dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

28.09.2016

Deutsche Post übernimmt britischen Paketdienstleister UK Mail

BONN (dpa-AFX) - Die Deutsche Post baut ihr Paketnetzwerk in Europa mit einem Zukauf in Großbritannien aus. Der Konzern habe sich auf die Übernahme des Konkurrenten UK Mail geeinigt, teilte er am Mittwoch in Bonn mit. Für das 1971 gegründete Unternehmen will die Post 242,7 Millionen Pfund (280 Mio Euro) zahlen. Das entspricht einem Aktienpreis von 4,40 Pfund und liegt damit 43,1 Prozent über dem Schlusskurs von UK Mail am Dienstag an der Londoner Börse. Das UK-Mail-Management will seinen Anteilseignern empfehlen, die Offerte anzunehmen.

Mit dem Zukauf baut die Post ihre Position auf dem größten europäischen Online-Handelsmarkt aus. UK Mail hat den Angaben zufolge mehr als 50 Standorte in Großbritannien und kann bis zu 20 000 Pakete pro Stunde bearbeiten./enl/fbr

28.09.2016

IPO: Online-Versender Shop Apotheke Europe legt Preisspanne fest

VENLO/KÖLN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Arzneimittel-Versender Shop Apotheke Europe hat für seinen bevorstehenden Börsengang die Preisspanne der Aktien festgelegt. 3,57 Millionen neue Anteilsscheine können in einer Spanne von 28 bis 35 Euro gezeichnet werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Damit läge der Erlös aus der Kapitalerhöhung bei mindestens 100 Millionen Euro. Noch können die Aktien nicht gezeichnet werden. Shop Apotheke muss noch abwarten, bis die niederländische Finanzmarktaufsichtsbehörde (AFM) den Wertpapierprospekt für den Börsengang gebilligt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ebenfalls grünes Licht gegeben hat. Dies werde "zeitnah" erwartet, hieß es. Mit dem frischen Geld will das Unternehmen vor allem sein Wachstum in Europa finanzieren. Den Börsengang betreuen die Banken Berenberg, Citigroup sowie die Commerzbank./nmu/stb

28.09.2016

Umstrittenes AKW - Stromkonzern EDF akzeptiert britische Bedingungen

PARIS (dpa-AFX) - Der französische Stromkonzern EDF hat seine umstrittenen Pläne zum Bau zweier Atomreaktoren im englischen Hinkley Point bestätigt. Der Verwaltungsrat des Unternehmens akzeptierte Bedingungen der britischen Regierung, wie EDF am späten Dienstagabend mitteilte. So soll der Konzern seine Kontrollbeteiligung an dem Kraftwerk vor der Fertigstellung nicht ohne Zustimmung der Londoner Regierung verkaufen können.

EDF hatte den Deal bereits im Juli nach langen Diskussionen abgesegnet, die britische Regierung hatte das Projekt daraufhin aber überraschend nochmals überprüft. Mitte September gab sie grünes Licht, stellte aber Bedingungen.

Das Projekt mit zwei Reaktoren vom Typ EPR (Europäischer Druckwasserreaktor) an der Westküste Englands soll nach früheren Angaben rund 21,5 Milliarden Euro kosten, rund ein Drittel soll der chinesische Partner China Nuclear Power Corporation (CGN) schultern. Im März war der EDF-Finanzchef Thomas Piquemal zurückgetreten, weil er Zweifel hatte, ob EDF die Milliardeninvestition stemmen kann./sku/DP/stb

28.09.2016

Deutsche Anleihen starten kaum verändert

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen sind am Mittwoch kaum verändert in den Handel gestartet. Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel am Morgen um 0,01 Prozent auf 165,97 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei minus 0,15 Prozent.

Die Anleger hielten sich vor einer Reihe von Reden wichtiger Notenbanker aus der Eurozone und den USA zurück, hieß es aus dem Handel. Bei den Reden von Mitgliedern der US-Notenbank Fed dürfte einmal mehr deutlich werden, dass die Meinungen über den Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung weit auseinander gehen, sagte Experte Dirk Gojny von der National-Bank.

Am Nachmittag wird außerdem EZB-Präsident Mario Draghi vor dem Europaausschuss des Deutschen Bundestages um Zustimmung für die extrem lockere Geldpolitik der Notenbank werben. Außerdem könnten neue Daten zum Auftragseingang in den USA für neue Impulse am deutschen Rentenmarkt sorgen./jkr/fbr

28.09.2016

Hella profitiert von LED-Geschäft und Werkstattausrüstungen

LIPPSTADT (dpa-AFX) - Der Autoleuchten-Spezialist Hella bleibt auf Kurs. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016/2017 konnte das Unternehmen aus Lippstadt Umsatz und Gewinn steigern. Für das Gesamtjahr hielt Hella an seiner Prognose fest, schränkte allerdings ein, dass die gegenwärtige Wechselkurs-Entwicklung sich beim Umsatz negativ bemerkbar machen könnte.

"Wir sind gut in das neue Geschäftsjahr gestartet und haben unsere Profitabilität deutlich steigern können", erklärte Rolf Breidenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung, am Mittwoch. Besonders stark entwickelten sich nach Firmenangaben im Erstausrüster-Geschäft LED-Leuchten und Produkte für das Energiemanagement im Fahrzeug. Zunehmend wichtig wird auch das Geschäft mit Werkstätten. In China litt Hella indes unter einer schwächeren Geschäftsentwicklung seiner Kunden aus der Autoindustrie.

Der Umsatz im Quartal von Juni bis August stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 Prozent auf 1,55 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg von 69 auf 117 Millionen Euro. Im Gesamtjahr erwartet Hella weiterhin ein Wachstum von Umsatz und bereinigtem Ebit im mittleren einstelligen Prozentbereich. Die Aktie gab beim Broker Lang & Schwarz vorbörslich etwas nach./das/nmu/stb

28.09.2016

Devisen: Euro stabil über 1,12 US-Dollar

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Mittwoch nach den Verlusten vom Vortag vorerst stabilisiert. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1212 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagnachmittag auf 1,1220 Dollar festgesetzt.

Am Dienstag hatten noch Sorgen um europäische Banken den Kurs des Euro belastet. Vor allem die Diskussion um die Folgen einer milliardenschweren Geldbuße für die Deutsche Bank beunruhigt die Anleger. Im weiteren Tagesverlauf dürften zahlreiche Reden von europäischen und US-amerikanischen Notenbankern in den Mittelpunkt des Interesses rücken.

Bei den Reden von Mitgliedern der US-Notenbank Fed dürfte einmal mehr deutlich werden, dass die Meinungen über den Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung weit auseinander gehen, sagte Experte Dirk Gojny von der National-Bank. Am Nachmittag wird außerdem EZB-Präsident Mario Draghi vor dem Europaausschuss des Deutschen Bundestages um Zustimmung für die extrem lockere Geldpolitik der Notenbank werben./jkr/stb

28.09.2016

Ölpreise steigen leicht

SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch nach deutlichen Verlusten am Vortag etwas zugelegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 46,22 US-Dollar und damit 25 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um elf Cent auf 44,78 Dollar.

Ein Treffen von Vertretern wichtiger Förderländer in der algerischen Hauptstadt Algier bleibt das alles beherrschende Thema am Ölmarkt. Am Rande des mehrtägigen Branchentreffens geht es vor allem um die Frage einer möglichen Begrenzung der Fördermenge, um so die Ölpreise zu stützen. Bisher gibt es noch keine Einigung.

Zuletzt hatte Saudi-Arabien als das führende Mitglied der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) Kompromissbereitschaft signalisiert. Der weltgrößte Ölexporteur sei bereit, jede Lösung zu unterstützen, um den Markt wieder ins Gleichgewicht zu bringen, versicherte Ölminister Khalid Al-Falih am Rande der Energiekonferenz in Algier./jkr/stb

28.09.2016

Primark expandiert weiter in Deutschland

MANNHEIM (dpa-AFX) - Der Textildiscounter Primark setzt weiter auf Expansion in Deutschland. An diesem Donnerstag eröffnet die bundesweit 21. Filiale in Mannheim. Folgen sollten bald Hamburg-Billstedt und 2017 Ingolstadt, sagte Primarks Deutschlandchef Wolfgang Krogmann. Außerdem seien Verträge abgeschlossen für Bonn, Münster und Wuppertal. "Es gibt keine definierte Zielmarke, wie viele Stores wir in Deutschland eröffnen wollen. Ziel ist es, ein gesundes Wachstum zu erreichen und die richtigen Standorte zu finden."

Die Schlangen an den Primark-Kassen zeigten, dass das Filialnetz in einigen Bereichen bislang noch nicht sehr eng gewesen sei, sagte Krogmann. "Aber jetzt mit zunehmender Dichte wird sich das entzerren." Die klassischen Modehäuser stehen wegen des Wettbewerbsdrucks auch durch die schnell expandierenden Textildiscounter wie Primark stark unter Druck. Nach dem Herrenmode-Filialisten Pohland und der Textilkette Wöhrl musste zuletzt auch SinnLeffers Insolvenz in Eigenverwaltung beantragen.

"Es gibt Wettbewerb, aber das gilt für uns genauso", sagte Krogmann. "Ich halte Wettbewerb auch für nichts Schlechtes, sondern für etwas Gesundes. Er bringt jede Firma dazu, darüber nachzudenken, ob sie für ihren jeweiligen Kunden noch alles richtig macht."/cco/DP/zb

28.09.2016

WOCHENVORSCHAU: Termine bis 4. Oktober 2016

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine bis Dienstag,

den 4. Oktober:

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MITTWOCH, DEN 28. SEPTEMBER 2016

TERMINE MIT ZEITANGABE

07:00 D: Hella Q1-Zahlen

08:00 A: Buwog Q1-Zahlen

08:00 D: Schulden der öffentlichen Haushalte, 1. Halbjahr 2016

08:00 GB: Sainsbury Q2 Trading Update

08:00 D: GfK-Konsumklima 10/16

08:00 D: Tui Pre-close Trading Update

08:45 F: Verbrauchervertrauen 09/16

10:00 I: Verbrauchervertrauen 09/16

11:00 D: Verband öffentlicher Banken (VöB) Pk Aktienmarkt-Prognose, Frankfurt

11:30 D: Anleihen

Volumen: 4 Mrd EUR

Laufzeit: 2018

13:00 CDN: Blackberry Q2-Zahlen

14:30 USA: Auftragseingang langlebiger Güter 08/16

16:30 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: Lufthansa AR-Sitzung

D: DIW-Konjunkturbarometer

FIN: Kone Capital Markets Day

SONSTIGE TERMINE

EU: EU-Kommission Vorentscheidung zu Fusion Deutsche Börse und LSE

09:30 B: Konferenz des europäischen Verbraucherverbandes Beuc zum

Abgas-Skandal U.a. mit EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska,

Peter Mock von der Organisation International Council on Clean

Transportation, die den Diesel-Skandal mit ins Rollen gebracht hat

und EU-Verbraucherkommissarin Vera Jourova

09:30 D: IKW-Mittelstandstagung mit den Themen Brexit und die Folgen, neueste

Entwicklung im Personalmanagement und Chancen der Online-Vermarktung

10:00 D: Begrüßungsrede von EZB-Präsident Draghi zur ersten Annual Research

Conference in Frankfurt

10:30 D: Vorstellung der West-Ost-Markenstudie 2016 zum Zustand der Marken

aus dem Osten und ihrer Verwendung, Leipzig

14:00 D: Mittelstandsgipfel "Neue Verantwortung wagen für Deutschland und

Europa!" des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft,

Unternehmerverband Deutschlands u.a. mit Bundeswirtschaftsminister

Sigmar Gabriel (SPD), Xavier Bettel, Premierminister Luxemburgs und

Liz Mohn, Aufsichtsrat Bertelsmann, Berlin

14:30 LU: Mündliche Verhandlung am EU-Gericht zur Rolle der EZB bei der

Bankenaufsicht. Die EZB überwacht wichtige Banken unmittelbar. Die

Landeskreditbank Baden-Württemberg (die Förderbank des Landes)

beanstandet vor dem Gericht ihre Einstufung als wichtige Bank.

15:30 EU: EZB-Präsident Draghi Rede vor dem Europaausschuss des Bundestages,

Berlin (17:00 Uhr Pressekonferenz)

16:00 USA: Rede von Fed-Chefin Yellen vor dem US-Bankenausschuss

D: Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt den französischen

Staatspräsidenten, François Hollande, den Präsidenten der

EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, sowie 20 Vorstandsvorsitzende

führender europäischer Unternehmen, die dem "European Round Table of

Industrialists" angehören, zu einem gemeinsamen Gespräch, Berlin

18:40 h Statement Merkel, Hollande und Juncker

AL: Fortsetzung und Abschluss des Internationalen Energie-Forums der

Opec-Staaten in Algerien

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DONNERSTAG, DEN 29. SEPTEMBER 2016

TERMINE MIT ZEITANGABE

07:00 D: Hornbach Holding Halbjahreszahlen

(11:00 h Bilanz-Pk)

08:00 GB: Imperial Brands Q4 Pre-close Trading Update

09:00 D: Verbraucherpreise Sachsen 09/16

09:00 E: Verbraucherpreise 09/16 (vorläufig)

09:55 D: Arbeitslosenzahlen 09/16

10:00 D: VDMA Auftragseingang 08/16

10:00 D: Verbraucherpreise Hessen, Brandenburg,

Bayern 09/16

10:00 D: Hella Hauptversammlung, Lippstadt

10:30 D: Verbraucherpreise Nordrhein-Westfalen 09/16

11:00 EU: Geschäftsklima 09/16

11:00 EU: Wirtschaftsstimmung 09/16

11:45 D: HeidelbergCement Pressegespräch "Internationale

Strategie unter Einschluss der

USA", Stuttgart

12:30 USA: PepsiCo Q3-Zahlen

14:00 D: Verbraucherpreise 09/16 (vorläufig)

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

14:30 USA: BIP Q2/16 (endgültig)

22:15 USA: Costco Wholesale Q4-Zahlen

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

CH: Panalpina Capital Markets Day, Amsterdam

D: EnBW Capital Markets Day

D: Rational 1. Analystentag

B: Solvay Capital Markets Day, London

SONSTIGE TERMINE

09:00 D: Abschluss 66. Internationale Automobil-Ausstellung (IAA)

Nutzfahrzeuge, Hannover

10:00 B: Treffen der EU-Industrieminister - Themen u.a. Lage der

Stahlindustrie, Zugang für Unternehmen zu Finanzmitteln,

kollaborative Wirtschaft

10:00 D: "Digitalfabrik" der Deutschen Bank nimmt offiziell die Arbeit auf

Eröffnung u.a. mit den Vorständen Kim Hammonds (IT) und Christian

Sewing (Privatkunden), Frankfurt

10:30 D: Pk zur neuen Konjunkturprognose des Instituts für Makroökonomie und

Konjunkturforschung (IMK): Zwischen Brexit und Beschäftigungsboom,

Berlin

11:00 D: Führende Wirtschaftsforschungsinstitute stellen das Herbstgutachten

2016 vor. An der Gemeinschaftsdiagnose sind das DIW, IWH, ifo und

RWI in Kooperation mit weiteren Instituten beteiligt.

11:00 D: Media Markt testet im Rahmen eines Pilotversuchs die

Expresslieferung mit Robotern, Düsseldorf

14:00 D: Veröffentlichung des Welt-Roboter-Reports 2016

Der Weltbranchenverband International Federation of Robotics (IFR)

hat unter anderem untersucht, wie sich der Siegeszug von

Industrie-Robotern in den Sektoren Automobil, Elektronik oder ganz

neuen Einsatzfeldern bis 2019 fortsetzt. Welche Rolle spielt die

Industrie 4.0 und was bedeutet der Roboterboom für die Arbeitswelt

der Zukunft? Frankfurt

22:00 USA: Fed-Chefin Yellen Teilnahme via Video-Link am Kansas City Fed's

Minority Bankers Forum

B: Treffen des EU-Ministerrates für Wettbewerbsfähigkeit (bis 30.09.)

F: 1. Pressetag vor Beginn des Internationalen Automobilsalons Paris

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FREITAG, DEN 30. SEPTEMBER 2016

TERMINE MIT ZEITANGABE

01:30 J: Arbeitslosenzahlen 08/16

01:30 J: Verbraucherpreise 08/16, Tokio 09/16

01:50 J: Industrieproduktion 08/16

08:00 D: Einzelhandelsumsatz 08/16

03:45 CHN: Caixin Verarbeitendes Gewerbe 09/16

08:00 S: Hennes & Mauritz Q3-Zahlen

08:45 F: Verbraucherpreise 09/16 (vorläufig)

08:45 F: Konsumausgaben 08/16

09:00 CH: KOF Konjunkturbarometer 09/16

10:30 GB: BIP Q2/16 (endgültig)

11:00 EU: Verbraucherpreise 09/16 (vorab)

11:00 EU: Arbeitslosenzahlen 08/16

11:00 I: Verbraucherpreise 09/16 (vorläufig)

12:00 P: Industrieproduktion 08/16

14:00 PL: Verbraucherpreise 09/16 (vorläufig)

14:30 USA: Private Einkommen und Konsumausgaben 08/16

15:45 USA: Chicago Einkaufsmanagerindex 09/16

16:00 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 09/16

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: DZ-Bank Q2-Zahlen

D: Nord/LB AR-Sitzung, Braunschweig

EU: S&P Ratingergebnis Spanien

EU: Moody's Ratingergebnis EFSF, Bulgarien

SONSTIGE TERMINE

09:00 D: Fachkonferenz zu den Auswirkungen des Brexit-Votums der Briten für

die Kapitalmärkte in Europa. Veranstalter ist die Association for

Financial Markets in Europe (AFME)

09:30 B: Sondertreffen der EU-Umweltminister zur Ratifizierung des

UN-Weltklimavertrags

16:00 D: 2. Stahlgipfel Saar "Stahl - Wertschöpfung, Beschäftigung,

Innovation" u.a. mit Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD),

Dillingen

F: 2. Pressetag vor Beginn des Internationalen Automobilsalons Paris

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SAMSTAG, DEN 1. OKTOBER 2016

TERMINE MIT ZEITANGABE

03:00 CHN: PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/16

03:00 CHN: PMI Service 09/16

SONSTIGE TERMINE

F: Internationaler Automobil-Salon Paris (bis 16.10.2016)

09:00 h Eröffnung mit dem französischen Präsidenten Hollande, Paris

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MONTAG, DEN 3. OKTOBER 2016

TERMINE MIT ZEITANGABE

01:50 J: Tankan Q3/16

09:45 I: PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/16

09:50 F: PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/16 (endgültig)

09:55 D: PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/16 (endgültig)

10:00 EU: PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/16 (endgültig)

10:30 GB: PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/16

15:45 EU: EZB Wirtschaftsbericht

15:45 USA: Markit PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/16 (endgültig)

16:00 USA: Bauinvestitionen 08/16

16:00 USA: ISM Verarbeitendes Gewerbe 09/16

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

NL: ING Investor Day

USA: Kfz-Absatz 09/16

SONSTIGE TERMINE

14:00 GB: Veröffentlichung des neuesten Index für afrikanische

Regierungsführung. Das Gutachten über die Führungsqualität

afrikanischer Staaten wird von der Mo-Ibrahim-Stiftung erstellt.

USA: Start der 15. TTIP-Verhandlungsrunde (bis 7.10.), New York

HINWEIS

D / CHN: Feiertag, Börsen geschlossen

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DIENSTAG, DEN 4. OKTOBER 2016

TERMINE MIT ZEITANGABE

10:30 D: Bundesverband Großhandel, Außenhandel,

Dienstleistungen (BGA) Außenhandels-Pk, Berlin

11:00 EU: Erzeugerpreise 08/16

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

CH: ABB Capital Markets Day

SONSTIGE TERMINE

09:00 D: Eröffnungs-Pk zur Motorradmesse "Intermot" (5.-9.10.), Köln

D: CeBIT-Topthema-Konferenz d!conomy (bis 05.10.), Düsseldorf

Die Konferenz behandelt das jeweilige Top-Thema der vorangegangenen

Messe CeBIT

15:00 D: Frankfurter Finanzplatzgespräch: "Drei Monate nach dem Brexit-Votum

- was nun, Frankfurt?" mit Hessens Finanzminister Thomas Schäfer

15:00 USA: Vor Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und

Weltbank (07. bis 09.10.2016), Washington

15:00 h Pressekonferenz IWF zur aktueller Konjunkturprognose

18:00 USA: Google will Neuheiten vorstellen. Erwartet wird unter anderem ein

neues Smartphone-Modell. San Francisco

B: EU-Afghanistan-Konferenz (bis 05.10.)

Bei dem Ministertreffen soll es um Unterstützung des Landes bis 2020

gehen

J: Elektronikmesse Ceatec Japan 2016 (bis 07.10.)

HINWEIS

CHN: Feiertag, Börsen geschlossen

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°

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ.

/bwi

28.09.2016

TAGESVORSCHAU: Termine am 28. September 2016

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine am Mittwoch,

den 28. September:

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TERMINE MIT ZEITANGABE

07:00 D: Hella Q1-Zahlen

08:00 A: Buwog Q1-Zahlen

08:00 D: Schulden der öffentlichen Haushalte, 1. Halbjahr 2016

08:00 GB: Sainsbury Q2 Trading Update

08:00 D: GfK-Konsumklima 10/16

08:00 D: Tui Pre-close Trading Update

08:45 F: Verbrauchervertrauen 09/16

10:00 I: Verbrauchervertrauen 09/16

11:00 D: Verband öffentlicher Banken (VöB) Pk Aktienmarkt-Prognose, Frankfurt

11:30 D: Anleihen

Volumen: 4 Mrd EUR

Laufzeit: 2018

13:00 CDN: Blackberry Q2-Zahlen

14:30 USA: Auftragseingang langlebiger Güter 08/16

16:30 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: Lufthansa AR-Sitzung

D: DIW-Konjunkturbarometer

FIN: Kone Capital Markets Day

SONSTIGE TERMINE

EU: EU-Kommission Vorentscheidung zu Fusion Deutsche Börse und LSE

09:30 B: Konferenz des europäischen Verbraucherverbandes Beuc zum

Abgas-Skandal U.a. mit EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska,

Peter Mock von der Organisation International Council on Clean

Transportation, die den Diesel-Skandal mit ins Rollen gebracht hat

und EU-Verbraucherkommissarin Vera Jourova

09:30 D: IKW-Mittelstandstagung mit den Themen Brexit und die Folgen, neueste

Entwicklung im Personalmanagement und Chancen der Online-Vermarktung

10:00 D: Begrüßungsrede von EZB-Präsident Draghi zur ersten Annual Research

Conference in Frankfurt

10:30 D: Vorstellung der West-Ost-Markenstudie 2016 zum Zustand der Marken

aus dem Osten und ihrer Verwendung, Leipzig

14:00 D: Mittelstandsgipfel "Neue Verantwortung wagen für Deutschland und

Europa!" des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft,

Unternehmerverband Deutschlands u.a. mit Bundeswirtschaftsminister

Sigmar Gabriel (SPD), Xavier Bettel, Premierminister Luxemburgs und

Liz Mohn, Aufsichtsrat Bertelsmann, Berlin

14:30 LU: Mündliche Verhandlung am EU-Gericht zur Rolle der EZB bei der

Bankenaufsicht. Die EZB überwacht wichtige Banken unmittelbar. Die

Landeskreditbank Baden-Württemberg (die Förderbank des Landes)

beanstandet vor dem Gericht ihre Einstufung als wichtige Bank.

15:30 EU: EZB-Präsident Draghi Rede vor dem Europaausschuss des Bundestages,

Berlin (17:00 Uhr Pressekonferenz)

16:00 USA: Rede von Fed-Chefin Yellen vor dem US-Bankenausschuss

D: Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt den französischen

Staatspräsidenten, François Hollande, den Präsidenten der

EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, sowie 20 Vorstandsvorsitzende

führender europäischer Unternehmen, die dem "European Round Table of

Industrialists" angehören, zu einem gemeinsamen Gespräch, Berlin

18:40 h Statement Merkel, Hollande und Juncker

AL: Fortsetzung und Abschluss des Internationalen Energie-Forums der

Opec-Staaten in Algerien°

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MESZ.

/bwi

28.09.2016

Aktien Frankfurt Ausblick: Dax steuert auf moderate Erholung zu

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax dürfte sich am Mittwoch ein wenig von seinen jüngsten Verlusten erholen. Christian Henke vom Handelshaus IG erwartet dank einer gut gelaufenen Wall Street einen erneuten Erholungsversuch. Allerdings steht die Schwäche an den asiatischen Handelsplätzen wohl einer freundlicheren Entwicklung im Weg.

Der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte knapp eine Stunde vor Börseneröffnung ein Plus von 0,21 Prozent auf 10 383 Punkte. Am Dienstag war der Dax nach einem freundlichen Start ins Minus gerutscht, hatte seine Verluste bis Handelsschluss aber teilweise wieder wettgemacht. Auch für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 deutete sich zur Wochenmitte ein moderat höherer Start an.

FREUNDLICHE WALL STREET VERSUS SCHWACHE ASIEN-BÖRSEN

Die US-Börsen hatten am Dienstag dank einer guten Verbraucherstimmung freundlich geschlossen. Dagegen standen Asiens Aktienmärkte zuletzt überwiegend im Minus. Insbesondere in Japan ging es deutlich bergab - hier belasteten Ängste vor einem steigenden Yen, der die Exportchancen des Landes mindert.

Im Fokus der Anleger stehen zur Wochenmitte das GfK-Konsumklima und am Nachmittag dann Auftragsdaten aus der US-Industrie, der Abschluss der Konferenz der Opec-Ölförderländer in Algier sowie der Auftritt von US-Notenbankchefin Janet Yellen vor dem amerikanischen Bankenausschuss.

CRYAN-INTERVIEW STÜTZT DEUTSCHE BANK

Im Dax profitierte die Deutsche Bank vorbörslich von einem Gespräch von Vorstandschef John Cryan mit der "Bild". Beim Broker Lang & Schwarz (L&S) legten die Aktien um knapp anderthalb Prozent zu. Cryan sieht keinen Bedarf für eine staatliche Unterstützung seines Instituts. Auch eine Kapitalerhöhung sei derzeit kein Thema, sagte er. Die Aussagen überraschten nicht, könnten aber für etwas Beruhigung sorgen, sagte ein Händler. Zuletzt hatten die Aktien des hiesigen Branchenprimus deutlich unter Sorgen über eine zu dünne Kapitaldecke gelitten und Tiefstände markiert.

Bei Steinhoff sorgte die Ankündigung einer Kapitalerhöhung hingegen für vorbörsliche Kursverluste von rund 2 Prozent. Der im MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen gelistete Möbel- und Einzelhandelskonzern will 332 Millionen neue Aktien ausgeben und damit bis zu knapp 2,5 Millionen Euro einnehmen.

Die Aktien des Autoleuchten-Spezialisten Hella stiegen auf der Handelsplattform Tradegate, nachdem das Unternehmen seine Wachstumspläne nach dem ersten Geschäftsquartal bestätigt hatte./gl/das

27.09.2016

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Gute Verbraucherstimmung verleiht Rückenwind

NEW YORK (dpa-AFX) - Eine gute Stimmung unter den US-Verbrauchern hat am Dienstag auch die Laune der Anleger an der Wall Street aufgehellt. Zudem sorgte das gute Abschneiden von US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton im Fernsehduell gegen ihren Konkurrenten Donald Trump für Erleichterung. So sehen viele Analysten einen möglichen Wahlerfolg von Trump als das größere politische und wirtschaftliche Risiko.

Der Dow Jones Industrial ging 0,74 Prozent höher bei 18 228,30 Punkten aus dem Handel. Der marktbreite S&P 500 stieg um 0,64 Prozent auf 2159,93 Zähler und der technologiewertelastige Nasdaq 100 rückte um 1,03 Prozent auf 4866,71 Punkte vor.

AMERICAN EXPRESS FEST

Die Verbraucherstimmung - ein Indikator für den für die US-Wirtschaft wichtigen privaten Konsum - war im September auf den höchsten Stand seit über neun Jahren gestiegen. Der US-Präsidentschaftswahlkampf belaste die Laune der Konsumenten offenbar nicht, schrieb Paul Ashworth, US-Chefvolkswirt des Analysehauses Capital Economics. Zudem scheine die Entwicklung eine Verbesserung des Arbeitsmarktes widerzuspiegeln.

Die Aktien von American Express zählten mit einem Plus von 1,36 Prozent zu den größten Gewinnern im Dow Jones. Der Kreditkarten-Anbieter hatte ein Aktienrückkaufprogramm und eine Anhebung der Quartalsdividende angekündigt.

ANALYSTEN BEWEGEN

Für IBM-Papiere ging es um 1,81 Prozent nach oben, nachdem die französische Großbank Societe Generale ihre Verkaufsempfehlung für die Aktien des Computer-Giganten gestrichen hatte. Die Analysten stufen sie nun mit "Halten" ein.

Die Anteilsscheine des Online-Händlers Amazon profitierten ebenfalls von einer Analystenstudie. Sie gewannen nach einem positiven Kommentar der Bank JPMorgan mehr als 2 Prozent.

EUROKURS WIEDER ÜBER 1,12 US-DOLLAR

Der Kurs des Euro machte im New Yorker Handel einen Teil seiner Verluste wett und stieg wieder über die Marke von 1,12 US-Dollar. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1219 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1220 (Montag: 1,1262) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8913 (0,8879) Euro. Am Markt für US-Staatsanleihen stieg der Kurs richtungweisender zehnjährige Papiere um 7/32 Punkte auf 99 15/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 1,56 Prozent./mis/he

27.09.2016

Aktien New York Schluss: Gute Verbraucherstimmung verleiht Rückenwind

NEW YORK (dpa-AFX) - Eine gute Stimmung unter den US-Verbrauchern hat am Dienstag auch die Laune der Anleger an der Wall Street aufgehellt. Zudem sorgte das gute Abschneiden von US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton im Fernsehduell gegen ihren Konkurrenten Donald Trump für Erleichterung. So sehen viele Analysten einen möglichen Wahlerfolg von Trump als das größere politische und wirtschaftliche Risiko.

Der Dow Jones Industrial ging 0,74 Prozent höher bei 18 228,30 Punkten aus dem Handel. Der marktbreite S&P 500 stieg um 0,64 Prozent auf 2159,93 Zähler und der technologiewertelastige Nasdaq 100 rückte um 1,03 Prozent auf 4866,71 Punkte vor.

Die Verbraucherstimmung - ein Indikator für den für die US-Wirtschaft wichtigen privaten Konsum - war im September auf den höchsten Stand seit über neun Jahren gestiegen. Der US-Präsidentschaftswahlkampf belaste die Laune der Konsumenten offenbar nicht, schrieb Paul Ashworth, US-Chefvolkswirt des Analysehauses Capital Economics. Zudem scheine die Entwicklung eine Verbesserung des Arbeitsmarktes widerzuspiegeln./mis/he

27.09.2016

Aktien New York: Gute Verbraucherstimmung liefert Rückenwind

NEW YORK (dpa-AFX) - Eine gute Stimmung unter den US-Verbrauchern hat am Dienstag auch die Laune der Anleger an der Wall Street aufgehellt. Zudem sorgte das gute Abschneiden von US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton im Fernsehduell gegen ihren Konkurrenten Donald Trump für Erleichterung. So sehen viele Analysten einen möglichen Wahlerfolg von Trump als das größere politische und wirtschaftliche Risiko.

Der Dow Jones Industrial stieg bis rund zwei Stunden vor Handelsende um 0,72 Prozent auf 18 224,81 Punkte. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,63 Prozent auf 2159,70 Zähler und der technologiewertelastige Nasdaq 100 rückte um 1,00 Prozent auf 4865,44 Punkte vor.

Die Verbraucherstimmung - ein Indikator für den für die US-Wirtschaft wichtigen privaten Konsum - war im September auf den höchsten Stand seit über neun Jahren gestiegen. Der US-Präsidentschaftswahlkampf belaste die Laune der Konsumenten offenbar nicht, schrieb Paul Ashworth, US-Chefvolkswirt des Analysehauses Capital Economics. Zudem scheine die Entwicklung eine Verbesserung des Arbeitsmarktes widerzuspiegeln.

Die Aktien von American Express zählten mit einem Plus von 1,48 Prozent zu den größten Gewinnern im Dow Jones. Der Kreditkarten-Anbieter hatte ein Aktienrückkaufprogramm und eine Anhebung der Quartalsdividende angekündigt.

Für IBM-Papiere ging es um 1,64 Prozent nach oben, nachdem die französische Großbank Societe Generale ihre Verkaufsempfehlung für die Aktien des Computer-Giganten gestrichen hatte. Die Analysten stufen sie nun mit "Halten" ein.

Nike-Aktien stiegen um 1,27 Prozent. Der weltgrößte Sportartikelkonzern wird nach Handelsschluss mit seinen aktuellen Quartalszahlen aufwarten. Im Anlegerfokus sollten vor allem Informationen zu den künftigen Bestellungen und Verbrauchertrends sowie der Ausblick stehen./mis/he

27.09.2016

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax gibt moderat nach

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Erleichterung über Hillary Clintons Punktsieg gegen Donald Trump im ersten TV-Duell der US-Präsidentschaftskandidaten währte nicht lange: Nach dem Kursrutsch zum Wochenauftakt ist es für den Dax am Dienstag noch ein wenig weiter bergab gegangen.

Nach einem freundlichen Handelsstart drehte der Dax ins Minus und gab letztlich um 0,31 Prozent auf 10 361,48 Punkte nach. Das Tagestief hatte allerdings noch fast 100 Punkte niedriger gelegen. Schon am Montag hatten Gewinnmitnahmen nach der starken Vorwoche dem deutschen Leitindex einen Verlust von über zwei Prozent eingebrockt. Der MDax sank am Dienstag um moderate 0,07 Prozent auf 21 319,76 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax fiel um 0,08 Prozent auf 1779,13 Punkte.

SORGEN UM DEUTSCHE BANK UND VW TRÜBEN DIE STIMMUNG

Der Wahlausgang in den USA bleibe ungewiss und dies laste weiter auf der Stimmung der Anleger, kommentierte Händler Markus Huber von City of London Markets. Analyst Mike van Dulken von Accendo Markets sah zudem in den Sorgen rund um die Deutsche Bank und VW einen Grund für die europaweit eher trübe Marktstimmung, die am späteren Nachmittag allerdings dank steigender US-Börsen etwas aufgehellt wurde.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 beendete den dritten Handelstag in Folge im Minus, gab allerdings nur um 0,17 Prozent auf 2970,84 Punkte nach. Moderate Verluste wurden auch in Paris und London verbucht, während der US-Leitindex Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss um ein halbes Prozent zulegte.

BANKAKTIEN SETZEN TALFAHRT FORT

Die schon am Vortag gebeutelten Bankaktien im Dax setzten ihre Talfahrt fort. Die Papiere der Commerzbank büßten 2,18 Prozent ein, nachdem Finanzkreise einen Bericht des "Handelsblatt" bestätigt hatten, dem zufolge der neue Vorstandschef Martin Zielke in den kommenden Jahren den Abbau von rund 9000 Stellen plant. Wegen der Kosten von rund einer Milliarde Euro für den Konzernumbau soll es keine Dividende für die Aktionäre geben. Die Commerzbank hatte erst 2015 wieder mit Gewinnausschüttungen begonnen.

Die Aktien der Deutschen Bank erreichten zeitweise bei 10,18 Euro ein Rekordtief. Aus dem Handel gingen sie letztlich unverändert bei 10,55 Euro. Gestützt wurden sie letztlich von Aussagen aus dem US-Justizministerium, dass straffällig gewordene Banken durch Kooperation die Höhe ihrer Strafe reduzieren könnten. "Das hat etwas den Druck aus den Aktien genommen", sagte ein Händler. Laut Händler Andreas Lipkow gibt es trotz der dünnen Kapitaldecke des deutschen Branchenprimus "keinen Grund für einen Panikmodus".

VW SEHR SCHWACH WEGEN SORGE VOR HOHER STRAFE

Für die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) ging es wegen neuer Sorgen über hohe Strafen im Zuge des Dieselskandals um 2,58 Prozent abwärts. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte unter Berufung auf gut informierte Kreise berichtet, dass die US-Justizbehörden momentan die mögliche Schmerzgrenze der Wolfsburger für eine Strafe ausloten. Diese solle nicht so hoch ausfallen, dass der Autobauer nicht mehr lebensfähig sei.

Beim Dax-Schlusslicht Lufthansa mussten die Anleger zeitweise einen Kursrutsch bis auf 9,815 Euro und damit auf das tiefste Niveau seit rund vier Jahren verkraften. Am Mittwoch wird sich Kreisen zufolge der Aufsichtsrat mit der geplanten Übernahme von 40 Air-Berlin-Jets befassen. Börsianern zufolge wird der Deal aufgrund wirtschaftlicher Risiken am Markt kritisch gesehen. Zudem belastete eine mangels Anlegerinteresse geplatzte Anleiheemission die Stimmung.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,24 Prozent am Vortag auf minus 0,27 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,17 Prozent auf 144,36 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,16 Prozent auf 165,95 Punkte. Der Kurs des Euro fiel. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1220 (Montag: 1,1262) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8913 (0,8879) Euro./ck/he

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

27.09.2016

Aktien Frankfurt Schluss: Dax gibt moderat nach

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Erleichterung über Hillary Clintons Punktsieg gegen Donald Trump im ersten TV-Duell der US-Präsidentschaftskandidaten währte nicht lange: Nach dem Kursrutsch zum Wochenauftakt ist es für den Dax auch am Dienstag bergab gegangen. Nach einem freundlichen Handelsstart drehte der Leitindex ins Minus und gab letztlich um 0,31 Prozent auf 10 361,48 Punkte nach. Das Tagestief hatte allerdings noch fast 100 Punkte niedriger gelegen. Schon am Montag hatten Gewinnmitnahmen nach der starken Vorwoche dem deutschen Leitindex einen Verlust von über zwei Prozent eingebrockt.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen sank am Dienstag um moderate 0,07 Prozent auf 21 319,76 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax fiel um 0,08 Prozent auf 1779,13 Punkte./ck/he

27.09.2016

ROUNDUP/Aktien New York: Erleichterung nach Clintons Sieg im TV-Duell

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Punktsieg Hillary Clintons im Fernsehduell gegen Donald Trump sowie gute Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten haben die Wall Street am Dienstag gestützt. Die Verbraucherstimmung - ein Indikator für den für die US-Wirtschaft wichtigen privaten Konsum - war im September auf den höchsten Stand seit über neun Jahren gestiegen. Größeren Gewinnen stand Börsianern zufolge aber der erneute Druck auf die Ölpreise im Weg.

Der Dow Jones Industrial erholte sich im frühen Handel um 0,25 Prozent auf 18 140,37 Punkte. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,19 Prozent auf 2150,10 Zähler und der technologiewertelastige Nasdaq 100 rückte um 0,53 Prozent auf 4842,71 Punkte vor.

Clinton habe die TV-Debatte im US-Präsidentschaftswahlkampf wohl für sich entschieden, aber das Rennen bleibe eng, sagte Analyst Craig Erlam vom Broker Oanda. Der Ausgang der Wahl im November bleibe ein Risiko für die Finanzmärkte. Die Ölpreise schwankten derweil weiter, da die Investoren auf die Ergebnisse des informellen Treffens wichtiger Förderländer am Rande der Energiekonferenz in der algerischen Hauptstadt Algier warteten.

Die Aktien von American Express zählten mit einem Plus von knapp 1 Prozent zu den größten Gewinnern im Dow Jones. Der Kreditkarten-Anbieter hatte ein Aktienrückkaufprogramm und eine Anhebung der Quartalsdividende angekündigt.

Für IBM-Papiere ging es um mehr als 1 Prozent nach oben, nachdem die französische Großbank Societe Generale ihre Verkaufsempfehlung für die Aktien des Computer-Giganten gestrichen hatte. Die Analysten stufen sie nun mit "Halten" ein.

Nike-Aktien stiegen um 0,75 Prozent. Der weltgrößte Sportartikelkonzern wird nach Handelsschluss mit seinen aktuellen Quartalszahlen aufwarten. Im Anlegerfokus sollten vor allem Informationen zu den künftigen Bestellungen und Verbrauchertrends sowie der Ausblick stehen./mis/he

27.09.2016

Aktien New York: Anleger reagieren erleichtert auf Clintons Sieg im TV-Duell

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street hat am Dienstag nach dem Punktsieg Hillary Clintons im Fernsehduell gegen Donald Trump moderat zugelegt. Größeren Gewinnen stand Börsianern zufolge aber der erneute Druck auf die Ölpreise im Weg. Der Dow Jones Industrial stieg im frühen Handel um 0,19 Prozent auf 18 129,96 Punkte.

Der marktbreite S&P 500 gewann 0,18 Prozent auf 2149,97 Zähler und der technologiewertelastige Nasdaq 100 rückte um 0,44 Prozent auf 4838,186 Punkte vor.

Clinton habe die TV-Debatte im US-Präsidentschaftswahlkampf wohl für sich entschieden, aber das Rennen bleibe eng, sagte Analyst Craig Erlam vom Broker Oanda. Der Ausgang der Wahl im November bleibe ein Risiko für die Finanzmärkte. Die Ölpreise schwankten derweil weiter, da die Investoren auf die Ergebnisse des informellen Treffens wichtiger Förderländer am Rande der Energiekonferenz in der algerischen Hauptstadt Algier warteten./mis/he

27.09.2016

EUROSTOXX-FLASH: Sorgen um Bankenbranche ziehen EuroStoxx nach unten

PARIS (dpa-AFX) - Die Erleichterung über den Punktsieg Hillary Clintons im Fernsehduell gegen Donald Trump hat den europäischen Aktienmarkt am Dienstag nur vorübergehend gestützt. Letztlich hätten doch wieder Sorgen über Europas Banken die Oberhand gewonnen, sagte Analyst Jasper Lawler vom Broker CMC Markets. Der EuroStoxx 50 rutschte denn auch ins Minus und notierte am Nachmittag bei 2949,93 Punkten und damit 0,87 Prozent unter seinem Vortagesschluss.

Bereits zum Wochenauftakt hatten schwache Bankenwerte die Börsen nach unten gezogen. Die Geldbranche leidet zunehmend unter dem trüben Zinsumfeld und der weiterhin schwächelnden Kreditnachfrage./mis/he

27.09.2016

Aktien Frankfurt: Clintons TV-Sieg hält Dax-Rutsch nicht lange auf

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Erleichterung über Hillary Clintons Punktsieg gegen Donald Trump im TV-Duell der US-Präsidentschaftskandidaten währte nicht lange: Nach dem Kursrutsch zum Wochenauftakt ist es für den Dax auch am Dienstag deutlich bergab. Der Wahlausgang in den USA bleibe ungewiss und die Stimmung am Markt negativ, schrieb Händler Markus Huber von City of London Markets.

Positive Marktreaktionen an Asiens Börsen auf Clintons Auftritt bescherten dem deutschen Leitindex zwar einen freundlichen Start, schon nach einer Handelsstunde verließen die Erholung jedoch die Kräfte. Bis zum Nachmittag weitete der Dax seine Vortagesverluste um 0,93 Prozent auf 10 297,17 Punkte aus. Schon am Montag hatten Gewinnmitnahmen nach der starken Vorwoche dem Dax einen Verlust von über zwei Prozent eingebrockt.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen sank am Dienstag um 0,68 Prozent auf 21 189,85 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDax fiel um 0,69 Prozent auf 1768,19 Punkte zurück. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel ebenfalls zum dritten mal in Folge.

BANKAKTIEN SETZEN TALFAHRT FORT

Die Debatte zwischen Clinton und Trump sei nur das erste von drei TV-Duellen gewesen, gab Händler Huber zu bedenken. Laut Analyst Christian Schmidt von der Helaba halten Wettanbieter nun zwar einen Wahlsieg Clintons für wahrscheinlicher. "Allerdings sei nochmals an die Wettquoten im Vorfeld des 'Brexit' erinnert", warnte er. Im Juni hatten die Finanzmärkte auf die Buchmacher gesetzt, die ein Votum der Briten für den EU-Verbleib prognostiziert und damit daneben gelegen hatten.

Die schon vortags gebeutelten Bankenpapiere aus dem Dax setzten am Dienstag ihre Talfahrt fort. Commerzbank büßten 2,70 Prozent ein, nachdem Finanzkreise einen Bericht des "Handelsblatt" bestätigt hatten. Demnach plant der neue Vorstandschef Martin Zielke in den kommenden Jahren den Abbau von rund 9000 Stellen. Wegen der Kosten von rund einer Milliarde Euro für den Konzernumbau soll die Dividende ausfallen. Die Commerzbank hatte erst 2015 wieder mit der Gewinnausschüttung an ihre Aktionäre begonnen.

Die Aktien der Deutschen Bank erreichten abermals ein Rekordtief und lagen zuletzt 2,42 Prozent tiefer. Schon am Montag hatten sie wegen immer stärkerer Sorgen um eine drohende Kapitalerhöhung über sieben Prozent eingebüßt.

GEPLANTER DEAL MIT AIR BERLIN BELASTET LUFTHANSA

Für die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) ging es wegen neuer Sorgen über hohe Strafen im Zuge des Dieselskandals um 3,49 Prozent bergab. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte unter Berufung auf gut informierte Kreise berichtet, dass die US-Justizbehörden momentan die mögliche Schmerzgrenze der Wolfsburger für eine Strafe ausloten. Diese solle nicht so hoch ausfallen, dass der Autobauer nicht mehr lebensfähig sei.

Bei Dax-Schlusslicht Lufthansa mussten die Anleger einen Kursrutsch um über 4 Prozent auf das tiefste Niveau seit rund vier Jahren verkraften. Insidern zufolge befasst sich der Aufsichtsrat am Mittwoch mit der geplanten Übernahme von 40 Air-Berlin-Jets. Voraussichtlich wird ein Zwischenstand präsentiert, weil der Vertrag mit der federführenden Air-Berlin-Großaktionärin Etihad noch endgültig ausgearbeitet werden muss, was einige Wochen dauern kann. Börsianern zufolge wird der Deal aufgrund wirtschaftlicher Risiken am Markt kritisch gesehen. Zudem belaste eine mangels Anlegerinteresse geplatzte Anleiheemission die Stimmung./gl/ag

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

28.09.2016

Unionspolitiker kritisieren Zinspolitik der EZB

BERLIN (dpa-AFX) - Vor dem Besuch des EZB-Präsidenten Mario Draghi im Bundestag haben mehrere Unionspolitiker die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank kritisiert. "Draghi setzt mit seiner Politik ein fatales Signal für eine stabilitätsorientierte Fiskalpolitik", sagte der Obmann der Unionsfraktion im Finanzausschuss, Hans Michelbach (CSU), der "Rheinischen Post" (Mittwoch). "Draghi macht die Euro-Zone zu einer Schulden-Haftungsunion und die EZB durch ihre Anleihekäufe zu einer Bad Bank."

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Kaus-Peter Willsch sagte am Mittwoch im Bayerischen Rundfunk: "Wir haben eine schwierige Lage, weil wir gerade als Deutsche immer großen Wert auf die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank gelegt haben. Nur war das natürlich nie so gedacht, dass hier eine völlig losgelöste Wirtschaftspolitik seitens der Zentralbank gemacht wird." Die EZB müsse sich wieder auf ihre Kernkompetenz konzentrieren, "nämlich auf Geldwertpolitik".

Die finanzpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Antje Tillmann (CDU), forderte von Draghi Aussagen zur künftigen Entwicklung: "Ich erwarte, dass Herr Draghi uns ein realistisches Szenario präsentiert, wie man wieder zu einer Normalzinsphase kommen kann", sagte sie der "Rheinischen Post". "Entscheidend ist für mich, dass die Zinsentscheidungen der EZB große Probleme für Sparer, Versicherungen und die Altersvorsorge verursachen."

EZB-Präsident Mario Draghi stellt sich am Mittwoch (ab 14.45 Uhr) im Bundestag den Fragen der Abgeordneten zur umstrittenen Zinspolitik der Euro-Notenbank./kr/DP/stb

28.09.2016

ROUNDUP: Brexit-Sorgen und Terrorgefahr dämpfen Konsumstimmung

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Ein Mix aus Brexit-Sorgen, Terrorgefahr und der Flüchlingsdiskussion drückt etwas auf die Stimmung der Verbraucher in Deutschland. Der für Oktober berechnete Konsumklimaindex sei vor diesem Hintergrund um 0,2 Punkte auf 10,0 Zähler gefallen, teilte das Marktforschungsunternehmen GfK am Mittwoch in Nürnberg mit.

"Offenbar sehen die Bundesbürger die deutsche Wirtschaft in den nächsten Monaten auf einem schwächeren Wachstumskurs", erklärte die GfK den Rückgang des Stimmungsindikators, der für Experten überraschend kam. Bankvolkswirte hatten mit einem unveränderten Indexwert von 10,2 Punkten gerechnet.

Trotz des Dämpfers ist die Konsumstimmung in Deutschland aber im Vergleich zu den Vorjahren ungewöhnlich stark. "Es ist keine Trendwende bei der Verbraucherstimmung zu erkennen. Die Konsumlaune bleibt trotz des Rückgangs auf einem guten Niveau", versicherte GfK-Experte Rolf Bürkl die jüngsten Daten. Nach wie vor werde die Konsumstimmung vor allem durch extrem niedrige Zinsen, einen robusten Arbeitsmarkt und durch ein "überaus hohes Niveau" bei den Einkommenserwartungen gestützt.

Nach Einschätzung von Bürkl könnten die Verbraucher die weitere konjunkturelle Entwicklung in den kommenden Monaten wieder optimistischer einschätzen. "Es ist anzunehmen, wenn wir Erfahrungen aus der Vergangenheit berücksichtigen, dass sich die Konjunkturerwartungen wieder etwas verbessern." Demnach zeigen Entwicklungen in der Wirtschaft erst mit einiger zeitlichen Verzögerung Auswirkungen auf die Konsumstimmung.

Zuletzt hatten mehrfach Konjunkturdaten darauf hingedeutet, dass die Folgen des Brexit-Votums in Großbritannien für die deutsche Wirtschaft zunächst nur begrenzt sein dürften. Zu Beginn der Woche war beispielsweise das Ifo-Geschäftsklima für September überraschend stark gestiegen. Das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer hatte damit einen Dämpfer nach dem Brexit-Votum mehr als wettmachen können.

Die Daten im Überblick:

^ Oktober Prognose September August

Konsumklima 10,0 10,2 10,2 10,0

Konjunkturerwartungen --- --- 6,8 8,6

Einkommenserwartungen --- --- 52,6 58,3

Anschaffungsneigung --- --- 53,3 57,3°

/jkr/das/tos

28.09.2016

Deutschland: Brexit-Sorgen und Terrorgefahr dämpfen Konsumstimmung

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Ein Mix aus Brexit-Sorgen, Terrorgefahr und der Flüchlingsdiskussion drückt etwas auf die Stimmung der Verbraucher in Deutschland. Der für Oktober berechnete Konsumklimaindex sei vor diesem Hintergrund um 0,2 Punkte auf 10,0 Zähler gefallen, teilte das Marktforschungsunternehmen GfK am Mittwoch in Nürnberg mit.

"Offenbar sehen die Bundesbürger die deutsche Wirtschaft in den nächsten Monaten auf einem schwächeren Wachstumskurs", erklärte die GfK den Rückgang des Stimmungsindikators, der für Experten überraschend kam. Bankvolkswirte hatten mit einem unveränderten Indexwert von 10,2 Punkten gerechnet.

Trotz des Dämpfers ist die Konsumstimmung in Deutschland aber im Vergleich zu den Vorjahren ungewöhnlich gut. Nach wie vor werde die Konsumstimmung vor allen durch extrem niedrige Zinsen, einen robusten Arbeitsmarkt und durch ein "überaus hohes Niveau" bei den Einkommenserwartungen gestützt, hieß es von der GfK.

Die Daten im Überblick:

^ Oktober Prognose September August

Konsumklima 10,0 10,2 10,2 10,0

Konjunkturerwartungen --- --- 6,8 8,6

Einkommenserwartungen --- --- 52,6 58,3

Anschaffungsneigung --- --- 53,3 57,3°

/jkr/das/tos

28.09.2016

ROUNDUP/Umfrage: Freizeitverzicht für Beruf - Kinder als Karriere-Killer

HAMBURG (dpa-AFX) - Um beruflich erfolgreich zu sein, nimmt mehr als jeder dritte Deutsche Freizeiteinbußen in Kauf. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Zeitschrift "Brigitte". Demnach sagen 35 Prozent der Befragten, dass sie für ihre Laufbahn auf Freizeit verzichten oder verzichten würden.

Um die Karriere anzukurbeln, nehmen 27 Prozent einen Umzug in eine andere Stadt in Kauf, weniger Kontakt zu Freunden immerhin noch 21 Prozent. Weniger beliebt ist die Fernbeziehung zu Partner oder Familie zugunsten des Jobs - dazu kann sich aber noch jeder Zehnte (11 Prozent) durchringen. Gleich viele Befragte würden auf Geld verzichten.

Anders sieht es bei der Bereitschaft aus, zugunsten des Berufs die Partnerschaft zerbrechen zu lassen (4 Prozent) oder Sex mit dem Vorgesetzten zu haben (3 Prozent). Die Mehrheit von 38 Prozent erklärte in der Umfrage allerdings, überhaupt keines dieser Opfer für die Karriere eingehen zu wollen.

Glaubt man den Befragten, sind Kinder nach wie vor ein Karrierekiller für Frauen: Dem stimmen die große Mehrheit von 69 Prozent - Männer wie Frauen - zu. Allerdings meinen davon auch 44 Prozent: "Ja, aber nicht mehr so stark wie früher." Knapp ein Viertel (24 Prozent) ist aber auch der Meinung, dass Kinder ihre Mütter nicht am beruflichen Erfolg hindern./ane/DP/zb

28.09.2016

L-Bank zieht gegen EZB vor Gericht

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die baden-württembergische L-Bank zieht als erste europäische Bank gegen die direkte Aufsicht durch die Europäische Zentralbank (EZB) vor Gericht. Am Mittwoch (14.30 Uhr) wird die Klage vor dem Europäischen Gericht in Luxemburg verhandelt. Die Förderbank wehrt sich damit gegen die direkte Unterstellung unter die Bankenaufsicht der EZB im Zuge der europäischen Bankenunion. Die EZB hatte im November 2014 die Oberaufsicht über die führenden Banken im Euroraum übernommen. Dazu will sich die kleine Förderbank allerdings nicht zählen. Träger der L-Bank ist das Land Baden-Württemberg. Es haftet für die Verbindlichkeiten der Bank. Zu ihren Aufgaben gehört unter anderem die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen und der Ausbau von Infrastruktur in Kommunen./ang/DP/zb

28.09.2016

Umfrage: Für die Karriere verzichtet jeder Dritte auf Freizeit

HAMBURG (dpa-AFX) - Um beruflich erfolgreich zu sein, nimmt mehr als jeder dritte Deutsche Freizeiteinbußen in Kauf. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Zeitschrift "Brigitte". Demnach sagen 35 Prozent der Befragten, dass sie für die Karriere auf Freizeit verzichten oder verzichten würden. Einen Umzug in eine andere Stadt würden 27 Prozent hinnehmen, weniger Kontakt zu Freunden immerhin noch 21 Prozent. Anders sieht es bei der Bereitschaft aus, die Partnerschaft zerbrechen zu lassen oder für den beruflichen Erfolg Sex mit dem Vorgesetzten zu haben. Dem erteilten mit nur 4 bzw. 3 Prozent der Deutschen in der Umfrage eine klare Absage. Die Mehrheit von 38 Prozent erklärte allerdings, überhaupt keines dieser Opfer für die Karriere bringen zu wollen./ane/DP/zb

28.09.2016

Ifo-Chef Fuest warnt vor neuer Bankenkrise

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die aktuellen Probleme der großen deutschen Banken bergen nach Ansicht von Ifo-Chef Clemens Fuest hohe Risiken. "Wenn diese Situation anhält, steigen die Risiken einer Krise", sagte der Präsident des Münchner Wirtschaftsforschungsinstituts Ifo der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch). Die Commerzbank steht im Zuge ihres geplanten Umbaus vor drastischen Einschnitten - nach Informationen aus Finanzkreisen plant das teilstaatliche Institut den Abbau von rund 9000 Stellen. Beim Branchenprimus Deutsche Bank sorgen sich Anleger angesichts von Milliardenforderungen der US-Behörden um die vergleichsweise dünne Kapitaldecke. Die Aktie ist auf Talfahrt.

Fuest forderte strengere Kapitalvorschriften für Banken. "Ein zentraler Punkt in der Finanzkrise, den die Politik nicht gelöst hat, ist, dass die Banken genug Eigenkapital haben müssen", betonte der Ökonom. "Das Ziel müsste mindestens acht Prozent der Bilanzsumme sein. Nur dann kann es funktionieren, dass Banken, die in eine Krise geraten, Verluste auffangen können und - wenn sie geschlossen werden müssen - nicht die Steuerzahler belasten."/bvi/DP/zb

28.09.2016

Linke fordern öffentliche Kontrolle für Deutsche Bank

BERLIN (dpa-AFX) - Linken-Chef Bernd Riexinger hat gefordert, die mit Problemen kämpfende Deutsche Bank unter öffentliche Kontrolle zu stellen. "Die Deutsche Bank hat sich zu Boden gewirtschaftet", sagte Riexinger der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Die Chaos-Bank ist nichts mehr wert, aber das Management strotzt weiter vor Borniertheit." Die Deutsche Bank müsse unter demokratische Kontrolle gestellt und auf einen öffentlichen Auftrag festgelegt werden. "Statt erneut Milliarden Steuergelder zu verbrennen, muss das Finanzgeschäft auf eine solide Basis gebracht werden." Dazu zählen laut Riexinger die zinsgünstige Finanzierung wirtschaftlich sinnvoller Investitionen./bw/DP/zb

28.09.2016

Regierung in Rom erwartet höhere Staatsverschuldung

ROM (dpa-AFX) - Die italienische Regierung hat ihre Erwartungen zur wirtschaftlichen Entwicklung heruntergeschraubt und eine höhere Staatsverschuldung in Aussicht gestellt. Für dieses Jahr werde nur noch mit einem Wirtschaftswachstum von 0,7 Prozent gerechnet, teilte Ministerpräsident Matteo Renzi am Dienstagabend nach einer Kabinettssitzung in Rom mit. Im kommenden Jahr soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach um 1 Prozent steigen. Im April war die Regierung noch von einem Wachstum von 1,2 Prozent in diesem und 1,4 Prozent im nächsten Jahr ausgegangen.

Die Neuverschuldung werde deshalb voraussichtlich nicht wie bisher erwartet bis 2017 unter 2 Prozent des BIP fallen. In diesem Jahr werde sie voraussichtlich bei 2,4 Prozent liegen und 2017 sogar noch leicht darüber, wenn das Parlament geplanten Sonderausgaben zur Bewältigung der Erdbebenschäden und des Flüchtlingszuzugs zustimmt, so Renzi weiter./alv/fi/DP/zb

28.09.2016

Argentinien vergünstigt Hotel-Mehrwertsteuer für Auslandstouristen

BUENOS AIRES (dpa-AFX) - Hotelübernachtungen sollen für Ausländer in Argentinien billiger werden. Der argentinische Staatschef Mauricio Macri kündigte am Dienstag die Vergünstigung der Mehrwertsteuer bei Hotelübernachtungen an, die mit ausländischen Kreditkarten bezahlt werden. Die Maßnahme soll in etwa zwei Monaten in Kraft treten. Die Mehrwertsteuer beträgt in Argentinien 21 Prozent.

Die Regierung erwartet von der Maßnahme ein Plus von jährlich 120 000 Touristen. 2014 kamen knapp sechs Millionen ausländische Touristen ins Land, von denen rund 700 000 aus Europa anreisten. Die Iguazú-Wasserfälle, die patagonischen Gletscher und die Tango-Metropole Buenos Aires zählen zu den Hauptattraktionen des Landes. Ähnliche Steuervergünstigungen bei Hotel-Übernachtungen gelten bereits in Chile, Uruguay, Peru, Ecuador und Kolumbien./jg/DP/zb

27.09.2016

ANALYSE/SocGen: Positive Trendwende für IBM rückt näher - Hochstufung

PARIS (dpa-AFX) - Der US-Computer-Riese IBM steht nach Einschätzung der französischen Großbank Societe Generale (SocGen) vor wieder besseren Zeiten. Der US-Konzern dürfte den Wendepunkt bei seiner Transformation spät im Jahr 2017 oder früh im Jahr 2018 erreichen, schrieb Analyst Richard Nguyen in einer Studie vom Dienstag. Daher habe er seine Verkaufsempfehlung für die Papiere gestrichen und sie auf "Hold" hoch gestuft. Das Kursziel hob der Experte von 130 auf 160 (Kurs 155,47) US-Dollar an.

Mit fortschreitender Expansion im Digitalgeschäft sowie dessen Wachstum dürfte dieses Ende 2017/Anfang 2018 beginnen, den Gegenwind im Altgeschäft auszugleichen. Die rückläufige Umsatzentwicklung sollte sich stabilisieren und ab 2018 sollten die Erlöse dann wieder wachsen. Die Gewinnmargen dürften vorerst aber kaum deutlich zulegen, da IBM zunächst vermutlich weiter ins Wachstum investieren werde.

Gemäß der Einstufung "Hold" geht SocGen auf Sicht von zwölf Monaten davon aus, dass die Aktie eine Gesamtrendite zwischen 0 und 15 Prozent erzielen wird./mis/tos/he

27.09.2016

ANALYSE-FLASH: HSBC senkt Ziel für Shell auf 2050 Pence - 'Buy'

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Shell von 2180 auf 2050 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Nach den zuletzt enttäuschenden Zahlen sei die Marktbefürchtungen für die weiteren Aussichten des Ölkonzerns inzwischen eingepreist, schrieb Analyst Gordon Gray in einer Studie vom Dienstag. Anleger bräuchten nun aber Geduld, denn für eine Erholung der Aktie sei ein höherer Ölpreis nötig./tav/edh

27.09.2016

ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank belässt Airbus Group auf 'Buy' - Ziel 77 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Deutsche Bank hat Airbus auf "Buy" mit einem Kursziel von 77 Euro belassen. Trotz einiger Warnzeichen habe es im August nicht nur schlechte Nachrichten gegeben, schrieb Analyst Benjamin Fidler in einer Branchenstudie zu den monatlichen Trends in der zivilen Luftfahrt vom Dienstag. So sei bei Airbus der Auftragseingang im Verhältnis zum Umsatz im Jahresvergleich mit einem Wert von 1,1 leicht positiv./ck/gl

27.09.2016

ANALYSE-FLASH: Citigroup belässt Deutsche Bank auf 'Neutral' - Ziel 13 Euro

LONDON (dpa-AFX Broker) - Die US-Bank Citigroup hat die Aktie der Deutschen Bank auf "Neutral" mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Angesichts der noch zu schlichtenden größeren Rechtsstreitigkeiten dürften die Sorgen um die Kapitalausstattung des Geldinstituts nicht nachlassen, schrieb Analyst Andrew Coombs in einer Studie vom Dienstag. Es dürfte für die Deutsche Bank schwierig werden, die Anforderungen der Bankenaufseher an die Kernkapitalquote mittelfristig zu erfüllen. Auch ein Börsengang der Postbank erscheine zunehmend schwierig durchzuführen./tav/gl

27.09.2016

ANALYSE-FLASH: Baader Bank streicht Lanxess von 'Top Pick List' - weiter 'Buy'

MÜNCHEN (dpa-AFX Broker) - Die Baader Bank hat Lanxess von ihrer "Top-Pick"-Liste gestrichen, aber die Einstufung auf "Buy" mit einem Kursziel von 58 Euro belassen. Nach dem kräftigen Kursanstieg am Vortag infolge der angekündigten Übernahme des US-Wettbewerbers Chemtura sei viel Positives nun bereits im Aktienkurs enthalten, begründete Analyst Markus Mayer in einer Studie vom Dienstag seinen Schritt. Seit der Aufnahme der Aktie in diese Liste am 14. Juli habe sich das Papier um mehr als 28 Prozent besser entwickelt als der Dax und um mehr als 19 Prozent im Vergleich zum Chemiesektor./ck/gl

27.09.2016

ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank belässt SAP auf 'Buy'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für SAP nach Gesprächen mit zahlreichen IT-Branchenvorständen auf "Buy" belassen. Nach dem Rückgang im Jahr 2015 seien die IT-Ausgaben im laufenden Jahr wieder gewachsen, schrieb Analyst Alex Tout in einer Branchenstudie vom Dienstag. Vor allem bei Microsoft und Softwareanbieter SAP seien die Rückmeldungen stark gewesen. Diese beiden seien auch weiterhin seine langfristigen Favoriten im Bereich Software./ck/tav

27.09.2016

ANALYSE-FLASH: Credit Suisse hebt Orange auf 'Outperform' - Ziel auf 16,50 Euro

ZÜRICH (dpa-AFX Broker) - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Orange SA von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 15,00 auf 16,50 Euro angehoben. Anders als viele Wettbewerber profitiere der französische Telekommunikationskonzern bereits von seinen Investitionen in das Fiberglasnetz, schrieb Analyst Jakob Bluestone in einer Studie vom Dienstag. So habe sich der Marktanteil zuletzt stabilisiert und die Free-Cashflow-Rendite erscheine nachhaltiger als die der Konkurrenz. Der Experte hob seine Schätzungen für das Festnetzgeschäft an./tav/gl

27.09.2016

ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank belässt BASF auf 'Buy' - Ziel 82 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für BASF vor Zahlen am 27. Oktober auf "Buy" mit einem Kursziel von 82 Euro belassen. Er rechne mit einem schwachen dritten Quartal, schrieb Analyst Tim Jones in einer Studie vom Dienstag. Die Ergebnisqualität dürfte sich aber verbessert haben, da die Schwäche vor allem aus dem rückläufigen Ölpreis, Verkäufen in der Öl- und Gasfördersparte sowie aus dem Bereich Chemikalien resultiere. Das höherwertige Spezialitätengeschäft hingegen dürfte stärker gewachsen sein. Die Jahresziele sollte der Chemiekonzern bekräftigen./ck/tav

27.09.2016

ANALYSE-FLASH: Warburg Research hebt Lanxess auf 'Buy' - Ziel auf 61 Euro

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Warburg Research hat Lanxess nach der angekündigten Chemtura-Übernahme von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 49 auf 61 Euro angehoben. Der Zukauf sei positiv, da sich die beiden Spezialchemieunternehmen gut ergänzten, schrieb Analyst Oliver Schwarz in einer Studie vom Dienstag. Schwarz geht davon aus, dass die Chemtura-Aktionäre mangels eines weiteren Interessenten das Angebot annehmen werden. Er hob daher seine Umsatz- und Gewinnprognosen für 2017 und 2018 an./tav/edh

27.09.2016

ANALYSE-FLASH: Goldman hebt Ziel für Hugo Boss auf 45 Euro - 'Sell'

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Hugo Boss von 44,70 auf 45,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Sell" belassen. Der bereinigte Bruttogewinn des deutschen Modekonzerns sollte bis 2018 weiter schrumpfen, schrieb Analyst Richard Edwards in einer Sektorstudie vom Dienstag. Das neue Kursziel resultiere aus einem geänderten Bewertungsansatz für die Luxusgüterbranche./tav/gl

dpa-AFX STIMMUNGSINDIKATOR

Der dpa-AFX-Stimmungsindikator misst das Verhältnis von Hoch- zu Abstufungen der Dax-Werte (Basis: 30-Tage-Durchschnitt). Ein Wert von 50 sagt aus, dass sich Hoch- und Abstufungen die Waage halten. Die Grafik zeigt den Indikator im Verhältnis zur DAX-Kurve.

End-of-Day-DAX-Kursdaten Quelle: vwd GmbH

dpa-AFX Analyser