereinigten Gewinn von mindestens 13,80 Dollar je Aktie in Aussicht. An der Wall Street war mit etwas weniger gerechnet worden. Dennoch geriet die IBM-Aktie nachbörslich nach einer ersten positiven Marktreaktion mit über zwei Prozent ins Minus. Im Jahresvergleich hat der Kurs allerdings um 35 Prozent zugelegt.

IBM will sich vom klassischen Computer-Hersteller zum modernen Anbieter von Cloud-Diensten im Internet, Daten-Analyse, künstlicher Intelligenz und Sicherheits-Software wandeln. Diese Bereiche, mit denen Vorstandschefin Ginni Rometty in Zukunft punkten will, schafften ein Umsatzplus von elf Prozent auf 9,5 Milliarden Dollar.

Im traditionellen Kerngeschäft tut sich das IT-Urgestein jedoch weiter schwer. Hinzu kamen zuletzt Probleme durch den starken Dollar, der die Auslandseinnahmen nach Umrechnung in US-Währung verringert. Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr sank der Gewinn um elf Prozent auf unter dem Strich 11,9 Milliarden Dollar. Die Erlöse gingen um zwei Prozent auf 79,9 Milliarden Dollar zurück./hbr/DP/zb

20.01.2017

Presse: Koalition will Manipulationen bei Arzt-Diagnosen verhindern

BERLIN (dpa-AFX) - Die große Koalition will nach einem Medienbericht Manipulation von Leistungsabrechnungen durch Ärzte und Krankenkassen unterbinden. Dies gehe aus einem Gesetzentwurf hervor, berichtet die "Rheinische Post" (Freitag). Die Koalition reagiere damit auf Berichte, wonach gesetzliche Krankenkassen bei der Abrechnung von Leistungen im großen Stil schummeln.

Die Gesundheitsbranche steht im Verdacht, dass Kassen und Ärzte zum beiderseitigen finanziellen Vorteil die Patienten auf dem Papier kränker machen, als jene es in Wirklichkeit sind. Das Gesetz solle sicherstellen, dass die Abrechnungen nicht mehr manipuliert werden können. Dafür solle die "zusätzliche Vergütung von Diagnosen, nachträgliche Diagnoseübermittlung" und eine diesbezügliche Beratung der Ärzte durch Krankenkassen verboten werden.

Die Neuregelung solle an das geplante Heil- und Hilfsmittelgesetz angehängt und am 25. Januar in den Bundestag eingebracht werden./sv/DP/zb

20.01.2017

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Alle Meldungen der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Bei der Erstellung der Meldungen wird regelmäßig das Sechs-Augen-Prinzip (Erstellung, Prüfung, zusätzliche Freigabe) angewendet. Jede/r Redakteur/in der dpa-AFX unterzeichnet einen internen Code of Conduct, der spezifische dpa-AFX Regelungen zur Wahrung der publizistischen Unabhängigkeit vorgibt und deren Einhaltung dpa-AFX individuell mit einem externen Audit überprüfen lassen kann.

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Hinweise zu etwaig bestehenden Interessen bzw. Interessenkonflikten hinsichtlich der Finanzinstrumente, auf die sich die Meldungen der dpa-AFX beziehen, werden auf der folgenden Internetseite offengelegt: http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html

20.01.2017

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Impressum

FRANKFURT (dpa-AFX) - Guten Morgen! Wir begrüßen Sie beim Nachrichtendienst von dpa-AFX. Den verantwortlichen Dienstleiter erreichen Sie unter folgender Telefonnummer: 069/92022-425. Alle angegebenen Zeiten beziehen sich auf MESZ oder MEZ. Verantwortlich im Sinne des Presserechts: Martin Kalverkamp. Die Redaktion erreichen Sie unter: dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH Gutleutstraße 110 60327 Frankfurt/Main Telefon: 069/92022-425 Fax: 069/92022-449 E-Mail: redaktion@dpa-AFX.de Weitere Informationen unter: www.dpa-AFX.de ©Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Unseren Verkauf und Kundenservice erreichen Sie unter: Telefon: 069/92022-480 Fax: 069/92022-420 E-Mail: vertrieb@dpa-AFX.de dpa-AFX zählt zu den führenden deutschsprachigen Nachrichtenagenturen für real time Finanz- und Wirtschaftsnachrichten. Die dpa-AFX Redakteure produzieren unabhängig, zuverlässig und schnell Nachrichten für institutionelle und private Anleger. Neben den engen Kontakten zu Händlern, Analysten und anderen Quellen nutzt die Redaktion das internationale Netzwerk der Gesellschafter Deutsche Presse-Agentur (dpa), Hamburg, und APA - Austria Presse Agentur, Wien.

20.01.2017

Nach der Trump-Party: Die Euphorie an der Börse schwindet

FRANKFURT (dpa-AFX) - Seit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten schlagen die Kapitalmärkte Kapriolen - allerdings anders als vielfach vorhergesagt. Ausgerechnet der im Wahlkampf bei Anlegern als Börsenschreck verschriene Republikaner löste mit der Hoffnung auf Konjunkturspritzen und Steuersenkungen zunächst eine fulminante Rally am Aktienmarkt aus. Statt sich in sichere Häfen zu flüchten, setzten die Anleger auf Risiko. Im Gegenzug gerieten als sicher geltende Werte wie Staatsanleihen und Gold unter Druck. Doch jetzt dreht sich der Wind an den Finanzmärkten.

Die alles entscheidende Frage lautet nun: Schafft Trump es wirklich, den hohen Erwartungen gerecht zu werden? Eigentlich waren sich Experten vor der US-Wahl einig: Wenn Trump gewinnt, werden die Aktienkurse an den Börsen in den Keller rauschen. Doch es passierte das Gegenteil. Die Kurse schossen in die Höhe, es kam zu einer "Trump-Rally". Der US-Leitindex Dow Jones Industrial schnellte innerhalb gut eines Monats um rund 2000 Punkte nach oben.

Der Grund: Trump hatte zwar im Wahlkampf angekündigt, die US-Wirtschaft abzuschotten. Doch in seiner Dankesrede nach der Wahl fand er zunächst versöhnliche Worte; zudem kündigte er an, die "Infrastruktur wieder aufzubauen". Die Anleger hofften auf ein milliardenschweres Konjunkturprogramm, eine Deregulierung des Finanzsektors und Steuersenkungen - sie feierten eine regelrechte Trump-Party.

Doch die ist inzwischen vorbei. Seit Mitte Dezember kratzt der Dow immer wieder an der bisher noch nie erreichten Marke von 20 000 Punkten, aber er kommt nicht mehr voran. Den Anlegern ist suspekt, dass sich Trump mit detaillierteren Aussagen zu den angekündigten Steuersenkungen und Infrastrukturinvestitionen bedeckt hält. Die Investoren wollten sich wohl erst noch davon überzeugen lassen, dass Trump es tatsächlich ernst meint mit dem Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik, schrieb Analyst Patrick Harms von der HSH Nordbank.

Auch bei seiner ersten Pressekonferenz nach der Wahl verlor Trump kein Wort mehr darüber. Stattdessen zeigte er sich wieder ganz im Wahlkampfmodus, fuhr Journalisten harsch an, bezeichnete den Fernsehsender CNN als "Fake News", wetterte gegen die Macht der Pharmakonzerne und sorgte damit für einen Kursrutsch in der Branche. Es wurde allen klar: Die "Trump-Rally" basierte vor allem auf Glaube und Hoffnung.

Wie sehr sich die Stimmung der Anleger inzwischen gedreht hat, lässt sich auch an den Kursen von Staatsanleihen ablesen. Die Rendite zehnjähriger US-Papiere kletterte nach der Wahl bis Mitte Dezember zunächst um 0,8 Prozentpunkte bis auf 2,6 Prozent - den höchsten Stand seit 2014. Eine höhere Rendite bedeutet eine geringere Nachfrage. Wenn der Staat Schulden aufnehmen will, muss er den Anlegern höhere Zinsen bieten. Angesichts der Risiko-Jagd an den Börsen ließen die Anleger die als sicher geltenden Staatspapiere zunächst links liegen - und entdecken sie jetzt wieder. Seit Mitte Dezember fallen die Renditen wieder.

Das liegt auch daran, dass die Erwartungen schneller und deutlicher Leitzinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed zuletzt wieder gedämpft worden sind. Nach der Wahl hatten Anleger zunächst mit einer stark steigenden Inflation gerechnet und daher mit einer strafferen Geldpolitik. Doch die Notenbanker betonten zuletzt auch Risiken. "Vielleicht muss man sich Sorgen darüber machen, dass das vergiftete politische Umfeld weiter bestehen bleibt", sagte kürzlich Dennis Lockhart, einer der führenden US-Währungshüter.

Derartige Worte lassen auch die Anleger nicht kalt. Und die Flucht in sichere Häfen hat nicht nur Auswirkungen auf die Kurse von Aktien und Staatspapieren, sondern sie zeigt sich auch am Devisenmarkt. Die als besonders sicher geltenden Währungen Schweizer Franken und japanischer Yen gleichen seit Mitte Dezember einen großen Teil ihrer Verluste seit den US-Wahlen wieder aus. Der Druck auf als riskant geltende Währungen von Schwellenländern erhöhte sich dagegen.

Und auch Gold - für viele nach wie vor der Inbegriff einer sicheren Anlage - verteuert sich wieder. Der Preis für eine Feinunze (circa 31,1 Gramm) kletterte seit Dezember um fast 100 auf über 1200 Dollar, nachdem die Trump-Rallye ihn zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Februar 2016 gedrückt hatte. Angesichts zu hoher Erwartungen an die Fiskalpolitik Trumps und absehbarer außen- und handelspolitischer Störfeuer sieht Eugen Keller, Experte beim Bankhaus Metzler, daher dieses Jahr "für Gold einige 'glänzende' Momente" voraus./tos/la/DP/zb

--- Von Lutz Alexander und Tobias Schmidt, dpa-AFX ---

19.01.2017

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow setzt Negativserie vor Trump-Debüt fort

NEW YORK (dpa-AFX) - Von der lange Zeit spürbaren Euphorie am US-Aktienmarkt war am Tag vor der Amtseinführung von Donald Trump nichts mehr zu sehen. Wie schon an den vergangenen Tagen zeigten sich Anleger vor dem Machtwechsel unsicher, ob der neue Präsident die hoch gesteckten Erwartungen tatsächlich erfüllen kann. Gute Konjunkturdaten aus den USA verpufften am Donnerstag vor diesem Hintergrund.

Der Dow Jones Industrial fiel um 0,37 Prozent auf 19 732,40 Punkte und beendete so auch den fünften Handelstag in Folge mit negativem Vorzeichen. Die bisher unerreichte Schwelle von 20 000 Punkten ist damit noch weiter in die Ferne gerückt. Kurzzeitig war der US-Leitindex sogar unter die Marke von 19 700 Punkten abgerutscht und hatte so den niedrigsten Stand seit sechs Wochen erreicht. Börsianer begründeten den plötzlichen Kursrutsch mit einer "großen Verkaufsorder".

NASDAQ TAUCHT NACH REKORD INS MINUS AB

Der S&P 500 fiel in ähnlichem Maße wie der Dow um 0,36 Prozent auf 2263,69 Punkte. Der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 erreichte früh einen Rekordstand bei 5078 Punkten, gab am Ende aber ebenfalls nach. Er verlor 0,09 Prozent auf 5051,17 Zähler.

Vor dem Machtwechsel im Weißen Haus blieb es im Bankensektor bei den zuletzt spürbaren Gewinnmitnahmen. Ähnlich wie am Gesamtmarkt stellten Investoren auch hier die jüngsten Spekulationen auf verbesserte Bedingungen unter Trump in Frage. Der Branchenindex verlor am Ende 0,60 Prozent. Aktien von Goldman Sachs gaben die negative Tendenz mit Abgaben von mehr als 1 Prozent vor.

VERKAUFSEMPFEHLUNGEN BELASTEN

Während die zuletzt in Fahrt gekommene Berichtssaison eine Pause machte, sorgten Analystenkommentare für einige auffällige Kursbewegungen. Eine Verkaufsempfehlung von UBS-Experten drückte die Titel des Ölkonzerns ExxonMobil am Dow-Ende mit fast zwei Prozent ins Minus. Analyst William Featherston hält einen Bewertungsaufschlag im Vergleich zur Konkurrenz in vielerlei Hinsicht für nicht mehr gerechtfertigt.

Am breiteren Markt setzten die Aktien der Handelskette Target ihren Kursrutsch vom Vortag mit rund 2 Prozent Minus fort. Goldman Sachs hatte die Titel nach einem für das Schlussquartal gekappten Gewinnausblick zum Verkauf empfohlen. Die Herausforderungen des Unternehmens schienen struktureller Art zu sein, schrieb Experte Matthew Fassler.

NETFLIX ÜBERZEUGT MIT ZWISCHENBERICHT

Unter den Nebenwerten stand außerdem der Online-Videodienst Netflix mit aktuellen Nachrichten im Blickfeld. Die bereits am Vorabend vorgelegten Geschäftszahlen überzeugten vor allem mit dem Abonnentenzuwachs und trieben den Kurs der Papiere um fast 4 Prozent in die Höhe. Das Unternehmen begründete den Erfolg vor allem mit Serien aus eigener Produktion.

Bei den am Vortag noch von schwachen Zahlen belasteten Aktien der CSX Corporation ging es derweil turbulent zu: Sie schossen um mehr als 23 Prozent in die Höhe. Händler verwiesen auf einen Bericht, demzufolge Branchenaktivisten an einem Einstieg bei dem Schienenlogistiker arbeiteten - mit dem Ziel einer Neuausrichtung des Managements.

BERG- UND TALFAHRT AM DEVISENMARKT

Der Dollar zeigte sich angesichts einer weiterhin lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank wechselhaft. Zuletzt wurden in New York 1,0660 Dollar für die europäische Gemeinschaftswährung bezahlt - und damit etwas mehr als zur gleichen Zeit am Vortag. US-Anleihen dagegen gaben etwas nach. Richtungweisende zehnjährige Papiere fielen um 9/32 Punkte auf 95 31/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 2,465 Prozent./tih/he

--- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

19.01.2017

Aktien New York Schluss: Dow setzt Negativserie vor Trump-Debüt fort

NEW YORK (dpa-AFX) - Von der lange Zeit spürbaren Euphorie am US-Aktienmarkt war am Tag vor der Amtseinführung von Donald Trump nichts mehr zu sehen. Wie schon an den vergangenen Tagen zeigten sich Anleger vor dem Machtwechsel unsicher, ob der neue Präsident die hoch gesteckten Erwartungen tatsächlich erfüllen kann. Gute Konjunkturdaten aus den USA verpufften am Donnerstag vor diesem Hintergrund.

Der Dow Jones Industrial fiel um 0,37 Prozent auf 19 732,40 Punkte und beendete so auch den fünften Handelstag in Folge mit negativem Vorzeichen. Die bisher unerreichte Schwelle von 20 000 Punkten ist damit noch weiter in die Ferne gerückt. Kurzzeitig war der US-Leitindex sogar unter die Marke von 19 700 Punkten abgerutscht und hatte so den niedrigsten Stand seit sechs Wochen erreicht. Börsianer begründeten den plötzlichen Kursrutsch mit einer "großen Verkaufsorder".

Der S&P 500 fiel in ähnlichem Maße wie der Dow um 0,36 Prozent auf 2263,69 Punkte. Der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 erreichte früh einen Rekordstand bei 5078 Punkten, gab am Ende aber ebenfalls nach. Er verlor 0,09 Prozent auf 5051,17 Zähler./tih/he

19.01.2017

Aktien New York: Dow steuert vor Trump-Debüt auf fünften Verlusttag zu

NEW YORK (dpa-AFX) - Die in den vergangenen Monaten noch spürbare Euphorie scheint am Tag vor der Amtseinführung von Donald Trump verflogen. Der Dow Jones Industrial weitete sein Minus im Handelsverlauf am Donnerstag aus. Zuletzt fiel der Index um 0,55 Prozent auf 19 695,75 Punkte. Mit dem Fall unter die Marke von 19 700 Punkten erreichte der Leitindex den niedrigsten Stand seit fast sechs Wochen. Nach einer Durststrecke von zuletzt vier schwachen Tagen ist die bisher unerreichte Schwelle von 20 000 Punkten mittlerweile weit in die Ferne gerückt.

Anleger zeigten sich vor der Amtseinführung von Donald Trump unsicher, ob der neue US-Präsident die hoch gesteckten Erwartungen tatsächlich erfüllen kann. Gute Anzeichen vom Arbeits- und Immobilienmarkt verpufften ebenso wie ein überraschend gestiegenes Geschäftsklima in der Region Philadelphia. Der S&P 500 gab ähnlich wie der Dow um rund ein halbes Prozent auf 2259,96 Punkte nach. Der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 erreichte früh einen Rekordstand bei 5078 Punkten, verlor zuletzt aber 0,23 Prozent auf 5044,31 Zähler.

Vor dem Machtwechsel im Weißen Haus blieb es im Bankensektor bei den zuletzt spürbaren Gewinnmitnahmen. Investoren stellten es dabei zunehmend in Frage, ob sich die jüngsten Spekulationen auf gelockerte Regularien und weitere Zinserhöhungen bewahrheiten werden. Der Branchenindex verlor zuletzt 0,56 Prozent. Aktien von Goldman Sachs gaben die negative Tendenz mit Abgaben von mehr als 1 Prozent vor.

Mit aktuellen Nachrichten stand vor allem der Online-Videodienst Netflix im Blickfeld des Marktes. Überzeugende Geschäftszahlen trieben den Kurs der Papiere um etwa 4,5 Prozent in die Höhe. Wie am Vorabend nach Börsenschluss vermeldet, hatte der Abonnentenzuwachs im vergangenen Quartal alle Erwartungen übertroffen. Goldman-Experte Heath Terry sieht daraufhin viel Luft nach oben bei den Marktschätzungen.

Die zuletzt in Fahrt gekommene Berichtssaison machte an diesem Donnerstag aber zunächst eine kleine Pause. Zahlen des Kreditkartenanbieters American Express sowie des IT-Konzerns IBM , deren Aktien jeweils nachgaben, werden erst nach Börsenschluss erwartet.

Unter den 30 Dow-Werten sorgte deshalb ein Analystenkommentar mit fast zwei Prozent Minus für die auffälligste Kursbewegung. Die Experten der UBS hatten den Aktionären des Ölkonzerns ExxonMobil in einer aktuellen Studie zum Verkauf ihrer Anteile geraten. Ein bedeutsamer Bewertungsaufschlag sei im Vergleich zur Konkurrenz in vielerlei Hinsicht nicht mehr gerechtfertigt, begründete Analyst William Featherston diesen Schritt.

Unter den übrigen Nebenwerten ging es bei den am Vortag noch von schwachen Zahlen belasteten Aktien der CSX Corporation turbulent zu: Sie schossen um mehr als 20 Prozent in die Höhe. Händler verwiesen auf einen Bericht, demzufolge Branchenaktivisten an einem Einstieg bei dem Schienenlogistiker arbeiteten - mit dem Ziel einer Neuausrichtung des Managements./tih/he

19.01.2017

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax schließt nach EZB-Entscheid kaum verändert

FRANKFURT (dpa-AFX) - Den deutschen Aktienmarkt hat am Donnerstag die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) und die anschließende Pressekonferenz weitgehend kalt gelassen. Die Währungshüter lassen sich trotz der anziehenden Inflation nicht von ihrem Billiggeld-Kurs abbringen.

Der Dax schloss mit minus 0,02 Prozent auf 11 596,89 Punkten kaum verändert. Im MDax gab es im Verlauf zwar ein Rekordhoch bei 22 684,62 Punkten, doch mit nur noch 22 634,84 Zählern und einem Plus von 0,02 Prozent ging der Index der mittelgroßen Unternehmen dann über die Ziellinie. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,11 Prozent auf 1836,48 Punkte.

Das derzeitige Preisniveau am deutschen Aktienmarkt sei nahezu ausschließlich dem vom designierten US-Präsidenten Donald Trump in Aussicht gestellten Konjunkturprogramm zu verdanken, hieß es vom Broker IG. Entsprechend hoch sei das Enttäuschungspotenzial, falls Trump hinter den Erwartungen zurückbleibe. Dieser wird an diesem Freitag als US-Präsident vereidigt.

BANKEN GEWINNEN, IMMOBILIENWERTE VERLIEREN

Europas Währungshüter halten die Geldschleusen im Euroraum trotz steigender Inflation weit geöffnet. Der EZB-Rat beließ bei seiner Sitzung den Leitzins, zu dem sich Geschäftsbanken frisches Zentralbankgeld besorgen können, wie erwartet auf dem Rekordtief von null Prozent. Erst im Dezember hatte die EZB ihr gewaltiges Kaufprogramm für Staatsanleihen und andere Wertpapiere um neun Monate bis mindestens Ende 2017 ausgedehnt. Von April an will sie monatlich aber nur noch 60 Milliarden statt 80 Milliarden Euro in den Markt pumpen.

Die Aktien der Commerzbank gewannen an der Dax-Spitze 4,29 Prozent. Die Titel der Deutschen Bank legten um 0,83 Prozent zu. Im Gegenzug wurden Immobilienwerte ungeachtet der weiter extrem lockeren EZB-Geldpolitik abgestoßen. Vonovia etwa verloren am Dax-Ende 1,76 Prozent. Die anziehende Inflation lasse viele an eine Zinswende glauben, so ein Marktbeobachter. "Das hilft den Banken und leider gar nicht den Immobilienkonzernen."

ÜBERNAHME IN DER LUFTFAHRTBRANCHE HILFT MTU

Die im MDax notierten Titel von MTU gewannen 1,41 Prozent. Beflügelt wurden sie von Übernahmeplänen des französischen Triebwerkshersteller und Rüstungskonzern Safran , der den Zulieferer Zodiac Aerospace schlucken will. Die Airbus-Papiere legten um 0,99 Prozent zu.

Der EuroStoxx 50 sank um 0,11 Prozent auf 3290,33 Punkte. Der Cac 40 in Paris und der Londoner FTSE 100 gaben ebenfalls nach. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial stand zum europäischen Handelsschluss etwas tiefer.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,09 Prozent am Vortag auf 0,13 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,24 Prozent auf 142,00 Punkte. Der richtungweisende Euro-Bund-Future verlor 0,06 Prozent auf 162,94 Punkte. Der Euro wurde zuletzt mit 1,0630 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,0668 (Mittwoch: 1,0664) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9374 (0,9377) Euro./ajx/he

--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

19.01.2017

Aktien Frankfurt Schluss: Dax schließt nach EZB-Entscheid kaum verändert

FRANKFURT (dpa-AFX) - Den deutschen Aktienmarkt hat am Donnerstag die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) und die anschließende Pressekonferenz weitgehend kalt gelassen. Die Währungshüter lassen sich trotz der anziehenden Inflation nicht von ihrem Billiggeld-Kurs abbringen.

Der Dax schloss mit minus 0,02 Prozent auf 11 596,89 Punkten kaum verändert. Im MDax gab es im Verlauf zwar ein Rekordhoch bei 22 684,62 Punkten. Mit nur 22 634,84 Zählern und einem Plus von 0,02 Prozent ging der Index der mittelgroßen Unternehmen dann aber über die Ziellinie. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,11 Prozent auf 1836,48 Punkte.

Das derzeitige Preisniveau am deutschen Aktienmarkt sei nahezu ausschließlich dem vom designierten US-Präsidenten Donald Trump in Aussicht gestellten Konjunkturprogramm zu verdanken, hieß es vom Broker IG. Entsprechend hoch sei das Enttäuschungspotenzial, falls Trump hinter den Erwartungen zurückbleibe. Dieser wird an diesem Freitag als US-Präsident vereidigt./ajx/he

19.01.2017

ROUNDUP/Aktien New York: Dow droht fünfter Verlusttag - Nasdaq auf Rekordjagd

NEW YORK (dpa-AFX) - Die in den vergangenen Monaten noch spürbare Trump-Euphorie ist an der Wall Street auch am Donnerstag zunächst nicht zurückgekehrt. Nach einer Durststrecke von zuletzt vier schwachen Tagen gab der Dow Jones Industrial im frühen Handel nochmals um 0,07 Prozent auf 19 791,43 Punkte nach. Die nach nie wie vor unerreichte Marke von 20 000 Punkten ist so vor dem Machtwechsel im Weißen Haus wieder etwas aus dem Blickfeld gerückt. Donald Trump übernimmt am Freitag das Amt vom scheidenden US-Präsidenten Barack Obama.

Der S&P 500 gab ähnlich wie der Dow um 0,10 Prozent auf 2269,73 Punkte nach. Positive Überraschungen beim Geschäftsklima in der Region Philadelphia sowie bei weiteren Konjunkturdaten vom Arbeits- und Immobilienmarkt konnten dem breiten Markt dabei nicht nach oben verhelfen. An der technologielastigen Nasdaq-Börse ging es jedoch etwas freundlicher zu. Der Auswahlindex Nasdaq 100 erreichte früh bei 5078 Punkten einen Rekordstand. Zuletzt lag er noch mit 0,11 Prozent im Plus bei 5061,29 Zählern.

"An der Wall Street ist die Trump-Euphorie verflogen", kommentierten die Experten der Postbank die aktuelle Flaute an den Börsenplätzen. Dies habe sich in den USA schon am Vortag anhand einiger Gewinnmitnahmen bei Bankaktien gezeigt. Viele Investoren stellten offenbar zunehmend in Frage, ob der künftige Präsident die regulatorischen Auflagen für die Branche wirklich wieder lockern wird. An diesem Donnerstag kamen Finanzwerte weiterhin nicht auf Touren. Ihr Branchenindex gab zuletzt moderat um 0,23 Prozent nach.

Mit aktuellen Nachrichten stand vor allem der Online-Videodienst Netflix im Blickfeld des Marktes. Überzeugende Geschäftszahlen trieben den Kurs der Papiere um 5,68 Prozent in die Höhe. Wie am Vorabend nach Börsenschluss vermeldet, hat der Zuwachs von gut sieben Millionen Abo-Kunden im vergangenen Quartal alle Erwartungen übertroffen. Die Analysten von Goldman Sachs erhöhten daraufhin ihr Kursziel für die Netflix-Aktien auf 170 US-Dollar und rieten weiterhin zum Kauf.

Unter den 30 Dow-Werten standen vor allem Analystenkommentare im Blickfeld. Während der Kurs von Verizon nach einer Kaufempfehlung der HSBC-Experten um gut ein halbes Prozent stieg, büßten ExxonMobil als schwächster Wert im Leitindex rund 1,5 Prozent ein. Die Experten der UBS hatten die Papiere zuvor zum Verkauf empfohlen. Ein bedeutsamer Bewertungsaufschlag bei der Aktie des US-Ölkonzerns im Vergleich zur Konkurrenz sei in vielerlei Hinsicht nicht mehr gerechtfertigt, begründete Analyst William Featherston diesen Schritt.

An diesem Donnerstag machte die zuletzt in Fahrt gekommene Berichtssaison unter den bedeutenden Börsenfirmen eine kleine Pause. Zahlen des Kreditkartenanbieters American Express sowie des IT-Konzerns IBM werden erst nach Börsenschluss erwartet. Beide Aktien lagen zuletzt leicht im Minus./tih/stw

19.01.2017

Aktien New York: Dow droht fünfter Verlusttag - Nasdaq-Rekordjagd geht weiter

NEW YORK (dpa-AFX) - Die in den vergangenen Monaten noch spürbare Trump-Euphorie ist an der Wall Street auch am Donnerstag zunächst nicht zurückgekehrt. Nach einer Durststrecke von zuletzt vier schwachen Tagen gab der Dow Jones Industrial im frühen Handel nochmals um 0,14 Prozent auf 19 776,46 Punkte nach. Seit dem vergangenen Mittwoch hat er damit fast 1 Prozent verloren. Die nach nie wie vor unerreichte Marke von 20 000 Punkten ist so vor dem Machtwechsel im Weißen Haus wieder etwas aus dem Blickfeld gerückt. Donald Trump übernimmt am Freitag das Amt vom scheidenden US-Präsidenten Barack Obama.

Der S&P 500 gab ähnlich wie der Dow um 0,13 Prozent auf 2268,85 Punkte nach. Positive Überraschungen beim Geschäftsklima in der Region Philadelphia sowie bei weiteren Konjunkturdaten vom Arbeits- und Immobilienmarkt konnten dem breiten Markt dabei nicht nach oben verhelfen. An der technologielastigen Nasdaq-Börse ging es jedoch etwas freundlicher zu. Der Auswahlindex Nasdaq 100 erreichte über 5070 Punkten gar einen Rekordstand. Zuletzt legte er um 0,23 Prozent auf 5067,41 Zähler zu./tih/he

19.01.2017

Aktien Frankfurt: EZB-Zinsentscheid lässt den Dax kalt

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag kaum auf die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) und die anschließende Pressekonferenz reagiert. Die Währungshüter lassen sich trotz der anziehenden Inflation nicht von ihrem Billiggeld-Kurs abbringen.

Zuletzt stand der Dax 0,08 Prozent höher bei 11 608,38 Punkten. Damit kam der wichtigste deutsche Aktienindex weiter nicht von der Stelle. Seit Jahresbeginn pendelt er in einer engen Spanne um die Marke von 11 600 Punkten - ähnlich wie das US-Börsenbarometer Dow Jones Industrial , das sich seit Wochen vergeblich müht, erstmals die 20 000-Punkte-Schwelle zu überwinden.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen stieg am Donnerstagnachmittag um 0,05 Prozent auf 22 641,77 Zähler, während der Technologiewerte-Index TecDax um 0,44 Prozent auf 1830,45 Punkte sank. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,10 Prozent auf 3297,41 Punkte nach oben.

ÜBERNAHME IN BRANCHE TREIBT MTU AN

Europas Währungshüter halten die Geldschleusen im Euroraum trotz steigender Inflation weit geöffnet. Der EZB-Rat beließ bei seiner Sitzung den Leitzins, zu dem sich Geschäftsbanken frisches Zentralbankgeld besorgen können, wie erwartet auf dem Rekordtief von null Prozent. Erst im Dezember hatte die EZB ihr gewaltiges Kaufprogramm für Staatsanleihen und andere Wertpapiere um neun Monate bis mindestens Ende 2017 ausgedehnt. Von April an will die Notenbank allerdings monatlich nur noch 60 Milliarden Euro statt 80 Milliarden Euro in den Markt pumpen.

Kursbewegende deutsche Unternehmensnachrichten waren am Donnerstag dünn gesät. Im MDax profitierten die Aktien des Triebwerkbauers MTU mit plus 1,23 Prozent von einer angekündigten Übernahme in der Branche. Der französische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Safran will den heimischen Zulieferer Zodiac Aerospace schlucken. Der gebotene Kaufpreis liegt gut ein Viertel über dem Zodiac-Schlusskurs vom Vortag.

Die Aktien von Commerzbank und Deutsche Bank zogen nach Beginn der EZB-Pressekonferenz um 3,78 beziehungsweise 1,31 Prozent an - damit belegten sie die beiden ersten Plätze im Dax.

ABSTUFUNGEN BELASTEN THYSSENKRUPP - JPMORGAN TREIBT BASF AN

Ansonsten sorgten vor allem Analystenkommentare für Kursausschläge. Thyssenkrupp-Titel waren nach zwei Abstufungen mit minus 1,35 Prozent größter Verlierer im Dax. Sowohl die US-Investmentbank Morgan Stanley als auch das Analysehaus Warburg Research strichen ihre Kaufempfehlungen.

Dagegen gewannen die Anteilsscheine des Chemiekonzerns BASF 0,94 Prozent, womit sie zu den Favoriten der Anleger zählten. Die US-Bank JPMorgan rät nun zur Übergewichtung, da sich die Branchenaussichten merklich aufgehellt hätten.

VERKAUFSEMPFEHLUNG DRÜCKT AURUBIS ANS MDAX-ENDE

Im MDax eroberte Schaeffler mit einem Kursanstieg von 5,07 Prozent den ersten Platz. Trotz einer erwartet langsameren Fahrzeugproduktion dürfte 2017 für die europäischen Autozulieferer ein weiteres Wachstumsjahr werden, schrieb Ashik Kurian vom Analysehaus Jefferies. Er votiert nun für einen Kauf der Aktie.

Die Aktien des Kupferkonzerns Aurubis büßten hingegen als Schlusslicht 3,58 Prozent ein. Hier belastete eine Abstufung der US-Bank Goldman Sachs , die nun zum Verkauf rät. Der aktuelle Aktienkurs trage der ungünstigen Entwicklung der Schmelz- und Raffinierlöhne nicht ausreichend Rechnung, monierte Analyst Eugene King. Vor einer Woche hatte er bei 57,35 Euro noch den höchsten Stand seit über einem Jahr erreicht./gl/stb

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

19.01.2017

Aktien New York Ausblick: Dow droht fünfter Verlusttag in Folge

NEW YORK (dpa-AFX) - Dem Dow Jones Industrial droht am Donnerstag der fünfte Verlusttag nacheinander. Der Broker IG taxierte den US-Leitindex gut eine Stunde vor dem Börsenauftakt 0,06 Prozent tiefer bei 19 792 Punkten. Allerdings war das Minus zuvor noch etwas größer. Ein im Januar überraschend verbessertes Geschäftsklima in der Region Philadelphia half, die Verluste etwas einzudämmen. Zudem gingen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend zurück.

Am Vortag hatte der Dow-Index ein moderates Minus verbucht und nur knapp über 19 800 Punkten geschlossen. Die noch nie erreichte runde Marke von 20 000 Punkten, die das Barometer in der ersten Januarwoche nur um Haaresbreite verfehlt hatte, rückt zunehmend aus dem Blickfeld.

"An der Wall Street ist die Trump-Euphorie verflogen", kommentierten die Experten der Postbank. Dies habe sich schon am Vortag anhand einiger Gewinnmitnahmen bei Bankaktien gezeigt. Viele Investoren stellten offenbar zunehmend in Frage, ob der künftige Präsident die regulatorischen Auflagen für die Branche wirklich wieder lockern werde. Die Amtseinführung von Donald Trump als neuer Präsident der Vereinigten Staaten findet am morgigen Freitag statt.

Vorbörslich schnellten die Aktien von Netflix um mehr als 7 Prozent in die Höhe. Die von dem Videodienst am Vorabend nach Börsenschluss vorgelegten Geschäftszahlen überzeugten die Anleger. Netflix hatte mit einem Zuwachs von gut sieben Millionen Abo-Kunden im vergangenen Quartal alle Erwartungen übertroffen. Der Dienst verwies auf den Erfolg von Serien aus eigener Produktion wie "The Crown" oder "Luke Cage" sowie die Neuauflage der "Gilmore Girls" als treibende Kraft. Die Analysten von Goldman Sachs erhöhten nun ihr Kursziel für die Netflix-Aktien von 155 auf 170 US-Dollar und raten weiterhin zum Kauf.

Nach Börsenschluss legen der Kreditkartenanbieter American Express sowie der IT-Konzern IBM Geschäftszahlen vor./ajx/stb

20.01.2017

ROUNDUP: Sparen oder Geldausgeben? Frankreichs Linke streitet über Finanzen

PARIS (dpa-AFX) - Die Präsidentschaftskandidaten der französischen Linken sind uneins über den Kurs zur Sanierung der maroden Staatsfinanzen. Drei Tage vor der ersten Vorwahlrunde der Sozialisten und ihrer Verbündeten pochte vor allem der frühere Erziehungsminister Vincent Peillon auf einen rigorosen Sparkurs.

Der frühere Premier Manuel Valls forderte am Donnerstagabend bei einer TV-Debatte zwar, die europäische Defizitgrenze von drei Prozent der Wirtschaftsleistung einzuhalten. Er ließ aber erkennen, dass eine weitere Defizitsenkung keine Priorität für ihn ist. Frankreich ist seit langem ein EU-Defizitsünder und will im laufenden Jahr die Drei-Prozent-Grenze wieder einhalten.

Der zum linken Flügel der Sozialisten gehörende Ex-Minister Benoît Hamon erntete viel Kritik für seinen Vorstoß, den Franzosen auf längere Sicht ein Grundeinkommen von 750 Euro pro Monat zukommen zu lassen. Sein Konkurrent Arnaud Montebourg sagte mit Blick auf die geschätzten Kosten: "300 Milliarden (Euro), das entspricht dem derzeitigen Staatsbudget."

Montebourg, der unter dem scheidenden Präsidenten François Hollande bis 2014 Wirtschaftsminister war, trat für einen Schutz der französischen Industrie ein, insbesondere des Mittelstands. Er kritisierte, dass ein "ausländisches Unternehmen" den Auftrag bekommen habe, Gewehre an die französische Armee zu liefern. Der deutsche Waffenhersteller Heckler & Koch hatte im Herbst vergangenen Jahres vom französischen Verteidigungsministerium eine Bestellung für 102 000 Sturmgewehre erhalten.

Die erste Vorwahl-Runde mit sieben Kandidaten läuft an diesem Sonntag (22. Januar). Genau eine Woche später entscheidet dann eine Stichwahl zwischen den zwei stärksten Bewerbern über den Sieger. Dieser hat aber laut Umfragen wenig Chancen, in die entscheidende Stichwahl bei der Präsidentenwahl im Mai zu gelangen. Die Favoriten sind François Fillon von den Konservativen, die Rechtspopulistin Marine Le Pen und unabhängige Mitte-Links-Kandidat Emmanuel Macron./cb/DP/zb

20.01.2017

ROUNDUP: Chinas Wachstum fällt auf niedrigsten Stand seit 1990

PEKING (dpa-AFX) - Chinas Wirtschaft ist im vierten Quartal des abgelaufenen Jahres um 6,8 Prozent gewachsen. Das berichtete das Pekinger Statistikamt am Freitag. Im Gesamtjahr 2016 lag das Wachstum demnach bei 6,7 Prozent. Obwohl die Wirtschaft damit so langsam wuchs wie seit 1990 nicht mehr, werteten Ökonomen die jüngsten Daten als Zeichen der Stabilisierung für die zweitgrößte Volkswirtschaft. Das Wachstum im vierten Quartal fiel zudem etwas höher aus als Volkswirte erwartet hatten.

Erneut warnten Experten aber auch, dass das derzeitige Wachstumsmodell nicht nachhaltig sei. Chinas Wachstum sei noch immer zu sehr von Stimulus-Maßnahmen der Regierung abhängig, hatte der Internationale Währungsfonds (IFW) bereits in einem Bericht am Montag gewarnt. Der Wirtschaft drohe eine "starke Abschwächung", wenn Kredite weiter rasant wachsen und die Regierung nicht entschlossener gegen hohe Schulden der Unternehmen vorgehe.

VIELE RISIKEN AM HORIZONT - TRUMP DAS GRÖSSTE

"Druck und Probleme lasten sowohl von innen als von außen auf der Wirtschaft"?, sagte der Pekinger Wirtschaftsprofessor Huang Weiping. Ein schwacher Außenhandel, die hohe Verschuldung sowie drohende Handelsstreitigkeiten mit den USA und Protektionismus unter dem neuen Präsidenten Donald Trump gehören so zu den wesentlichen Risiken für die zweitgrößte Volkswirtschaft in diesem Jahr.

Das bestätigte auch sein Kollege Zheng Chaoyu von der Pekinger Volksuniversität. "Ich denke nicht, dass die Tore zum Markt in den USA weiter offen bleiben, wenn Trump Präsident ist. Die guten Zeiten sind jetzt vorbei."

CHINA BAUT WIRTSCHAFT UM

Nach einem minimalen Anstieg im November waren Chinas Exporte im Dezember wieder stark zurückgegangen. Im gesamten Jahr fielen die Ausfuhren in US-Dollar bewertet um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während die Importe um 5,5 Prozent abnahmen.

Peking ist dabei, das Wachstumsmodell des Landes umzubauen: Statt Billigproduzent für den Rest der Welt zu sein, sollen die heimischen Unternehmen innovativer werden und der Binnenkonsum gestärkt werden./jpt/DP/zb

20.01.2017

Krankenkassen kritisieren Gröhe für Eingriffe in die Selbstverwaltung

BERLIN (dpa-AFX) - Die gesetzlichen Krankenkassen haben die von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) geplanten Eingriffe in das Selbstverwaltungsrecht im Gesundheitswesen scharf kritisiert. "Wenn bei einem einzelnen Verband etwas grundlegend schiefläuft, dann muss dort gehandelt werden", sagten die Verwaltungsratsvorsitzenden des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Uwe Klemens und Volker Hansen, der Deutschen Presse-Agentur.

Hintergrund sind seit längerem beklagte Unregelmäßigkeiten und Querelen bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Gröhe will mit dem sogenannten GKV-Selbstverwaltungsstärkungsgesetz, das derzeit im Parlamentarischen Verfahren ist, ganz offensichtlich solche Konflikte eindämmen. Dazu soll das Aufsichtsrecht des Gesundheitsministeriums ausgeweitet werden, unter anderem durch eine "entsandte Person für besondere Angelegenheiten".

Klemens und Hansen erklärten nun, die Arbeit des GKV-Spitzenverbandes habe keinerlei Anlass für solche gesetzlichen Eingriffe gegeben. "Wir appellieren an den Gesetzgeber, das Gesetzesvorhaben noch einmal grundlegend zu überdenken. Wenn es überhaupt einer Gesetzesänderung bedarf, dann bitte einer zielgenauen, statt eines Rundumschlages, der auch Unbeteiligte trifft." Der Handlungsrahmen der bewährten Sozialpartnerschaft müsse gestärkt und nicht geschwächt werden.

Anders als der Namen vermuten lässt, soll mit dem Selbstverwaltungsstärkungsgesetz in die Rechte der Sozialen Selbstverwaltung eingegriffen und deren Gestaltungsmöglichkeiten eingeschränkt werden. Nach dem Prinzip der gemeinsamen Selbstverwaltung gibt der Staat zwar die Rahmenbedingungen vor, Versicherte und Leistungserbringer - Ärzte- und Zahnärzteschaft, Krankenhäuser und Psychotherapeuten - organisieren die medizinische Versorgung der Bevölkerung jedoch in eigener Verantwortung./rm/DP/zb

20.01.2017

DAVOS: Starinvestor Soros geht hart mit Trump ins Gericht

DAVOS (dpa-AFX) - Der milliardenschwere US-Starinvestor George Soros hat keine 24 Stunden vor der Amtseinführung von Donald Trump eine Breitseite gegen den neu gewählten US-Präsidenten gefahren. Trump sei ein "Blender und Hochstapler und Möchtegern-Diktator", sagte Soros bei einem Dinner am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. "Er würde gerne Diktator sein, wenn er damit durchkäme." Die Verfassung und die demokratischen Institutionen in den Vereinigten Staaten würden ihn letztlich aber stoppen. "Ich persönlich glaube, dass er scheitern wird."

Trump stehe für das Gegenteil einer offenen Gesellschaft, er werde die Gesellschaft weiter spalten, fuhr Soros im Gespräch mit einer Journalistin des US-Wirtschaftssenders Bloomberg TV fort. Auf die Frage, wie sich die Geschäftswelt gegenüber Trump verhalten sollte, erwiderte Soros: "Ich werde mich so weit wie möglich von ihm fernhalten."

Soros hat als Investor praktisch aus dem Nichts ein Vermögen erschaffen, das vom US-Magazin "Forbes" aktuell auf annähernd 25 Milliarden Dollar (gut 23 Mrd Euro) geschätzt wird. Legendär ist seine Wette gegen das britische Pfund 1992, die ihm 1 Milliarde Dollar einbrachte.

Der steile Kursanstieg des Aktienmarkts nach dem unerwarteten Sieg von Trump bei den Präsidentschaftswahlen kostete Soros dagegen nach einem Bericht des "Wall Street Journal" fast 1 Milliarde Dollar. Soros widersprach bei dem Dinner nicht, als die Interviewerin erwähnte, dass er "viel Geld" verloren habe.

Soros prophezeite den Finanzmärkten aber ein böses Erwachen. Die Märkte träumten von weniger Regulierung und Steuern unter Trump. "Noch feiern sie", sagte Soros. Aber am Ende werde die Realität die Märkte einholen und das werde nicht gut ausgehen. "Die Unsicherheit ist so hoch wie nie und Unsicherheit ist der Feind für langfristige Investments."/das/DP/zb

20.01.2017

Chinas Wirtschaft wächst im vierten Quartal um 6,8 Prozent

PEKING (dpa-AFX) - Chinas Wirtschaft ist im vierten Quartal des abgelaufenen Jahres um 6,8 Prozent gewachsen. Das berichtete das Pekinger Statistikamt am Freitag. Im Gesamtjahr 2016 lag das Wachstum demnach bei 6,7 Prozent. Ökonomen werteten die jüngsten Daten als Zeichen der Stabilisierung für die zweitgrößte Volkswirtschaft, warnten aber auch davor, dass das derzeitige Wachstumsmodell nicht nachhaltig sei. Ein schwacher Außenhandel, hohe Schulden sowie drohende Handelsstreitigkeiten mit den USA gehören demnach zu den wesentlichen Risiken./jpt/DP/zb

19.01.2017

Sparen oder Geldausgeben? Frankreichs Kandidaten uneins bei Finanzen

PARIS (dpa-AFX) - Die Präsidentschaftskandidaten der französischen Linken sind uneins über den Kurs bei den angeschlagenen Staatsfinanzen. Drei Tage vor der ersten Vorwahlrunde der Sozialisten und ihrer Verbündeten pochte vor allem der frühere Erziehungsminister Vincent Peillon auf einen rigorosen Sparkurs. Der frühere Premier Manuel Valls forderte am Donnerstagabend bei einer TV-Debatte zwar, die europäische Defizitgrenze von drei Prozent der Wirtschaftsleistung einzuhalten. Er ließ aber erkennen, dass eine weitere Defizitsenkung keine Priorität für ihn ist. Frankreich ist seit langem ein EU-Defizitsünder und will im laufenden Jahr wieder die Drei-Prozent-Grenze wieder einhalten.

Der zum linken Flügel der Sozialisten gehörende Ex-Minister Benoît Hamon erntete viel Kritik für seinen Vorstoß, den Franzosen auf längere Sicht ein Grundeinkommen von 750 Euro pro Monat zukommen zu lassen. Sein Konkurrent Arnaud Montebourg sagte mit Blick auf die geschätzten Kosten: "300 Milliarden (Euro), das entspricht dem derzeitigen Staatsbudget."

Die erste Vorwahl-Runde mit sieben Kandidaten läuft an diesem Sonntag (22. Januar). Genau eine Woche später entscheidet dann eine Stichwahl zwischen den zwei stärksten Bewerbern über den Sieger./cb/DP/he

19.01.2017

Mexiko will Heimkehrern aus USA die Rückkehr erleichtern

MEXIKO-STADT (dpa-AFX) - Kurz vor dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump bereitet sich Mexiko auf die Rückkehr zahlreicher Landsleute aus dem Nachbarland vor. Die Anerkennung der im Ausland erworbenen Bildungs- und Berufsabschlüsse werde vereinfacht, kündigte der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto am Donnerstag an. Trump hatte angekündigt, mindestens zwei Millionen illegale Einwanderer abzuschieben.

Zudem dürfte das politische Klima für Latinos in der Ära Trump ungemütlich werden. Trump hatte Mexikaner im Wahlkampf als Vergewaltiger und Drogenhändler diffamiert. An der Grenze zu Mexiko will er eine Mauer errichten, um die illegale Einwanderung zu stoppen.

In den USA leben rund elf Millionen Mexikaner, rund die Hälfte von ihnen ohne Aufenthaltsberechtigung. Sie schicken pro Jahr etwa 25 Milliarden US-Dollar (23,4 Mrd. Euro) in die Heimat. Damit spülen die sogenannten Remesas mehr Devisen in das Land als die Einnahmen aus dem Erdölgeschäft./dde/DP/he

19.01.2017

Künftiger US-Finanzminister unter Beschuss - Anteile im Steuerparadies

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der künftige US-Finanzminister Steven Mnuchin hat nach Informationen der "Washington Post" Anteile an Firmen auf der als Steuerparadies bekannten Inselgruppe Cayman Islands. Dies habe er dem Senat, der über seine Nominierung als Finanzminister entscheiden muss, zunächst verschwiegen. Ferner habe er Vermögenswerte in Höhe von 100 Millionen Dollar zunächst nicht angegeben, später aber den beim Senat einzureichenden Unterlagen beigelegt. Der frühere Goldman-Sachs-Investmentbanker hatte am Donnerstag dem Finanzausschuss des Senats Rede und Antwort gestanden.

Mnuchin erklärte, er habe von den Anteilen in Offshore-Firmen nicht persönlich profitiert. Er werde mit dem Kongress zusammenarbeiten, um solche Probleme zu beseitigen. Mnuchin war bereits zuvor unter Beschuss geraten, weil er in einer früheren Rolle bei einer kalifornischen Bank als "König der Zwangsversteigerung" bekannt geworden war.

Mnuchin gehört zur Riege der ultrareichen Finanzjongleure, die Trump in sein Kabinett holen will. Kritiker befürchten, dass ein wirksamer Kampf gegen Steueroasen mit den künftigen Regierungen in den USA und Großbritannien nicht möglich sein wird. Die Cayman Inseln sind britisches Überseegebiet./dm/DP/he

19.01.2017

Designierter US-Finanzminister: 'Der Dollar ist sehr, sehr stark'

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der designierte neue US-Finanzminister Steven Mnuchin hat jüngste Äußerungen des baldigen US-Präsidenten Donald Trump zum amerikanischen Dollar zurecht gerückt. Während einer Anhörung vor einem Senatsausschuss sagte Mnuchin am Donnerstag, der US-Dollar sei zwar derzeit "sehr, sehr stark". Längerfristig jedoch sei ein starker Dollar wichtig.

Eine an den Devisenmärkten stark beachtete Äußerung Trumps, der den Dollar unlängst als "zu stark" für die US-Wirtschaft bezeichnet hatte, relativierte Mnuchin. Diese Aussage sei nicht auf die langfristige Entwicklung gerichtet gewesen. Trumps Aussage gegenüber dem "Wall Street Journal" hatte den Dollar an den Finanzmärkten erheblich unter Druck gesetzt./bgf/he

19.01.2017

DAVOS: UN-Generalsekretär will Wirtschaftswelt in Konfliktlösung einbeziehen

DAVOS (dpa-AFX) - Zur Lösung globaler Konflikte will der neue UN-Generalsekretär António Guterres die Weltwirtschaft stärker einbeziehen. Es gehe darum, neue Partnerschaften voranzutreiben, "vor allem mit den Unternehmen", auch um die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen oder das Pariser Klimaabkommen besser durchzusetzen. "Dies ist der beste Weg, um Konflikte und Krisen zu verhindern", sagte Guterres am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.

Der Portugiese lobte, dass die "grüne Wirtschaft" bereits sehr nachhaltig wirke. "Es ist nun jedem klar, dass es ein gutes Geschäft ist, in "Green Economy" zu investieren." Nötig sei aber auch weiterhin ein sehr starker Dialog zwischen Regierungen, internationalen Organisationen und der Privatwirtschaft, sagte Guterres. "Ohne die Privatwirtschaft werden nicht genug Jobs entstehen." Und gerade die hohe Jugendarbeitslosigkeit in vielen Ländern sei ein Quell für die Rekrutierung neuer Terroristen.

"Für die UN und die internationale Gemeinschaft muss Prävention Priorität haben", sagte Guterres. "Wir müssen die Konfliktparteien überzeugen, dass es bei Kriegen heutzutage keine Gewinner gibt."/bvi/DP/he

19.01.2017

ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux hebt Dürr auf 'Buy' - Ziel 86 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Dürr von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 77 auf 86 Euro angehoben. Er halte die Sorgen des Marktes wegen der großen Abhängigkeit vom Autosektor für übertrieben, schrieb Analyst Hans-Joachim Heimbürger in einer Studie vom Donnerstag. Unter anderem dürfte die Tochter Homag mittelfristig zum größten Gewinntreiber des Anlagenbauers werden. Außerdem bringe der Trend zu Elektroantrieben im Autosektor neue Chancen mit sich./tih/he

19.01.2017

ANALYSE: Goldman rät zum Verkauf der Aurubis-Aktie - 'überbewertet'

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs sieht den Kupferkonzern Aurubis als überbewertet an. Der jüngste Kursanstieg passe nicht zu den rückläufigen Schmelz- und Raffinierlöhnen, schrieb Analyst Eugene King in einer Studie vom Donnerstag. Vor einer Woche hatte die Aktie bei 57,35 Euro den höchsten Stand seit über einem Jahr erreicht.

Den Titeln anderer Unternehmen aus der Metall- und Bergwerksbranche mit einem direkten Zugang zu Rohstoffen sowie einem höheren Potenzial zum Schuldenabbau traut King zukünftig eine stärkere Entwicklung zu. Daher stufte er die Aurubis-Aktie ab und rät nun zum Verkauf. Das von 54 auf 50 Euro gesenkte Kursziel liegt knapp acht Prozent unter dem derzeitigen Bewertungsniveau.

Die Markterwartungen spiegeln dem Experten zufolge die für das Unternehmen ungünstigen Preisentwicklungen nicht angemessen wider. Daher lägen seine neuen Schätzungen für den Vorsteuergewinn für 2017 und 2018 um neun beziehungsweise zwölf Prozent unter den Konsensschätzungen. Diese dürften ebenfalls sinken und den Aktienkurs mittelfristig belasten.

Bei Aktien mit der Einstufung "Sell" rechnet Goldman Sachs auf dem aktuellen Kursniveau sowie im Vergleich zu den anderen von der Bank beobachteten Unternehmen aus der gleichen Branche mit einem unattraktiven Renditepotenzial./gl/jha/stb

Analysierendes Institut Goldman Sachs.

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19.01.2017

ANALYSE/JPMorgan: Bessere Perspektiven für Chemie in Europa - BASF hochgestuft

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die Perspektiven für den europäischen Chemiesektor haben sich laut der US-Bank JPMorgan merklich aufgehellt. Sich stabilisierende Produktionskapazitäten bei einer anziehenden Nachfrage sollten den Chemikalienpreisen auf die Sprünge helfen, schrieb Analyst Martin Evans in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Hinzu kämen noch vorteilhafte Währungseffekte. Besonders positiv seien die Aussichten für den deutschen Chemieriesen BASF und dessen unterbewertete Aktie sowie Arkema.

Evans stufte in der Studie BASF von "Underweight" auf "Overweight" hoch und erhöhte das Kursziel von 60 auf 105 Euro. Neue Kapazitäten bei einer eher schwächeren Nachfrage hatten der Branche in den vergangenen Jahren zu schaffen gemacht. Zahlreiche Chemiekonzerne hatten Geld in neue Anlagen insbesondere in Asien gesteckt. Die Preise für zahlreiche Basischemikalien gerieten daraufhin unter Druck. Nach Jahren mit Überkapazitäten dürften die Märkte im laufenden Jahr wieder enger werden, schreibt der Experte. Auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten sich verbessert.

Für den Spezialchemiekonzern Covestro hob JPMorgan das Kursziel von 36 auf 45 Euro an, behielt die Einstufung auf "Underweight" aber bei. Für den deutschen Kunststoffhersteller seien die Aussichten wegen einer nachlassenden Marktknappheit bei Polyurethan aber nicht ganz so rosig, begründete er sein negatives Anlagevotum. Bei Wacker Chemie hoben de Experten das Kursziel von 74 auf 110 Euro an, beließen die Einstufung auf "Neutral".

Keine Folgen für die Bewertung hatte der positivere Blick auf die Gesamtbranche für andere Branchenvertreter: Die Einstufungen für Symrise , Evonik , Linde , Air Liquide und Yara beließ JPMorgan auf "Neutral". Den Salz- und Düngemittelspezialisten K+S stuft die Bank weiter auf "Underweight" ein./jha/fbr

Analysierendes Institut JPMorgan.

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19.01.2017

EUROSTOXX-FLASH: Index schafft es nach Draghi-Rede ins Plus

PARIS/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 ist am Donnerstag nach dem jüngsten Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank und den begleitenden Kommentaren ihres Präsidenten moderat ins Plus gedreht. Zuletzt stieg der Leitindex der Eurozone um 0,32 Prozent auf 3304,38 Punkte, nachdem Mario Draghi die allmähliche Rückkehr der Inflation im Euroraum zurückhaltend bewertete und eine lockere Geldpolitik weiterhin für nötig hielt. Trotz anziehender Teuerung hatte es zuvor von der EZB keine Kursänderung gegeben. Der Leitzins blieb am Donnerstag wie erwartet bei null Prozent.

Insgesamt hätten die Aussagen von Draghi "friedlicher" geklungen als am Markt für möglich gehalten, sagte Marktexperte Neil Wilson von ETX Capital. Der Währungshüter sei "offensichtlich besorgt wegen der politischen Risiken", fügte der Experte zu. Er verwies dabei auf den unmittelbar bevorstehenden Machtwechsel in den USA, die Brexit-Verhandlungen und die in diesem Jahr anstehenden Wahlen in wichtigen EU-Staaten./tih/he

19.01.2017

ANALYSE-FLASH: S&P Global hebt ASML auf 'Hold' und Ziel auf 115 Euro

LONDON (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus S&P Global hat ASML nach Zahlen zum vierten Quartal von "Sell" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel von 90 auf 115 Euro angehoben. Die Resultate des Chipindustrie-Ausrüsters seien besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Jia Man Neoh in einer Studie vom Donnerstag. Besonders stark sei der Auftragseingang für Anlagen mit der neuen EUV-Beschichtungstechnologie./edh/la

19.01.2017

ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank hebt Ziel für Vivendi auf 23 Euro - 'Buy'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Vivendi von 22 auf 23 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analystin Laurie Davison überarbeitete in einer Studie vom Donnerstag nach einem Treffen mit dem Unternehmen ihre Gewinnschätzungen. Eine Kursschwäche der Aktie sieht die Expertin als gute Kaufgelegenheit. Der Medienkonzern sei derzeit in seiner sehr guten Position, um sein Verhältnis zu den französischen Telekommunikationskonzernen neu aufzustellen./tav/la

19.01.2017

ANALYSE-FLASH: Goldman senkt Software AG auf 'Sell' und Ziel auf 33 Euro

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Software AG vor Zahlen zum vierten Quartal von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 35 auf 33 Euro gesenkt. Das Softwareunternehmen habe mit einer volatilen Umsatzentwicklung zu kämpfen, schrieb Analyst Gautam Pillai in einer Studie vom Donnerstag. Zudem sei die seit 2013 gestiegene Profitabilität mittlerweile eingepreist. Kurschancen sieht er im Falle eines beschleunigten Umsatzwachstums./edh/la

19.01.2017

ANALYSE-FLASH: Goldman senkt Aurubis auf 'Sell' und Ziel auf 50 Euro

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Aurubis von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 54 auf 50 Euro gesenkt. Die noch niedrigen Bewertungen und die guten Free Cashflows dürften die Rohstoffwerte weiter beflügeln, schrieb Analyst Eugene King in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Zudem habe sich die schwächelnde chinesische Nachfrage mittlerweile stabilisiert. Für den Kupferproduzenten seien die Aussichten jedoch trüber als für die reinen Bergbauunternehmen. Angesichts dessen sei die Aktie recht hoch bewertet./edh/ag

19.01.2017

ANALYSE-FLASH: UBS startet Uniper mit 'Sell' - Ziel 12,20 Euro

ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Die Schweizer Großbank UBS hat Uniper mit "Sell" und einem Kursziel von 12,20 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die Markterwartungen an die Dividenden seien zu hoch, schrieb Analyst Sam Arie in einer Studie vom Donnerstag. Er sieht für die Papiere der Kraftwerksparte von Eon ein Rückschlagsrisiko von etwa 10 Prozent./ag/zb

19.01.2017

ANALYSE-FLASH: Goldman hebt SAP auf 'Conviction Buy List' und Ziel auf 110 Euro

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat SAP vor Zahlen zum vierten Quartal in ihre "Conviction Buy List" aufgenommen und das Kursziel von 100 auf 110 Euro angehoben. In Erwartung guter Kennziffern habe er seine Umsatz- und Gewinnprognosen für das Gesamtjahr 2016 erhöht, schrieb Analyst Mohammed Moawalla in einer Studie vom Donnerstag. Zudem dürfte der Softwarekonzern mit seiner Datenbanktechnik S4 Hana 2017 durchstarten und die SAP-Aktie überdurchschnittlich zulegen./edh/zb

dpa-AFX STIMMUNGSINDIKATOR

Der dpa-AFX-Stimmungsindikator misst das Verhältnis von Hoch- zu Abstufungen der Dax-Werte (Basis: 30-Tage-Durchschnitt). Ein Wert von 50 sagt aus, dass sich Hoch- und Abstufungen die Waage halten. Die Grafik zeigt den Indikator im Verhältnis zur DAX-Kurve.

End-of-Day-DAX-Kursdaten Quelle: vwd GmbH

dpa-AFX Analyser