dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

18.02.2018

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Impressum

FRANKFURT (dpa-AFX) - Guten Morgen! Wir begrüßen Sie beim Nachrichtendienst von dpa-AFX. Den verantwortlichen Dienstleiter erreichen Sie unter folgender Telefonnummer: 069/92022-425. Alle angegebenen Zeiten beziehen sich auf MESZ oder MEZ. Verantwortlich im Sinne des Presserechts: Martin Kalverkamp. Die Redaktion erreichen Sie unter: dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH Gutleutstraße 110 60327 Frankfurt/Main Telefon: 069/92022-425 Fax: 069/92022-449 E-Mail: redaktion@dpa-AFX.de Weitere Informationen unter: www.dpa-AFX.de ©Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Unseren Verkauf und Kundenservice erreichen Sie unter: Telefon: 069/92022-480 Fax: 069/92022-420 E-Mail: vertrieb@dpa-AFX.de dpa-AFX zählt zu den führenden deutschsprachigen Nachrichtenagenturen für real time Finanz- und Wirtschaftsnachrichten. Die dpa-AFX Redakteure produzieren unabhängig, zuverlässig und schnell Nachrichten für institutionelle und private Anleger. Neben den engen Kontakten zu Händlern, Analysten und anderen Quellen nutzt die Redaktion das internationale Netzwerk der Gesellschafter Deutsche Presse-Agentur (dpa), Hamburg, und APA - Austria Presse Agentur, Wien.

18.02.2018

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Alle Meldungen der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Bei der Erstellung der Meldungen wird regelmäßig das Sechs-Augen-Prinzip (Erstellung, Prüfung, zusätzliche Freigabe) angewendet. Jede/r Redakteur/in der dpa-AFX unterzeichnet einen internen Code of Conduct, der spezifische dpa-AFX Regelungen zur Wahrung der publizistischen Unabhängigkeit vorgibt und deren Einhaltung dpa-AFX individuell mit einem externen Audit überprüfen lassen kann.

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16.02.2018

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN der Woche vom 12. bis 16.02.2018

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst der Woche vom 12. bis 16.02.2018

MONTAG

DZ Bank hebt Merck KGaA auf 'Kaufen' - Fairer Wert 98 Euro

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Merck KGaA vor Zahlen zum vierten Quartal von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und den fairen Wert auf 98 Euro belassen. Analyst Peter Spengler rechnet laut einer am Montag vorliegenden Studie mit keinen negativen Überraschungen bei der Zahlenvorlage. Seine Kaufempfehlung begründete er mit dem Hinweis, dass die Aktie des Pharma- und Chemiekonzerns nach dem Kurssturz Anfang Februar seinen fairen Wert deutlich unterschritten habe.

DZ hebt Wacker Chemie auf 'Halten'

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Wacker Chemie nach Zahlen von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft und den fairen Wert von 146 auf 152 Euro angehoben. Die vorläufigen Resultate des Spezialchemiekonzerns im Schlussquartal 2017 hätten die Erwartungen erfüllt, schrieb Analyst Peter Spengler in einer am Montag vorliegenden Studie. Er passte seine Schätzungen für 2018 und die Folgejahre leicht nach oben an. Die zu erwartende gute Geschäftsentwicklung dürfte im ersten Halbjahr 2018 aber durch den starken Euro belastet werden.

Kepler Cheuvreux senkt ElringKlinger auf 'Hold' - Ziel 18 Euro

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat ElringKlinger wegen der hohen Bewertung und des geringen Restpotenzials zum Kursziel von 18 Euro von "Buy" auf "Hold". Analyst Michael Raab rechnet in einer am Montag vorliegenden Studie für 2018 mit steigenden Margen des Autozulieferers.

DIENSTAG

Oddo BHF senkt Lufthansa auf 'Neutral' und Ziel auf 32,50 Euro

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo BHF hat Lufthansa von "Buy" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 33,00 auf 32,50 Euro gesenkt. Nach beträchtlichen Verbesserungen der Rentabilität im vergangenen Jahr dürfte für die Fluggesellschaften 2018 ein Übergangsjahr werden, schrieb Analyst Yan Derocles in einer am Dienstag vorliegenden Branchenstudie. Der Lufthansa dürften die rasch steigenden Kerosinpreise eine weitere Erholung der Profitabilität unmöglich machen.

HSBC hebt BASF auf 'Hold' - Ziel 85 Euro

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat BASF nach dem jüngsten Kursrutsch von "Reduce" auf "Hold" hochgestuft. Das Kursziel bleibe auf 85 Euro, schrieb Analyst Sriharsha Pappu in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Der Experte hatte das Kursziel Anfang November nach den Zahlen auf 85 Euro angehoben, aber die Aktie gleichzeitig wegen des schon erreichten hohen Niveaus von "Hold" auf "Reduce" gesenkt. Seitdem hat die Aktie knapp elf Prozent an Wert verloren. Der Kurs liegt mit rund 86 Euro jetzt wieder auf dem Niveau des HSBC-Kursziels.

Warburg Research hebt Grenke auf 'Buy' und Ziel auf 105 Euro

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat Grenke nach Zahlen für das vierte Quartal von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 92 auf 105 Euro angehoben. Analyst Andreas Wolf begründete sein optimistischeres Votum für den Leasinganbieter in einer am Dienstag vorliegenden Studie mit einer weiterhin starken Entwicklung des Neugeschäfts, gepaart mit einem unerwartet hohen Gewinnwachstum. Beim neuen Kursziel sei das Kurspotenzial nun ausreichend für eine Kaufempfehlung.

MITTWOCH

Deutsche Bank hebt Vonovia auf 'Buy' und Ziel auf 47,50 Euro

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Vonovia von nach dem Rückschlag an den weltweiten Aktienmärkten "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Das Kursziel hob Analyst Markus Scheufler in einer am Dienstagabend vorliegenden Studie von 44,00 auf 47,50 Euro an. Neben der allgemeinen Aktienmarktkorrektur habe die Angst vor steigenden Zinsen Immobilienwerte zuletzt besonders belastet. Anleger sollten aber nicht vergessen, dass die Inflation nur langsam steigen dürfte. Zudem würden Immobilienaktien zu konjunkturellen Hochzeiten tendenziell am höchsten bewertet. Vor diesem Hintergrund schätzen viele Börsianer die Substanzwerte von Immobiliengesellschaften viel zu niedrig ein.

DZ Bank hebt Evonik auf 'Kaufen' - Fairer Wert bleibt 34 Euro

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Evonik von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft, den fairen Wert aber auf 34 Euro belassen. Nach dem jüngsten Kurssturz sei die Aktie des Spezialchemiekonzerns nun wieder attraktiv bewertet, begründete Analyst Peter Spengler sein neues Anlagevotum in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Als Werttreiber sieht er moderate Preiserhöhungen bei Methionin, das neuaufgelegte Effizienzsteigerungsprogramm sowie die angekündigten Kostensynergien aus den Zukäufen Huber Silica und Air Products Additive.

Warburg senkt Rhön-Klinikum auf 'Sell' - Ziel runter auf 25 Euro

HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat Rhön-Klinikum von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 26,60 auf 25,00 Euro gesenkt. Angesichts der Pläne der voraussichtlichen neuen Bundesregierung und der hohen Lohnforderungen der Gewerkschaften drohten dem Klinikbetreiber harte Zeiten, schrieb Analyst Ulrich Huwald in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen zur Erreichung des langfristigen operativen Margenziels erscheine zunehmend schwierig. Huwald senkte seine Margenprognosen.

DONNERSTAG

Independent Research hebt Airbus auf 'Halten' - Ziel 92 Euro

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat Airbus nach Zahlen von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft und das Kursziel von 83 auf 92 Euro angehoben. Der Flugzeugbauer habe die Ziele für 2017 sämtlich übererfüllt und auch die angekündigte Dividende liege über seiner Erwartung, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Zudem sei der Auftragsbestand nach wie vor sehr hoch. Er habe daher die Gewinnprognosen je Aktie für 2018 und 2019 nach oben geschraubt.

Oddo BHF hebt Allianz auf 'Buy' und Ziel auf 217 Euro

FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo BHF hat die Allianz-Aktien von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 210 auf 217 Euro angehoben. Analyst Roland Pfänder begründete seine nun ausgesprochene Kaufempfehlung mit dem hohen Kurspotenzial bei der Aktie sowie einer positiven Gewinndynamik. In einer am Donnerstag vorliegenden Studie hieß es, die US-Steuerreform wirke sich positiv auf seine Schätzungen für den Versicherungskonzern aus. Des weiteren verwies er auf eine robuste Preisentwicklung bei Sach- und Unfallversicherungen sowie auf Mittelzuflüsse in der Vermögensverwaltung.

CFRA hebt Bilfinger auf 'Hold' und Ziel auf 39 Euro

LONDON - Das Analysehaus CFRA hat Bilfinger nach Zahlen und Aussagen zum neuen Jahr von "Sell" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel von 34 auf 39 Euro angehoben. Dass das Ergebnis im vierten Quartal hinter der Konsensschätzung zurückgeblieben sei, dürfte an höheren Steuern gelegen haben, schrieb Analyst Firdaus Ibrahim in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Er hob daher vor allem die deutliche Verbesserung des operativen Ergebnisses und der Profitabilität hervor.

FREITAG

NordLB hebt Airbus auf 'Halten' und Ziel auf 88 Euro

HANNOVER - Die NordLB hat Airbus nach Zahlen von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft und das Kursziel von 80 auf 88 Euro angehoben. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern habe das Jahr 2017 sehr solide abgeschlossen und einen optimistischen Ausblick auf 2018 gegeben, schrieb Analyst Wolfgang Donie in einer am Freitag vorliegenden Studie. Allerdings stünden den langfristig hervorragenden Geschäftsaussichten weiterhin erhebliche Risiken gegenüber.

DZ Bank hebt Hella auf 'Kaufen' - Fairer Wert hoch auf 64 Euro

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Hella mach einem Kapitalmarkttag von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und den fairen Wert von 61 auf 64 Euro angehoben. Der Autozulieferer verzeichne eine anhaltend gute Nachfrage nach Fahrerassistenzsystemen, schrieb Analyst Michael Punzet in einer am Freitag vorliegenden Studie. Auch bei Elektromobilität rechne das Unternehmen mit einem anhaltend starken Wachstum. Zudem habe es trotz aktuell ungünstiger Wechselkurse die Prognosen bestätigt.

DZ Bank hebt Schaeffler auf 'Kaufen' - Fairer Wert weiter 15 Euro

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Schaeffler von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft, den fairen Wert aber auf 15 Euro belassen. Analyst Michael Punzet geht in einer am Freitag vorliegenden Studie davon aus, dass der Autozulieferer die fehlenden Details zu dem verhaltenen Ausblick 2018 sowie dem Exzellenz-Programm auf der Jahrespressekonferenz darlegen wird. Zudem erschienen ihm auf dem aktuellen Bewertungsniveau die negativen Nachrichten der jüngsten Vergangenheit mehr als ausreichend berücksichtigt.

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16.02.2018

dpa-AFX Überblick: Ausgewählte ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 16.02.2018

NordLB hebt Airbus auf 'Halten' und Ziel auf 88 Euro

HANNOVER - Die NordLB hat Airbus nach Zahlen von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft und das Kursziel von 80 auf 88 Euro angehoben. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern habe das Jahr 2017 sehr solide abgeschlossen und einen optimistischen Ausblick auf 2018 gegeben, schrieb Analyst Wolfgang Donie in einer am Freitag vorliegenden Studie. Allerdings stünden den langfristig hervorragenden Geschäftsaussichten weiterhin erhebliche Risiken gegenüber.

DZ Bank hebt Hella auf 'Kaufen' - Fairer Wert hoch auf 64 Euro

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Hella mach einem Kapitalmarkttag von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und den fairen Wert von 61 auf 64 Euro angehoben. Der Autozulieferer verzeichne eine anhaltend gute Nachfrage nach Fahrerassistenzsystemen, schrieb Analyst Michael Punzet in einer am Freitag vorliegenden Studie. Auch bei Elektromobilität rechne das Unternehmen mit einem anhaltend starken Wachstum. Zudem habe es trotz aktuell ungünstiger Wechselkurse die Prognosen bestätigt.

DZ Bank hebt Schaeffler auf 'Kaufen' - Fairer Wert weiter 15 Euro

FRANKFURT - Die DZ Bank hat Schaeffler von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft, den fairen Wert aber auf 15 Euro belassen. Analyst Michael Punzet geht in einer am Freitag vorliegenden Studie davon aus, dass der Autozulieferer die fehlenden Details zu dem verhaltenen Ausblick 2018 sowie dem Exzellenz-Programm auf der Jahrespressekonferenz darlegen wird. Zudem erschienen ihm auf dem aktuellen Bewertungsniveau die negativen Nachrichten der jüngsten Vergangenheit mehr als ausreichend berücksichtigt.

Berenberg hebt RIB Software auf 'Buy' und Ziel auf 28 Euro

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat RIB Software von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 21,30 auf 28,00 Euro angehoben. Die Erfolgschancen der YTWO-Plattform für Immobilen- und Wohnungsbauunternehmen, an der RIB Software zu 50 Prozent beteiligt ist, schätze er nun doppelt so hoch ein als bisher, schrieb Analyst Gal Munda in einer am Freitag vorliegenden Studie. Der Experte schraubte seine Gewinnprognosen für die Jahre 2018 und 2019 deutlich nach oben.

Kepler Cheuvreux hebt HHLA auf 'Buy' - Ziel 24 Euro

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat HHLA nach dem jüngsten Kursrutsch von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 24 Euro belassen. Der Rückschlag eröffne eine gute Gelegenheit, schrieb Analyst Nikolas Mauder in einer am Freitag vorliegenden Studie. Anleger des Hafenlogistikers hätten übertriebene Angst vor Belastungen durch eine Konsolidierung der Reedereien. Zudem sei das Potenzial durch die mögliche Vertiefung der Elbe nicht in den Kurs eingepreist.

Metzler nimmt Wirecard mit 'Buy' wieder auf - Ziel 116 Euro

FRANKFURT - Das Bankhaus Metzler hat Wirecard mit "Buy" und einem Kursziel von 116 Euro in die Bewertung wieder aufgenommen. Das Unternehmen habe weltweit eine starke Marktposition in der elektronischen Zahlungsabwicklung inne, wie aus einer am Freitag vorliegenden Studie des Instituts hervorgeht. Von Wettbewerbern hebe sich Wirecard vor allem durch eine hohe Online-Präsenz und umfangreiche Aktivitäten in der Region Asien-Pazifik ab.

Barclays startet Delivery Hero mit 'Overweight' - Ziel 43,35 Euro

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Delivery Hero mit "Overweight" und einem Kursziel von 43,35 Euro in die Bewertung aufgenommen. Der Lieferdienst sei weltweit breit aufgestellt und profitiere vom langfristigen Trend hin zu Bestellungen und Lieferungen von Essen, schrieb Analyst Andrew Ross in einer am Freitag vorliegenden Studie./mis

DZ Bank senkt fairen Wert für Allianz auf 218 Euro - 'Kaufen'

FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für die Allianz-Aktie nach Jahreszahlen von 224 auf 218 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der Versicherer habe ein solides Ergebnis vorgelegt, schrieb Analyst Thorsten Wenzel in einer am Freitag vorliegenden Studie. Alle drei Segmente befänden sich in guter Verfassung. Dies impliziere aber auch, dass weitere Verbesserungen durchaus schwierig zu erreichen sein dürften. Er reduzierte seine Prognosen für das operative Ergebnis der Jahre 2018 und 2019.

Citigroup senkt Thyssenkrupp-Ziel auf 27 Euro - 'Neutral'

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Thyssenkrupp von 28 auf 27 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Analyst Ephrem Ravi revidierte in einer am Freitag vorliegenden Studie seine Prognosen leicht nach unten. Im ersten Geschäftsquartal hätten kräftig gesunkene Unternehmenskosten dem Industrie- und Stahlkonzern geholfen, somit könnte das Potenzial für eine deutliche Erholung des operativen Gewinns (Ebit) im zweiten Geschäftsquartal begrenzt ein.

Commerzbank hebt Ziel für Covestro auf 110 Euro - 'Buy'

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Covestro von 100 auf 110 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Kunststoffspezialist dürfte noch länger als gedacht vom weltweiten Versorgungs-Engpass beim Kunststoff-Vorprodukt TDI profitieren, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer am Freitag vorliegenden Studie. Der Experte hob seine Schätzungen für den operativen Gewinn (Ebitda) im Jahr 2018 an und liegt damit nun etwas über den durchschnittlichen Markterwartungen.

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16.02.2018

US-Anleihen legen zu - Nur Kurzläufer stagnieren

NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen haben am Freitag überwiegend Kursgewinne erzielt. Während sich die Kurse weiter stabilisierten, nachdem sie am Mittwoch nach der Veröffentlichung von Inflationsdaten noch stark unter Druck geraten waren, gaben die umgekehrt laufenden Renditen am Freitag nach.

Besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten konnten den Markt dabei nicht belasten. Im Januar waren die Baubeginne und die Baugenehmigungen deutlich gestiegen. Außerdem hatten die Einfuhrpreise stärker zugelegt als erwartet und die Konsumentenstimmung im Februar hatte sich überraschend verbessert.

Einzig die zweijährige Anleihen blieben mit 99 20/32 Punkten unbewegt. Sie rentierten mit 2,19 Prozent. Fünfjährige Papiere stiegen um 3/32 Punkte auf 98 27/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,63 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Papiere legten um 9/32 Punkte auf 98 29/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 2,88 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren kletterten um 17/32 Punkte auf 97 12/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,14 Prozent./kro/jkr/jsl/tih/he

16.02.2018

Devisen: Eurokurs legt nach Dreijahreshoch den Rückwärtsgang ein

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Eurokurs hat am Freitag nach einem frühen Sprung über die Marke von 1,25 Dollar im US-Handel wieder einen deutlichen Rückzieher gemacht. Die Gemeinschaftswährung war zunächst auf 1,2555 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit drei Jahren gestiegen. Doch dann drehte sich das Bild: Zuletzt wurden in New York nur noch 1,2414 US-Dollar gezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2464 (Donnerstag: 1,2493) Dollar fest. Der Dollar hatte damit 0,8023 (0,8005) Euro gekostet.

Angetrieben worden war die anfängliche Rally nicht vom starken Euro, sondern durch den auf breiter Basis schwächeren US-Dollar. Der Dollar-Index, der die US-Währung ins Verhältnis zu anderen Devisen setzt, war zunächst auf den tiefsten Stand seit Ende 2014 gefallen. Das zeigt, dass die Dollar-Schwäche breit angelegt ist. Commerzbank-Experte Bernd Weidensteiner nannte vor allem die steigende US-Staatsverschuldung als Grund.

Die anschließende Umkehr mit einem deutlich an Stärke gewinnenden Dollar wurde am Markt mit Nachrichten zur Russland-Affäre im Nachgang des Wahlsieges von Donald Trump begründet, die den Dollar als "sicheren Hafen" wieder gefragt gemacht hätten. Wie bekannt wurde, hat der FBI-Sonderermittler Robert Mueller 13 Russen wegen des Versuchs angeklagt, die Präsidentschaftswahl zu beeinflussen. An der Wall Street reduzierte der Aktienmarkt daraufhin am Freitag deutlich seine Gewinne.

Händlern zufolge haben entsprechende Nachrichten die Finanzmärkte zuletzt schon häufiger bewegt - so auch im Dezember, als sich Trumps früherer Sicherheitsberater Michael Flynn schuldig bekannte, das FBI im Zuge der Russland-Affäre belogen zu haben./tih/he

16.02.2018

ROUNDUP: Merkel in außenpolitischer Offensive

BERLIN (dpa-AFX) - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist nach Wochen der Zurückhaltung in die außenpolitische Offensive gegangen. Am Freitag empfing sie in Berlin die britische Premierministerin Theresa May sowie die Regierungschefs aus Polen und Italien, Mateusz Morawiecki und Paolo Gentiloni. Am Donnerstagabend hatte sie den türkischen Ministerpräsidenten Binali Yildirim getroffen.

May kündigte nach dem Gespräch mit Merkel an, sie werde auf der Münchner Sicherheitskonferenz am Samstag ihre Pläne für das künftige Verhältnis zur EU nach dem Brexit darlegen. Dies werde vor allem die Zusammenarbeit in der Außen- und Sicherheitspolitik betreffen, aber auch Wirtschafts- und Handelsfragen. Merkel sagte: "Ich bin neugierig, wie sich Großbritannien die Partnerschaft vorstellt. Notwendig sei eine "faire Balance" in den künftigen Beziehungen. "Wir stehen schon unter Zeitdruck."

Beim Antrittsbesuch des polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki sprach Merkel von "ernsthaften Meinungsunterschieden" zwischen Berlin und Warschau. "Es ist eine Menge zu tun, was wir noch besser machen können", sagte sie. Morawiecki erneuerte seine Kritik an dem geplante Bau einer weiteren Gas-Pipeline von Russland durch die Ostsee nach Deutschland, Nord Stream 2.

Der polnische Regierungschef verteidigte außerdem die umstrittene Justizreform in seinem Land. Polen steht deswegen in Europa in der Kritik. Die EU-Kommission sieht die Unabhängigkeit der Justiz nach den Gesetzesänderungen bedroht. Merkel hielt sich auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kritik zurück. Es gebe eine rechtsstaatliche Grundverpflichtung für alle EU-Mitglieder. Sie hoffe auf Fortschritte in den Gesprächen zwischen der Kommission und Polen.

In der EU will Merkel weitere Schritte hin zu einer gemeinsamen Außenpolitik durchsetzen. Das sei Teil der "sehr ambitionierten Agenda" auf europäischer Ebene, sagte sie nach einem Gespräch mit Italiens Ministerpräsident Gentiloni. Die gemeinsame Politik der Europäischen Union gegenüber Afrika sei ein positives Beispiel. "Aber das brauchen wir jetzt auch zu anderen Regionen der Welt."

Am Montag trifft Merkel in Berlin auch mit dem niederländischen Regierunchef Mark Rutte und dem luxemburgischen Premierminister Xavier Bettel zusammen. Die Gespräche dienen auch der Vorbereitung des EU-Sondergipfels am kommenden Freitag in Brüssel, wo die 27 EU-Mitglieder ohne Großbritannien über die Zukunft der Union sprechen wollen. Dazu gibt Merkel am Donnerstag eine Regierungserklärung ab.

An der Münchner Sicherheitskonferenz an diesem Wochenende nimmt die Kanzlerin nicht teil. Die geschäftsführende Bundesregierung sei dort "recht breit vertreten", sagte sie. Sie selbst nehme "im Durchschnitt etwa jedes zweite Mal an der Sicherheitskonferenz teil". 2017 war sie dort. "Insofern ist das sozusagen im statistischen Mittel, glaube ich."/tl/sam/hoe/abc/DP/edh

16.02.2018

GESAMT-ROUNDUP/Sicherheitskonferenz: Europa soll als Militärmacht auftreten

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Angesichts der umstrittenen US-Außenpolitik unter Donald Trump und zunehmender Konflikte in der Welt muss Europa aus Sicht der Bundesregierung mehr militärische Verantwortung übernehmen. Europa müsse "militärisch mehr Gewicht in die Waagschale" werfen, sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Freitag zum Auftakt der Münchner Sicherheitskonferenz. Auch Konferenzchef Wolfgang Ischinger forderte eine größere militärische Rolle der EU, da mit den USA unter Trump eine "große Ordnungsmacht" nicht länger existiere. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg warnte die Europäer mit Blick auf die Gefahr des nordkoreanischen Atomprogramms: "Pjöngjang ist näher an München als an Washington."

Die geschäftsführende Ministerin von der Leyen warf Trump einen einseitigen Militär-Kurs vor. "Auch unsere amerikanischen Freunde haben eine kostbare Verpflichtung jenseits des Militärischen." Man sehe mit Sorge, "wenn bei manchen Partnern die Mittel für Diplomatie und Entwicklungszusammenarbeit oder die Vereinten Nationen immer weiter zurückgefahren werden". Von der Leyen rief Trump zu einem stärkeren Engagement für Entwicklungshilfe auf. Es dürfe keine Arbeitsteilung geben, wonach die USA nur für das Militärische zuständig seien und die EU für die humanitären Folgefragen.

Um sich unabhängiger von den USA zu machen, arbeiten 25 der 28 EU-Staaten derzeit intensiv an dem Aufbau einer europäischen Verteidigungsunion. Sie sehen darin auch die Möglichkeit, US-Forderungen nach höheren Verteidigungsausgaben nachzukommen. Von der Leyen sprach sich am Freitag zudem dafür aus, den außenpolitischen Entscheidungsprozess der Union zu reformieren, um sie schlagkräftiger zu machen. Derzeit verhindert oft das Prinzip der Einstimmigkeit eine schnelle Reaktion auf Krisen.

Rund 500 Politiker und Experten beraten von diesem Freitag bis Sonntag an bei der Sicherheitskonferenz über die Krisen der Welt. Zu den Teilnehmern zählen der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und der russische Außenminister Sergej Lawrow. Aus Washington kommen Trumps Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster und US-Verteidigungsminister James Mattis. Am ersten Tag ergriff nur der republikanische US-Senator Lindsey Graham das Wort. Er sagte bei einer Podiumsdiskussion, wenn Europa aktiver werde, sei er nur dafür. Anders als früher sehe er in einer europäischen Verteidigungsmacht keine Konkurrenz mehr.

Konferenzchef Ischinger warnte, die Gefahr eines Konflikts zwischen den USA und Russlands sei so hoch wie seit dem Ende der Sowjetunion nicht mehr. "Immer häufiger, so ist mein Eindruck, wird versucht, nicht nur mit Waffen zu drohen, sondern den Waffeneinsatz tatsächlich zu praktizieren, um eigene Interessen durchzusetzen", sagte Ischinger im Deutschlandfunk. "Es liegt daran, dass eine große Ordnungsmacht, ein Weltpolizist, um es salopp auszudrücken, in der Form, wie wir ihn längere Jahre, vielleicht Jahrzehnte hatten, nicht mehr existiert."

Nato-Generalsekretär Stoltenberg warnte besonders vor der Gefahr des nordkoreanischen Nuklearprogramms für alle Bündnispartner. Sämtliche Nato-Staaten befänden sich nun in Reichweite nordkoreanischer Raketen, sagte Stoltenberg. Er rief dazu auf, man müsse so viel Druck wie möglich auf Nordkorea ausüben, damit das Land sein Atomprogramm einstelle, auch mit effektiven Wirtschaftssanktionen. Stoltenberg beklagte grundsätzlich ein Wiederaufflammen der nuklearen Bedrohung. Russland modernisiere seine atomaren Fähigkeiten, entwickle neue atomare Systeme und stärke die Rolle von Nuklearwaffen innerhalb seiner Militärstrategie. Das sei ein echter Grund zur Beunruhigung.

UN-Generalsekretär António Guterres appellierte an die internationale Staatengemeinschaft, im Kampf gegen gefährliche Krisen und globale Probleme zusammenzustehen. "Herausforderungen für die Menschheit" könne man nur gemeinsam lösen, sagte Guterres. Er forderte einen gemeinsamen Kampf gegen Klimawandel und Terrorismus und noch stärkere Anstrengungen, um Konflikte wie im Nahen Osten, im Jemen oder auf der koreanischen Halbinsel zu lösen.

Am Freitagabend wollten sich in München erstmals seit einem Jahr wieder die Außenminister von Deutschland, Frankreich, Russland und der Ukraine treffen, um über den Konflikt zwischen pro-russischen Separatisten und ukrainischen Regierungstruppen in der Ostukraine zu beraten. Dabei dürfte es vor allem um die Überlegungen zu einem UN-Friedenseinsatz in dem Krisengebiet gehen.

Außenminister Sigmar Gabriel wird an diesem Samstag den zweiten Konferenztag eröffnen. Seine Rede wird mit Spannung erwartet. Ihm werden nach den Personalquerelen in der SPD nur noch geringe Chancen eingeräumt, in einer möglichen neuen Bundesregierung Außenminister zu bleiben. Die Freilassung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel aus türkischer Haft könnte allerdings neue Bewegung in die Debatte um Gabriel bringt. Der SPD-Politiker hatte sich stark für die Freilassung des "Welt"-Journalisten eingesetzt./poi/ctt/aha/DP/edh

16.02.2018

Deutsche Anleihen: Deutliche Kursgewinne

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen haben am Freitag deutliche Kursgewinne erzielt. Der richtungweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum späten Nachmittag um 0,61 Prozent auf 158,73 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel um 0,06 Prozentpunkte auf 0,70 Prozent.

Die Furcht vor weiteren Leitzinserhöhungen in den USA tritt immer stärker in den Hintergrund. Der europäische Anleihemarkt hat sich bisher im Vergleich zum US-Rentenmarkt eher robust gezeigt. Im Gegensatz zu den USA stehen in der Eurozone Leitzinsanhebungen auf absehbare Zeit nicht auf der Tagesordnung.

Auch in allen anderen Ländern der Eurozone gingen die Renditen zurück. Besonders stark sanken sie in Italien und Griechenland.

Besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten in den USA belasteten die Anleihekurse nicht. Im Januar waren die Baubeginne und die Baugenehmigungen deutlich gestiegen. Das von der Universität von Michigan erhobene Verbrauchervertrauen hatte im Februar überraschend zugelegt./jsl/jkr/he

16.02.2018

Kärcher knackt beim Umsatz die Marke von 2,5 Milliarden Euro

WINNENDEN (dpa-AFX) - Der Reinigungsgerätehersteller Kärcher hat im vergangenen Jahr erstmals die Umsatz-Marke von 2,5 Milliarden Euro überschritten. Das entspreche einem Plus von 7,5 Prozent, sagte der Unternehmens-Chef Hartmut Jenner der "Waiblinger Kreiszeitung" (Samstag). Im Jahr 2016 lag der Umsatz bei 2,33 Milliarden Euro. "Wir sind doppelt so schnell gewachsen wie der Weltmarkt für Reinigungstechnik."

Das Wachstum sei in fast allen Ländern, in denen das Unternehmen aus Winnenden (Rems-Murr-Kreis) aktiv sei, erstaunlich breit gewesen. Besonders positiv sei die Entwicklung in Deutschland, Frankreich, Japan, Polen und in Südamerika gewesen. Angaben zum Gewinn machte das Unternehmen nicht. Für Kärcher arbeiten nach eigenen Angaben 12 304 Mitarbeiter./kst/DP/edh

16.02.2018

WDH/ROUNDUP/Aktien New York Schluss:Dow mit größtem Wochengewinn seit Trump-Wahl

(Im 2. Absatz, 2. Satz wurde ein Tippfehler berichtigt.)

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street hat sich am Freitag nach zuletzt fünf starken Handelstagen stabil ins Wochenende verabschiedet. Allerdings war es ein holpriger Weg für den Dow Jones Industrial , der zeitweise mit fast 1 Prozent im Plus lag, dann aber mit der Gewinnschwelle ringen musste. Letztlich schloss er um knappe 0,08 Prozent höher bei 25 219,38 Punkten. Er fuhr damit einen satten Wochengewinn von mehr als 4 Prozent ein - der größte seit dem Wahlsieg von Donald Trump im November 2016.

Einen beachtlichen Teil des Kursrutsches seit seinem Rekordhoch von 26 616 Punkten hat der Dow nun in seiner jüngsten Gewinnstrecke wieder aufgeholt. Binnen zwei Wochen war er aus Angst vor schneller steigenden Zinsen im Tief bis auf 23 360 Punkte abgerutscht. Ein stolzer Verlust von 3250 Punkten, von dem er nun mehr als die Hälfte wieder zurückgewonnen hat. Experten werten dies zunehmend als Signal einer Stabilisierung.

Dass der Dow am Freitag seine Gewinne etwas reduzieren musste, wurde mit neuen Nachrichten zur Russland-Affäre begründet. Sonderermittler Robert Mueller hat nun 13 Russen wegen versuchter Wahlbeeinflussung angeklagt. Am Markt hieß es, dass entsprechende Nachrichten am Aktienmarkt zuletzt schon häufiger für Unsicherheit gesorgt hätten - so auch im Dezember, als es Aufruhr um Trumps früheren Sicherheitsberater Michael Flynn gab.

Unter den weiteren wichtigen New Yorker Indizes konnte der marktbreite S&P 500 am Freitag letztlich auch nur ein knappes Plus von 0,04 Prozent auf 2732,22 Punkte verteidigen. Der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 dagegen schloss 0,36 Prozent tiefer bei 6770,66 Punkten.

Bei guten Konjunkturdaten mussten Anleger zu Wochenschluss abwägen zwischen konjunkturellem Optimismus und der Sorge, dass sie möglicherweise zu schnelleren Zinserhöhungen beitragen könnten. Die Bauwirtschaft der USA hatte sich im Januar stark entwickelt und auch die Preise von Einfuhrgütern waren zum Jahresbeginn stärker als erwartet gestiegen. Außerdem hatte sich die Konsumentenstimmung im Februar überraschend verbessert.

Auf Unternehmensseite ritten Aktien aus dem Stahlsektor am Freitag weiter auf einer Euphoriewelle. Die Anteilscheine von US Steel und AK Steel schossen um fast 15 beziehungsweise 14 Prozent hoch, nachdem US-Handelsminister Wilbur Ross seinen Plan hoher Strafzölle für Metallimporte veröffentlicht hatte. In den vergangenen Tagen hatten beide Aktien schon von ähnlichen Meldungen profitiert.

Die jüngsten Unternehmensberichte wurden am Markt eher gemischt aufgenommen: Der Getränkeriese Coca-Cola hatte zwar im Schlussquartal wegen hoher Abschreibungen aufgrund der US-Steuerreform einen Milliardenverlust verzeichnet. Am Markt gab es aber positive Reaktionen auf den Ausblick. In Abwägung von allem ging es für die Papiere um fast ein halbes Prozent hoch.

Auch beim Landmaschinen-Hersteller Deere konnte der Ausblick die Anleger überzeugen. Am Ende legten die Papiere um 1,58 Prozent zu, nachdem der Produzent von Traktoren und Mähdreschern seine Umsatzerwartungen an das laufende Jahr hochgeschraubt hatte.

Der Ketchup-Konzern Kraft Heinz hatte hingegen schlechtere Geschäfte gemacht als erwartet und stellte ein neues Strategiepaket vor. Laut dem Analysten Jason English von Goldman Sachs hat dieses den Anlegern den steigenden Gegenwind in der Branche vor Augen geführt. Die Aktie konnte ihr Minus aber von mehr als 6 auf nur noch 2,6 Prozent reduzieren.

Der Eurokurs legt nach einem früh erreichten Dreijahreshoch den Rückwärtsgang ein. Belastet von den Nachrichten zur Russland-Affäre, wurden nach einem ersten Anstieg bis auf 1,2555 Dollar zuletzt nur noch 1,2406 US-Dollar gezahlt. Die EZB hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2464 (Donnerstag: 1,2493) Dollar festgesetzt. Staatsanleihen der USA haben derweil am Freitag überwiegend Kursgewinne erzielt. Richtungweisende zehnjährige Papiere legten um 11/32 Punkte auf 98 31/32 Punkte zu. Ihre Rendite fiel dadurch auf 2,87 Prozent./tih/he

--- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

16.02.2018

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow mit größtem Wochengewinn seit Trump-Wahl

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street hat sich am Freitag nach zuletzt fünf starken Handelstagen stabil ins Wochenende verabschiedet. Allerdings war es ein holpriger Weg für den Dow Jones Industrial , der zeitweise mit fast 1 Prozent im Plus lag, dann aber mit der Gewinnschwelle ringen musste. Letztlich schloss er um knappe 0,08 Prozent höher bei 25 219,38 Punkten. Er fuhr damit einen satten Wochengewinn von mehr als 4 Prozent ein - der größte seit dem Wahlsieg von Donald Trump im November 2016.

Einen beachtlichen Teil des Kursrutsches seit seinem Rekordhoch von 26 616 Punkten hat der Dow nun in seiner jüngsten Gewinnstrecke wieder aufgeholt. Binnen zwei Wochen war es aus Angst vor schneller steigenden Zinsen im Tief bis auf 23 360 Punkte abgerutscht. Ein stolzer Verlust von 3250 Punkten, von dem er nun mehr als die Hälfte wieder zurückgewonnen hat. Experten werten dies zunehmend als Signal einer Stabilisierung.

Dass der Dow am Freitag seine Gewinne etwas reduzieren musste, wurde mit neuen Nachrichten zur Russland-Affäre begründet. Sonderermittler Robert Mueller hat nun 13 Russen wegen versuchter Wahlbeeinflussung angeklagt. Am Markt hieß es, dass entsprechende Nachrichten am Aktienmarkt zuletzt schon häufiger für Unsicherheit gesorgt hätten - so auch im Dezember, als es Aufruhr um Trumps früheren Sicherheitsberater Michael Flynn gab.

Unter den weiteren wichtigen New Yorker Indizes konnte der marktbreite S&P 500 am Freitag letztlich auch nur ein knappes Plus von 0,04 Prozent auf 2732,22 Punkte verteidigen. Der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 dagegen schloss 0,36 Prozent tiefer bei 6770,66 Punkten.

Bei guten Konjunkturdaten mussten Anleger zu Wochenschluss abwägen zwischen konjunkturellem Optimismus und der Sorge, dass sie möglicherweise zu schnelleren Zinserhöhungen beitragen könnten. Die Bauwirtschaft der USA hatte sich im Januar stark entwickelt und auch die Preise von Einfuhrgütern waren zum Jahresbeginn stärker als erwartet gestiegen. Außerdem hatte sich die Konsumentenstimmung im Februar überraschend verbessert.

Auf Unternehmensseite ritten Aktien aus dem Stahlsektor am Freitag weiter auf einer Euphoriewelle. Die Anteilscheine von US Steel und AK Steel schossen um fast 15 beziehungsweise 14 Prozent hoch, nachdem US-Handelsminister Wilbur Ross seinen Plan hoher Strafzölle für Metallimporte veröffentlicht hatte. In den vergangenen Tagen hatten beide Aktien schon von ähnlichen Meldungen profitiert.

Die jüngsten Unternehmensberichte wurden am Markt eher gemischt aufgenommen: Der Getränkeriese Coca-Cola hatte zwar im Schlussquartal wegen hoher Abschreibungen aufgrund der US-Steuerreform einen Milliardenverlust verzeichnet. Am Markt gab es aber positive Reaktionen auf den Ausblick. In Abwägung von allem ging es für die Papiere um fast ein halbes Prozent hoch.

Auch beim Landmaschinen-Hersteller Deere konnte der Ausblick die Anleger überzeugen. Am Ende legten die Papiere um 1,58 Prozent zu, nachdem der Produzent von Traktoren und Mähdreschern seine Umsatzerwartungen an das laufende Jahr hochgeschraubt hatte.

Der Ketchup-Konzern Kraft Heinz hatte hingegen schlechtere Geschäfte gemacht als erwartet und stellte ein neues Strategiepaket vor. Laut dem Analysten Jason English von Goldman Sachs hat dieses den Anlegern den steigenden Gegenwind in der Branche vor Augen geführt. Die Aktie konnte ihr Minus aber von mehr als 6 auf nur noch 2,6 Prozent reduzieren.

Der Eurokurs legt nach einem früh erreichten Dreijahreshoch den Rückwärtsgang ein. Belastet von den Nachrichten zur Russland-Affäre, wurden nach einem ersten Anstieg bis auf 1,2555 Dollar zuletzt nur noch 1,2406 US-Dollar gezahlt. Die EZB hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2464 (Donnerstag: 1,2493) Dollar festgesetzt. Staatsanleihen der USA haben derweil am Freitag überwiegend Kursgewinne erzielt. Richtungweisende zehnjährige Papiere legten um 11/32 Punkte auf 98 31/32 Punkte zu. Ihre Rendite fiel dadurch auf 2,87 Prozent./tih/he

--- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

16.02.2018

Aktien New York Schluss: Dow mit größtem Wochengewinn seit Trump-Wahl

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street hat sich am Freitag nach zuletzt fünf starken Handelstagen stabil ins Wochenende verabschiedet. Allerdings war es ein holpriger Weg für den Dow Jones Industrial , der zeitweise mit fast 1 Prozent im Plus lag, dann aber bis zum Schluss mit der Gewinnschwelle ringen musste. Letztlich schloss er um knappe 0,08 Prozent höher bei 25 219,38 Punkten. Er fuhr damit einen satten Wochengewinn von mehr als 4 Prozent ein - der größte seit dem Wahlsieg von Donald Trump im November 2016.

Einen beachtlichen Teil des zwischenzeitlichen Kursrutsches, der den Dow vom Rekordhoch bei 26 616 Punkten bis auf 23 360 Punkte abrutschen ließ, hat der Leitindex mittlerweile wieder aufgeholt. Experten werten dies zunehmend als Signal einer Stabilisierung. Dass er am Freitag seine Gewinne etwas reduzieren musste, wurde am Markt mit neuen Nachrichten zur Russland-Affäre begründet. Sonderermittler Robert Mueller hat nun 13 Russen wegen versuchter Wahlbeeinflussung angeklagt. Am Markt hieß es, dass entsprechende Nachrichten am Aktienmarkt zuletzt schon häufiger für Unsicherheit gesorgt hätten.

Unter den weiteren wichtigen New Yorker Indizes konnte der marktbreite S&P 500 am Freitag letztlich auch nur ein knappes Plus von 0,04 Prozent auf 2732,22 Punkte verteidigen. Der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 dagegen schloss 0,36 Prozent tiefer bei 6770,66 Punkten./tih/he

16.02.2018

Aktien New York: Wall Street bleibt zu Wochenschluss auf Erholungskurs

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse an der Wall Street zeigen sich am Freitag nach fünf Gewinntagen schwankend. Der Dow Jones Industrial baute frühe Gewinne zeitweise sogar bis auf fast 1 Prozent aus, bevor er den Schwung wieder verlor. Zuletzt lag er dann kaum verändert bei 25 194,52 Punkten. Im Wochenvergleich steuert er nach zwei trüben Vorwochen aber auf einen satten Gewinn von mehr als 4 Prozent zu.

Dass der Dow seine zwischenzeitliche Gewinne reduzierte, wurde am Markt mit neuen Schritten des FBI-Sonderermittlers Robert Mueller im Nachgang des Wahlsieges von Donald Trump begründet. Mueller hat 13 Russen wegen des Versuchs angeklagt, die Präsidentschaftswahl zu beeinflussen. Händlern zufolge haben entsprechende Nachrichten den Aktienmarkt zuletzt häufiger bewegt - so auch im Dezember, als sich Trumps früherer Sicherheitsberater Michael Flynn schuldig bekannte, das FBI im Zuge der Russland-Affäre belogen zu haben.

Einen beachtlichen Teil des zwischenzeitlichen Kursrutsches seit seinem Rekordhoch von 26 616 Punkten hat der Dow nun in seiner jüngsten Gewinnstrecke wieder aufgeholt. Zunächst hatte die Angst vor schneller steigenden Zinsen die Märkte binnen zwei Wochen im Tief bis auf 23 360 Punkte abrutschen lassen. In Punkten bemessen hat er seitdem aber mehr als die Hälfte wieder an Boden gut gemacht. Experten werten dies zunehmend als Signal einer Stabilisierung.

Unter den weiteren wichtigen New Yorker Indizes lag der marktbreite S&P 500 am Freitag ebenfalls so gut wie unverändert bei 2730,57 Punkten. Für den Nasdaq 100 , der hauptsächlich wichtige US-Technologiewerte abbildet, ging es jedoch um 0,40 Prozent auf 6767,84 Punkte bergauf.

Bei guten Konjunkturdaten mussten Anleger zu Wochenschluss abwägen zwischen konjunkturellem Optimismus und der Sorge, dass sie möglicherweise zu schnelleren Zinserhöhungen beitragen könnten. Die Bauwirtschaft der USA hatte sich im Januar stark entwickelt und auch die Preise von Einfuhrgütern waren zum Jahresbeginn stärker als erwartet gestiegen. Außerdem hatte sich die Konsumentenstimmung im Februar überraschend verbessert.

Die jüngsten Unternehmensnachrichten wurden am Markt eher gemischt aufgenommen: Der Getränkeriese Coca-Cola hatte zwar im Schlussquartal wegen hoher Abschreibungen aufgrund der US-Steuerreform einen Milliardenverlust im Schlussquartal verzeichnet. Am Markt gab es aber positive Reaktionen auf den Ausblick. In Abwägung von beidem ging es für die Papiere um 0,6 Prozent hoch.

Auch beim Landmaschinen-Hersteller Deere konnte der Ausblick die Anleger überzeugen. Zuletzt legten die Papiere um mehr als 2 Prozent zu, nachdem der Produzent von Traktoren und Mähdreschern seine Umsatzerwartungen an das laufende Jahr hochgeschraubt hatte.

Zwei Nahrungsmittel-Hersteller fielen in der Gunst der Anleger allerdings mächtig durch. Kraft Heinz hatte mit seinem Ketchup sowie Kaffee- und Frischkäse-Produkten schlechtere Geschäfte als erwartet gemacht. Zudem stellte das Unternehmen ein neues Strategiepaket vor. Für den Analysten Jason English von Goldman Sachs führte dies den steigenden Gegenwind in der Branche vor Augen. Die Aktie konnte ihr Minus zuletzt aber immerhin auf 3,5 Prozent reduzieren.

Nicht besser erging es den Papieren des Lebensmittelkonzerns Campbell Soup, die ebenfalls um etwa 3,5 Prozent absackten. Die US-Amerikaner hatten zuletzt weniger Appetit auf die vom Unternehmen hergestellten Suppen, denen Andy Warhol mit seinem weltberühmten Gemälde ein Denkmal gesetzt hat.

Deutliche Ausschläge nach oben gab es ansonsten noch im Stahlsektor. Aktien von US Steel und AK Steel schossen jeweils um gut 12 Prozent hoch, nachdem der US-Handelsminister seinen Vorschlag veröffentlicht hatte, Strafzölle für Stahlimporte einzuführen. Beide Aktien hatten am Vortag schon kräftig deutlich von entsprechenden Spekulationen profitiert./tih/he

16.02.2018

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Weitere Gewinne besiegeln deutliches Wochenplus

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte sind am Freitag auf Erholungskurs geblieben. Der EuroStoxx 50 profitierte einmal mehr von den steigenden US-Börsen, die zu Wochenschluss auf ihren sechsten positiven Handelstag in Folge zusteuerten. Der Leitindex der Eurozone baute seine Gewinne stetig aus und schloss 1,10 Prozent höher bei 3426,80 Punkten. Im Wochenvergleich hat er damit nach zuvor zwei tiefroten Wochen um etwa 3 Prozent zugelegt.

Experten sprachen davon, dass die Zuversicht der Anleger wieder größer wird. Die Angst vor einem schneller als gedachten Zinsanstieg in den USA scheint sie auf einem deutlich reduzierten Kursniveau nicht mehr so stark zu stören. "Die Investoren finden sich offenbar zunehmend mit der Tatsache ab, dass die US-Renditen mittel- und langfristig eher steigen als fallen werden, und greifen bei Aktien wieder zu", begründeten dies die Analysten der Postbank.

Die Indizes in Frankreich und Großbritannien bewegten sich zu Wochenschluss ebenfalls weiter nach oben: In Paris legte der CAC 40 um 1,13 Prozent auf 5281,58 Punkte zu. Der britische FTSE 100 gewann 0,83 Prozent auf 7294,70 Punkte.

In der europäischen Branchenwertung gab es letztlich keine Verlierer. Zögerlich ging es bei den Rohstoffwerten zu, deren Sektorindex "nur" um 0,36 Prozent stieg. Auf der Gewinnerseite dominierte am Ende die Immobilienbranche mit einem Anstieg von mehr als 2 Prozent bei ihrem Teilindex.

Die Marschroute im Immobiliensektor gaben die in London um 6 Prozent anziehenden Aktien von Segro vor. Der auf Industrieimmobilien fokussierte Konzern überzeugte die Anleger mit einem deutlichen Gewinnanstieg und einem laut Händlern "attraktiven Ausblick". Mit dem Kurssprung nahmen Aktien die Spitzenposition im Leitindex FTSE 100 ein.

Ansonsten lohnte bei den Einzelwerten vor allem ein Blick nach Frankreich: Ungebremst war dort die Freude der Anleger über die jüngste operative Entwicklung bei Airbus . Tags nach einem Kurssprung um mehr als 10 Prozent ging es für die Papiere des Flugzeugbauers nochmals um fast 3 Prozent nach oben auf ein Rekordhoch. Sie waren damit sowohl im Cac 40 als auch im Eurostoxx führend.

Gut erging es auch den Papieren des französischen Lebensmittelkonzerns Danone , der von der anziehenden Nachfrage nach Babynahrung in China profitiert. Die Aktie gewann mehr als 2 Prozent, was einen Platz in der Spitzengruppe sowohl vom EuroStoxx als auch vom Cac 40 bedeutete.

Der französische Autobauer Renault wiederum hat im vergangenen Jahr von der brummenden europäischen Autokonjunktur profitiert. Für das laufende Jahr rechnet Konzernchef Carlos Ghosn, dessen Amtszeit bis 2022 verlängert wurde, mit weiter steigenden Umsätzen. Das freute die Anleger: Die Renault-Aktie zog in Paris ebenfalls um etwa 2 Prozent an.

Bei einigen anderen französischen Aktien ging es dagegen gar nicht erfreulich zu - darunter Vivendi , die mit einem Kursrutsch um etwa 6 Prozent das Schlusslicht im Eurostoxx waren. Das Medienunternehmen hatte am Vorabend nach dem Marktschluss nicht gerade überzeugende Geschäftszahlen vorgelegt und enttäuschte seine Anleger auch mit fehlenden Zielen für das neue Geschäftsjahr. Anleger hatten sich vor allem Messbares zum Musikgeschäft erhofft. Dieses gilt am Markt als der große Hoffnungsträger.

Papiere der Fluggesellschaft Air France-KLM büßten in Paris knapp 6,4 Prozent ein. Analyst Daniel Roeska von Bernstein Research übte im Zuge vorgelegter Jahreszahlen leise Kritik an einem "gemischten" Ausblick. Auch Investoren zweifeln neuerdings daran, ob die Lage für etablierte Fluglinien günstig bleibt. Ähnlich wie bei der Lufthansa waren die Papiere nach starkem Lauf im Vorjahr zuletzt schon deutlich unter Druck geraten.

Aus Italien kamen positive Nachrichten vom Ölkonzern Eni . Das Unternehmen konnte im vergangenen Jahr von einer steigenden Förderung von Öl und Erdgas sowie anziehenden Preisen profitieren. Die im Eurostoxx gelisteten Aktien legten daraufhin auf Augenhöhe mit dem Marktumfeld um knapp 1 Prozent zu./tih/edh

16.02.2018

Aktien Europa Schluss: Weitere Gewinne besiegeln ein deutliches Wochenplus

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte sind am Freitag auf Erholungskurs geblieben. Der EuroStoxx 50 profitierte einmal mehr von den steigenden US-Börsen, die zu Wochenschluss auf ihren sechsten positiven Handelstag in Folge zusteuerten. Der Leitindex der Eurozone baute seine Gewinne stetig aus und schloss 1,10 Prozent höher bei 3426,80 Punkten. Im Wochenvergleich hat er damit nach zuvor zwei tiefroten Wochen um etwa 3 Prozent zugelegt.

Experten sprachen davon, dass die Zuversicht der Anleger wieder größer wird. Die Angst vor einem schneller als gedachten Zinsanstieg in den USA scheint sie auf einem deutlich reduzierten Kursniveau nicht mehr so stark zu stören. "Die Investoren finden sich offenbar zunehmend mit der Tatsache ab, dass die US-Renditen mittel- und langfristig eher steigen als fallen werden, und greifen bei Aktien wieder zu", begründeten dies die Analysten der Postbank.

Die Indizes in Frankreich und Großbritannien bewegten sich zu Wochenschluss ebenfalls weiter nach oben: In Paris legte der CAC 40 um 1,13 Prozent auf 5281,58 Punkte zu. Der britische FTSE 100 gewann 0,83 Prozent auf 7294,70 Punkte./tih/he

16.02.2018

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax legt eine starke Börsenwoche hin

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Freitag eine erfreuliche Börsenwoche mit erneuten Kursgewinnen beendet. Der Leitindex stieg um 0,86 Prozent auf 12451,96 Punkte, womit sich die Erholung in dieser Woche auf knapp 3 Prozent summiert. Vorangegangen waren dem zwei desaströse Wochen mit Einbußen von mehr als 1200 Punkten. "Nachdem die Aktienmärkte in den Vorwochen ein wenig durchgeschüttelt worden sind, trauten sich Anleger wieder Käufe zu", fasste Analystin Claudia Windt von der Helaba die Gemengelage zusammen.

Rückenwind erhielt der deutsche Aktienmarkt vor dem Wochenende erneut von der Wall Street. Dort stieg der Dow Jones Industrial bereits den sechsten Handelstag in Folge und setzte sich von der 25 000er Marke weiter nach oben ab.

Noch gebe es keine Anzeichen, dass die jüngste Korrektur an den Finanzmärkten die Wirtschaft belaste, merkte das Bankhaus Merck Fink an. "Wichtig ist, dass die zahlreichen Stimmungsindikatoren dies nächste Woche belegen", sagte der Chefstratege Robert Greil. Das Interesse auf sich ziehen dürften vor allem der ifo-Geschäftsklimaindex und Umfragen unter Einkäufern in europäischen Unternehmen für den Monat Februar.

Auch die deutschen Nebenwerte erholten sich am Freitag. So rückte der MDax der 50 größten Nebenwerte um 1,33 Prozent auf 26 189,51 Zähler vor. Auf Wochensicht gewann der Index 4,6 Prozent. Der technologie-lastige TecDax erholte sich um 1,73 Prozent auf 2578,09 Punkte und im Wochenvergleich sogar um 5,4 Prozent.

Airbus bauten die Gewinne vom Vortag nach starken Ergebnissen des Flugzeugbauers noch aus. Sie stiegen um 2,97 Prozent auf ein Rekordhoch von 95,56 Euro. Hier hagelte es am Freitag positive bis begeisterte Analystenkommentare.

Quartalszahlen gab es vor dem Wochenende von der Allianz. Analysten beurteilten diese als ?solide?, sie hätten den Erwartungen entsprochen. Die Aktien der Assekuranz blieben mit einem Plus von 0,58 Prozent etwas hinter dem Gesamtmarkt zurück.

Im TecDax büßten die Papiere von Pfeiffer Vacuum nach Geschäftszahlen des Vakuumpumpenherstellers 2,84 Prozent ein. Auch der Bahntechnik-Spezialist Vossloh enttäuschte mit den Ergebnissen, was den Kurs um 2,29 Prozent nach unten drückte.

Dagegen zogen die Anteile des Werbedienstleisters Ströer um 3,92 Prozent an. Sie profitierten von ambitionierten Wachstumsversprechungen der Unternehmensführung im "Manager Magazin". Eine Kaufempfehlung des Investmenthauses Berenberg ließ den Kurs von RIB Software sogar um 8,23 Prozent nach oben schnellen.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 kletterte um 1,10 Prozent auf 3426,80 Punkte. In Paris ging es mit dem Cac-40 um 1,13 Prozent nach oben und in London stieg der FTSE 100 um 0,83 Prozent. Der Dow Jones Industrial lag zum Handelsschluss in Frankfurt mit 0,47 Prozent im Plus.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,55 Prozent am Vortag auf 0,52 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,16 Prozent auf 138,80 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,63 Prozent auf 158,75 Punkte zu.

Der Eurokurs gab auf 1,2445 US-Dollar nach. Am frühen Morgen war er mit 1,2555 noch auf den höchsten Stand seit Dezember 2014 gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2464 (Donnerstag: 1,2493) US-Dollar fest. Ein Dollar kostete damit 0,8023 (0,8005) Euro./bek/he

--- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---

16.02.2018

Aktien Frankfurt Schluss: Dax legt eine starke Börsenwoche hin

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Freitag eine erfreuliche Börsenwoche mit erneuten Kursgewinnen beendet. Der Leitindex stieg um 0,86 Prozent auf 12451,96 Punkte, womit sich die Erholung in dieser Woche auf knapp 3 Prozent summiert. Vorangegangen waren dem zwei desaströse Wochen mit Einbußen von mehr als 1200 Punkten. "Nachdem die Aktienmärkte in den Vorwochen ein wenig durchgeschüttelt worden sind, trauten sich Anleger wieder Käufe zu", fasste Analystin Claudia Windt von der Helaba die Gemengelage zusammen.

Rückenwind erhielt der deutsche Aktienmarkt vor dem Wochenende erneut von der Wall Street. Dort stieg der Dow Jones Industrial bereits den sechsten Handelstag in Folge und setzte sich von der 25 000er Marke weiter nach oben ab.

Noch gebe es keine Anzeichen, dass die jüngste Korrektur an den Finanzmärkten die Wirtschaft belaste, merkte das Bankhaus Merck Fink an. "Wichtig ist, dass die zahlreichen Stimmungsindikatoren dies nächste Woche belegen", sagte der Chefstratege Robert Greil. Das Interesse auf sich ziehen dürften vor allem der ifo-Geschäftsklimaindex und Umfragen unter Einkäufern in europäischen Unternehmen für den Monat Februar.

Auch die deutschen Nebenwerte erholten sich am Freitag. So rückte der MDax der 50 größten Nebenwerte um 1,33 Prozent auf 26 189,51 Zähler vor. Auf Wochensicht gewann der Index 4,6 Prozent. Der Technologie-lastige TecDax erholte sich um 1,73 Prozent auf 2578,09 Punkte und im Wochenvergleich sogar um 5,4 Prozent./bek/he

16.02.2018

ROUNDUP/Aktien New York: Wall Street bleibt zu Wochenschluss auf Erholungskurs

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Wall Street entwickelt sich am Freitag nach fünf Gewinntagen weiter freundlich. Der Dow Jones Industrial pendelte sich nach einem wenig entschlossenen Auftakt etwas höher ein. Nach einer Stunde gewann er 0,33 Prozent auf 25 284,17 Punkte. Durch seine jüngste Gewinnserie dürfte er die Handelswoche mit einem satten Gewinn beenden: Derzeit steuert er im Vergleich zum Schlusskurs vom vergangenen Freitag auf ein Plus von etwa 4,5 Prozent zu.

Einen beachtlichen Teil des zwischenzeitlichen Kursrutsches seit seinem Rekordhoch von 26 616 Punkten hat er mittlerweile schon wieder aufgeholt. Zunächst hatte die Angst vor schneller steigenden Zinsen die Märkte binnen zwei Wochen im Tief bis auf 23 360 Punkte abrutschen lassen. In Punkten bemessen hat er seitdem aber mehr als die Hälfte wieder an Boden gut gemacht. Experten werten dies zunehmend als Signal einer Stabilisierung.

Weitere wichtige New Yorker Indizes schlossen sich am Freitag dem Dow mit einer freundlichen Tendenz an. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,26 Prozent auf 2738,18 Punkte. Für den Nasdaq 100 , der hauptsächlich wichtige US-Technologiewerte abbildet, ging es um 0,35 Prozent auf 6818,53 Punkte bergauf.

Bei guten Konjunkturdaten mussten Anleger zu Wochenschluss abwägen zwischen konjunkturellem Optimismus und der Sorge, dass sie möglicherweise zu schnelleren Zinserhöhungen beitragen könnten. Die Bauwirtschaft der USA hatte sich im Januar stark entwickelt und auch die Preise von Einfuhrgütern waren zum Jahresbeginn stärker als erwartet gestiegen. Außerdem hatte sich die Konsumentenstimmung im Februar überraschend verbessert.

Die jüngsten Unternehmensnachrichten wurden am Markt eher gemischt aufgenommen: Der Getränkeriese Coca-Cola hatte zwar im Schlussquartal wegen hoher Abschreibungen aufgrund der US-Steuerreform einen Milliardenverlust im Schlussquartal verzeichnet. Am Markt gab es aber positive Reaktionen auf den Ausblick. In Abwägung von beidem ging es für die Papiere um 0,75 Prozent hoch.

Auch beim Landmaschinen-Hersteller Deere konnte der Ausblick die Anleger tendenziell vom Papier überzeugen. Zuletzt legten die Papiere um fast 0,8 Prozent zu, nachdem der Produzent von Traktoren und Mähdreschern seine Umsatzerwartungen an das laufende Jahr hochgeschraubt hatte.

Zwei Nahrungsmittel-Hersteller fielen in der Gunst der Anleger allerdings mächtig durch. Kraft Heinz hatte mit seinem Ketchup sowie Kaffee- und Frischkäse-Produkten schlechtere Geschäfte als erwartet gemacht. Zudem stellte das Unternehmen ein neues Strategiepaket vor. Für den Analysten Jason English von Goldman Sachs führte dies den steigenden Gegenwind in der Branche vor Augen. Die Aktie ging um etwa 5 Prozent in die Knie.

Nur wenig besser erging des den Papieren des Lebensmittelkonzerns Campbell Soup, die mehr als 3 Prozent einbüßten. Die US-Amerikaner hatten zuletzt weniger Appetit auf die vom Unternehmen hergestellten Suppen, denen Andy Warhol mit seinem weltberühmten Gemälde ein Denkmal gesetzt hat./tih/he

16.02.2018

Aktien New York: Wall Street zu Wochenschluss mit stabiler Tendenz

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Wall Street ist am Freitag nach fünf Gewinntagen eher verhalten in den Handel gestartet. Der Dow Jones Industrial schaffte es im frühen Handel zeitweise knapp ins Plus, stand zuletzt aber so gut wie unverändert bei 25 201,11 Punkten. Durch seine jüngste Gewinnserie dürfte er die Handelswoche aber wohl mit einem satten Gewinn beenden: Derzeit steuert er im Vergleich zum Schlusskurs vom vergangenen Freitag auf ein Plus von mehr als 4 Prozent zu.

Einen wesentlichen Teil des zwischenzeitlichen Kursrutsches seit seinem Rekordhoch von 26 616 Punkten hat er mittlerweile schon wieder aufgeholt. Zunächst hatte die Angst vor schneller steigenden Zinsen die Märkte binnen zwei Wochen im Tief bis auf 23 360 Punkte abrutschen lassen. Seitdem hat er aber wieder mehr als 1800 Punkte an Boden gut gemacht - über die Hälfte der zuvor erlittenen Verluste. Experten werten dies zunehmend als Signal einer Stabilisierung.

Weitere wichtige New Yorker Indizes schlossen sich am Freitag dem Dow mit einer insgesamt wenig veränderten Tendenz an. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,07 Prozent auf 2729,36 Punkte. Für den Nasdaq 100 , der hauptsächlich wichtige US-Technologiewerte zusammenfasst, ging es um 0,02 Prozent auf 6796,42 Punkte bergauf./tih/he

16.02.2018

RATING: Fitch sieht Griechenland auf gutem Weg

LONDON (dpa-AFX) - Die Ratingagentur Fitch beurteilt die Kreditwürdigkeit Griechenlands nun positiver. Das entsprechende Rating sei von "B-" auf "B" angehoben worden, teilten die Amerikaner am Freitag mit. Der Ausblick ist "positiv", damit sind weitere Verbesserungen der Einstufung möglich. Mit der neuen Bewertung bewegt sich das Euro-Land zwar immer noch tief im "Ramsch"-Bereich, wird also weiterhin von konservativen Anlegern gemieden. Allerdings ist es nun nur noch zwei Stufen von der mildesten Ausprägung dieser Anlageklasse entfernt.

Fitch rechnet mit einer Reduzierung der politischen Risiken in Griechenland. Zudem dürften der Primärüberschuss und die fiskalpolitischen Gesetzesmaßnahmen bis 2020 wirken und die generelle Situation der Staatsfinanzen spürbar verbessern. Die Agentur erwartet zudem, dass die Eurogruppe im Jahresverlauf dem Land weitere Schuldenerleichterungen gewähren wird./he

16.02.2018

ROUNDUP 2/Wahleinmischung: Sonderermittler Mueller klagt 13 Russen an

(neu: Weißes Haus und Trump im 4. und 6. Absatz)

WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Sonderermittler Robert Mueller hat 13 Russen wegen des Versuchs angeklagt, die Präsidentschaftswahl 2016 in den Vereinigten Staaten beeinflusst zu haben. Sie würden wegen Bundesverbrechen angeklagt und wegen des Versuchs, dem politischen System der USA zu schaden, sagte der stellvertretende Chefankläger Rod Rosenstein am Freitag vor Medien.

Diese Anklage ist in der lange wogenden Affäre um eine Wahleinmischung ein gewaltiger Schritt. US-Präsident Donald Trump hat eine Wahleinmischung seitens Russlands immer bestritten und eisern betont, diese Behauptungen sollten nur seinen historischen Sieg diskreditieren.

Die Ermittler machten jedoch keine Angaben darüber, ob die Einmischung einen Einfluss auf das Wahlergebnis hatte. Diese Feststellung würde dem Kongress obliegen. Rosenstein sagte, die Anklage richte sich gegen den Versuch der Beeinflussung. Sie treffe keinerlei Aussage zum Ausgang der Wahl.

Dennoch gab das Weiße Haus eine Mitteilung heraus, die behauptet, die Untersuchungen hätten ergeben, die Einmischung habe das Wahlergebnis nicht beeinflusst. Trump sei "froh zu sehen, dass die Untersuchung des Sonderermittlers weiter aufzeigt, dass es keine Zusammenarbeit zwischen dem Trump-Wahlkampflager und Russland gegeben hat und dass der Ausgang der Wahl nicht verändert oder beeinflusst war", heißt es in einer Stellungnahme von Regierungssprecherin Sarah Sanders.

Trump bezeichnet Ermittlungen, die auch eine etwaige Zusammenarbeit seines Wahlkampfteams mit Moskau untersuchen, bis heute als Hexenjagd. Nun legte sein eigenes Justizministerium gerichtsfeste Indizien vor.

"Russland hat seine Anti-US-Kampagne im Jahr 2014 gestartet, lange bevor ich meine Kandidatur bekanntgegeben habe", schrieb Trump am Freitag auf Twitter. "Die Ergebnisse der Wahl wurden nicht beeinflusst", schrieb der Präsident weiter. "Das Trump-Lager hat nichts falsch gemacht - keine Zusammenarbeit", heißt es in dem Eintrag weiter.

Neben den 13 Personen werden auch drei russische Einrichtungen angeklagt, heißt es in der vom Justizministerium veröffentlichten Anklage einer Grand Jury. "Die drei Einrichtungen haben sich in informationeller Kriegsführung engagiert", sagte Rosenstein.

Die 37-seitige Anklageschrift legt ein strategisches Ziel Russlands dar, Zwietracht und Misstrauen im politischen System der USA zu säen, indem massiv die Wahlkampagne Donald Trumps unterstützt und die seiner Gegnerin, der Demokratin Hillary Clinton, erheblich beschädigt wird.

Die Angeklagten werden der Verschwörung beschuldigt, außerdem des Bankbetrugs, des Betruges im Internet und des Identitätsdiebstahls. Einige der Beschuldigten seien für ihre Aktionen sogar in die USA gereist, um Informationen zu sammeln. Sie hätten dabei US-basierte Computerinfrastruktur genutzt, um ihre russischen Wurzeln zu verschleiern. Sie hätten ausgeklügelte Evakuierungspläne für den Fall gehabt, dass sie bei ihrer Enttarnung das Land verlassen müssen.

Bei den Aktionen der Russen spielten nach der Anklageschrift auch Amerikaner eine Rolle. Wörtlich heißt es, "unwissentlich kommunizierten Individuen, die mit Trumps Wahlkampf zusammenhingen, mit den Beschuldigten, die sich als US-Amerikaner ausgaben".

Trump selbst und sein gesamtes Umfeld haben jede wie auch immer geartete Beteiligung an einer etwaigen Wahleinmischung immer als Erfindung abgetan sowie als billigen Versuch der Demokraten, von ihrer Wahlniederlage abzulenken.

Die Beschuldigten hätten betrügerische Accounts in den sozialen Medien aufgesetzt, um Trumps Kandidatur zu befördern. "Diese Anklage dient als Erinnerung, dass Personen im Internet nicht immer die sind, die sie zu sein vorgeben", sagte Rosenstein. Die Beschuldigten hätten mit ihren Aktionen schon 2014 begonnen.

Die Angeklagten hätten Hunderte Accounts erfunden, um mit gefälschter Identität als vermeintliche Anführer öffentlicher Meinung aufzutreten. "Viele Accounts hatten 2016 Hunderttausende Follower", heißt es in der Begründung.

Unter den Beschuldigten ist auch der russische Oligarch Jewgeni Prigozhin, der von russischen Medien als "Putins Koch" bezeichnet wird. Seine Firma "Internet Research Agency" steht seit langem im Verdacht, 2016 im Internet eine ganze Armee von Trollen organisiert und finanziert zu haben, um die US-Wahlen zu beeinflussen./ki/DP/he

16.02.2018

Südafrikas Präsident Ramaphosa verspricht Kampf gegen Korruption

KAPSTADT (dpa-AFX) - Einen Tag nach seiner Wahl hat Südafrikas neuer Präsident Cyril Ramaphosa einen Neubeginn für das Land versprochen. Nach einer Ära des schwindenden Vertrauens in die Institutionen und die Führer des Landes stehe nun eine neue Dämmerung bevor, sagte Ramaphosa in seiner ersten Rede zur Lage der Nation am Freitagabend. In diesem Jahr werde man das Blatt wenden, wenn es um Korruption im öffentlichen Sektor geht. Er wolle eine Gesellschaft bauen, "die von Anstand und Integrität geprägt ist und die die Plünderung öffentlicher Gelder nicht toleriert". Zudem versprach Ramaphosa, die Wirtschaft anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen.

Der 65-Jährige wurde am Donnerstag zum Präsidenten gewählt, nachdem sein Vorgänger Jacob Zuma nach großem Druck des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC) nach neun Jahren an der Macht zurückgetreten war. Zumas Präsidentschaft war seit geraumer Zeit von schweren Korruptionsvorwürfen überschattet. Ramaphosa, der seit 2014 unter Zuma Vizepräsident war, hat es jedoch geschafft, nicht von dessen Korruptionsskandalen belastet zu werden.

Ramaphosa gilt als pragmatischer Managertyp. Auf ihn warten große Herausforderungen: Als Präsident muss er wohl Zumas Kabinett ausmisten, in dem mehrere Minister als korrupt oder unfähig gelten. Zudem muss er das Land mit seinen rund 55 Millionen Einwohnern wieder auf Kurs bringen: Die krasse Kluft zwischen Arm und Reich, Korruptionsenthüllungen, ein marodes Bildungssystem und eine Arbeitslosenquote von fast 28 Prozent haben bei vielen Wählern zu Hoffnungslosigkeit und Wut geführt./gio/DP/he

16.02.2018

ROUNDUP/Wahleinmischung: Sonderermittler Mueller klagt 13 Russen an

WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Sonderermittler Robert Mueller hat 13 Russen wegen des Versuchs angeklagt, die Präsidentschaftswahl 2016 zu beeinflussen. Sie würden wegen Bundesverbrechen angeklagt und wegen des Versuchs, dem politischen System der USA zu schaden, sagte der stellvertretende Chefankläger Rod Rosenstein am Freitag vor Medien.

Diese Anklage ist in der lange wogenden Affäre um eine Wahleinmischung ein gewaltiger Schritt. US-Präsident Donald Trump hat eine Wahleinmischung seitens Russlands immer bestritten und eisern betont, diese Behauptungen sollten nur seinen historischen Sieg diskreditieren.

Trump bezeichnet Ermittlungen, die auch eine etwaige Zusammenarbeit seines Wahlkampfteams mit Moskau untersuchen, bis heute als Hexenjagd. Nun legte sein eigenes Justizministerium gerichtsfeste Indizien vor.

Neben den 13 Personen werden auch drei russische Einrichtungen angeklagt, heißt es in der vom Justizministerium veröffentlichten Klageschrift einer Grand Jury. "Die drei Einrichtungen haben sich in informationeller Kriegsführung engagiert", sagte Rosenstein.

Die 37-seitige Anklageschrift legt ein strategisches Ziel der Russen dar, Zwietracht und Misstrauen im politischen System der USA zu säen, indem massiv die Wahlkampagne Donald Trumps unterstützt und die seiner Gegnerin, der Demokratin Hillary Clinton, erheblich beschädigt wird.

Rosenstein sagte, die Anklage richte sich gegen den Versuch der Beeinflussung. Sie treffe keinerlei Aussage zum Ausgang der Wahl.

Trumps Sprecherin Sarah Sanders sagte, der Präsident sei über die Anklageerhebung informiert worden. Eine Reaktion gab es zunächst nicht.

Die Angeklagten werden der Verschwörung beschuldigt, außerdem des Bankbetrugs, des Betruges im Internet und des Identitätsdiebstahls. Einige der Beschuldigten seien für ihre Aktionen sogar in die USA gereist, um Informationen zu sammeln. Sie hätten dabei US-basierte Computerinfrastruktur genutzt, um ihre russischen Wurzeln zu verschleiern. Sie hätten ausgeklügelte Evakuierungspläne für den Fall gehabt, dass sie bei ihrer Enttarnung das Land verlassen müssen.

Bei den Aktionen der Russen spielten nach der Anklageschrift auch Amerikaner eine Rolle. Wörtlich heißt es, "unwissentlich kommunizierten Individuen, die mit Trumps Wahlkampf zusammenhingen, mit den Beschuldigten, die sich als US-Amerikaner ausgaben".

Trump selbst und sein gesamtes Umfeld haben jede wie auch immer geartete Beteiligung an einer etwaigen Wahleinmischung immer als Erfindung abgetan sowie als billigen Versuch der Demokraten, von ihrer Wahlniederlage abzulenken.

Die Beschuldigten hätten betrügerische Accounts in den sozialen Medien aufgesetzt, um Trumps Kandidatur zu befördern. "Diese Anklage dient als Erinnerung, dass Personen im Internet nicht immer die sind, die sie zu sein vorgeben", sagte Rosenstein. Die Beschuldigten hätten mit ihren Aktionen schon 2014 begonnen.

Die Angeklagten hätten Hunderte Accounts erfunden, um mit gefälschter Identität als vermeintliche Anführer öffentlicher Meinung aufzutreten. "Viele Accounts hatten 2016 Hunderttausende Follower", heißt es in der Begründung.

Unter den Beschuldigten ist auch der russische Oligarch Jewgeni Prigozhin, der von russischen Medien als "Putins Koch" bezeichnet wird. Seine Firma "Internet Research Agency" steht seit langem im Verdacht, 2016 im Internet eine ganze Armee von Trollen organisiert und finanziert zu haben, um die US-Wahlen zu beeinflussen./ki/DP/he

16.02.2018

US-Handelsminister schlägt Strafzölle für Stahlimporte vor

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die USA erwägen zum Schutz ihrer heimischen Wirtschaft hohe Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte. US-Handelsminister Wilbur Ross veröffentlichte am Freitag seine Vorschläge, die er vor einem Monat US-Präsident Donald Trump vorgelegt hatte. "Die Frage war, ob die Nationale Sicherheit beeinträchtigt ist. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass sie das ist", sagte Ross. Aluminium und Stahl spielen in den USA eine große Rolle für die Rüstungsindustrie.

Ross schlug drei Möglichkeiten vor, um die US-Stahlindustrie gegen Billigimporte aufgrund weltweiter Stahl-Überkapazitäten zu schützen. Erste Option sei ein genereller Zoll auf Stahleinfuhren aus allen Ländern, der dann bei mindestens 24 Prozent liegen würde. Zweite Möglichkeit seien gezielte Zölle auf Importe aus zwölf Ländern, darunter China, Russland und Indien sowie die Türkei als einziges Nato-Land.

Deutschland, wo unter anderem Importe der Salzgitter AG seitens der US-Behörden unter Beobachtung standen, wäre hier ausgespart, müsste jedoch wie allen anderen Ländern seine Exporte auf dem Niveau von 2017 einfrieren. Dritte Option wären gar keine Zölle, aber ein Einfrieren der Exporte aus allen Ländern bei 63 Prozent der 2017er Importe für jedes Land.

US-Präsident Donald Trump muss bis zum 11. April eine Entscheidung hinsichtlich der Stahlimporte treffen, bis zum 19. April hinsichtlich der Aluminium-Importe, für die Ross analog ebenfalls Vorschläge für Strafzölle machte. Allerdings sind die Empfehlungen von Strafzöllen hier geringer und mit China, Hongkong, Russland, Venezuela und Vietnam wären bei der zweiten Option nur fünf Länder betroffen. Trump muss den Vorschlägen nicht folgen./dm/DP/edh

16.02.2018

ROUNDUP 2: SPD fällt auf Rekordtief - 'Lasst Euch keine Angst machen'

BERLIN (dpa-AFX) - Der kommissarische SPD-Vorsitzende Olaf Scholz hat die Partei aufgerufen, sich von schlechten Umfragewerten nicht entmutigen zu lassen. Es liege an der SPD selbst, an Stärke zu gewinnen, sagte Scholz der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstag). "Ich traue uns zu, die nächste Bundestagswahl zu gewinnen - die steht aber erst in vier Jahren an." Juso-Chef Kevin Kühnert rief die Basis dazu auf, den Koalitionsvertrag mit der Union abzulehnen, auch wenn die Zukunft offen sei: "Lasst euch keine Angst machen, vor dem was danach kommt", sagte er bei einer Basisveranstaltung in Recklinghausen.

Knapp eine Woche vor ihrem Mitgliederentscheid über die Neuauflage der großen Koalition ist die SPD in der Wählergunst auf ein Rekordtief abgesackt. In einer Umfrage von Infratest Dimap für den ARD-Deutschlandtrend kommen die Sozialdemokraten nur noch auf 16 Prozent. Das sind zwei Punkte weniger als Anfang Februar. Dass Andrea Nahles als neue Parteivorsitzende das Ruder herumreißen kann, glaubt nur ein Drittel der Befragten, knapp Hälfte traut ihr das nicht zu.

Der Wert ist der schlechteste, den die SPD in einer Umfrage bisher erzielt hat. Sie liegt damit nur noch knapp vor der AfD, die sich um einen Punkt auf 15 Prozent verbesserte. Die Union erreicht im Deutschlandtrend unverändert 33 Prozent. Die FDP verliert einen Punkt und landet bei neun Prozent. Die Linke bleibt stabil bei elf Prozent; die Grünen verbessern sich um zwei Punkte auf 13 Prozent.

Die Umfrage wurde vom 13. bis zum 15. Februar erhoben, also nach dem Verzicht von Martin Schulz auf das Amt des Außenministers. Der SPD-Chef trat am Dienstag auch vom Parteivorsitz zurück, als Nachfolgerin nominierten die SPD-Spitzengremien einstimmig Fraktionschefin Nahles. Sie soll auf einem Sonderparteitag am 22. April zur Parteivorsitzenden gewählt werden.

"Das ist auch eine Quittung für die Aufstellung der letzten Tage", sagte der stellvertretende SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel, der in Recklinghausen als Gegenredner zu Kühnert auftrat. Der hessische SPD-Chef warnte vor den Verwerfungen, wenn es nicht zu einer neuen großen Koalition kommt.

Der Berliner SPD-Fraktionschef Raed Saleh wertete den Niedergang der SPD in der Wählergunst als Alarmsignal. "16 Prozent sind ein Warnruf der deutschen Bevölkerung an uns Sozialdemokraten: Reißt euch gefälligst zusammen!", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

An diesem Samstag startet die neue SPD-Spitze um Nahles und Scholz in Hamburg mit der ersten von sieben Regionalkonferenzen, um bei der Basis um Zustimmung zur GroKo zu werben. Der Mitgliederentscheid der SPD startet am Dienstag nächster Woche und dauert bis zum 2. März. Das Ergebnis soll am ersten März-Wochenende vorliegen./wn/DP/edh

16.02.2018

May will in München über Zukunft der Beziehungen zur EU reden

BERLIN (dpa-AFX) - Die britische Premierministerin Theresa May will auf der Münchner Sicherheitskonferenz am Samstag ihre Pläne für das künftige Verhältnis zur EU nach dem Brexit darlegen. Das kündigte sie am Freitag nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin an. Dies werde vor allem die Zusammenarbeit in der Außen- und Sicherheitspolitik betreffen, aber auch Wirtschafts- und Handelsfragen.

"Wir möchten auf jeden Fall besondere Freiheiten haben in europäischen Märkten", sagte May weiter. Dies sei aber natürlich keine Einbahnstraße, sondern müsse gut für beide Seiten und von Vorteil für deutsche wie für britische Unternehmen sein. "Ich möchte eine umfassende und ehrgeizige Lösung erzielen."

Merkel sagte: "Ich bin neugierig, wie sich Großbritannien die Partnerschaft vorstellt. Und wir haben natürlich auch Interessen." Sie jedenfalls wolle eine enge Partnerschaft erhalten. Allerdings sei auch klar, dass es einen Unterschied zur EU-Mitgliedschaft Großbritanniens geben werde. Notwendig sei eine "faire Balance",

Zu den Brexit-Verhandlungen sagte Merkel: "Wir stehen schon unter Zeitdruck." Deshalb sei es gut, wenn Großbritannien nun sage, wie es sich die künftigen Beziehungen vorstellt. Damit wird sich auch der EU-Gipfel Ende März in Brüssel befassen./tl/DP/edh

16.02.2018

Baltenstaaten gegen Kürzungen des EU-Haushalts nach dem Brexit

VILNIUS (dpa-AFX) - Estland, Lettland und Litauen haben sich gegen Kürzungen des EU-Haushalts nach dem Austritt Großbritanniens aus der Union ausgesprochen. "Wir sind bereit, Wege zu diskutieren, um das Niveau des derzeitigen mehrjährigen Finanzrahmens auch nach dem Brexit beizubehalten, durch höhere Beiträge und möglicherweise neue Eigenmittel zum EU-Haushalt", hieß es in einem Schreiben der drei Baltenstaaten an die anderen EU-Mitgliedsstaaten, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Es dürfe keine Kürzungen auf Kosten der gemeinsamen Zukunft geben. "Wir glauben an eine starke und stabile EU. Weniger Europa ist keine Option." "Die baltischen Staaten sind überzeugt, dass zur Erreichung unserer gemeinsamen Ziele die Ressourcen der Union über 1 Prozent des Bruttonationaleinkommens der EU-27 liegen sollten", hieß es weiter.

Das Schreiben wurde am Donnerstagabend in Vilnius von Litauens Staatspräsidentin Dalia Grybauskaite an EU-Ratspräsident Donald Tusk übergeben. Unterzeichnet wurde es von ihr und den Regierungschefs von Estland und Lettland, Jüri Ratas und Maris Kucinskis./awe/DP/edh

16.02.2018

Verdi beklagt Verstöße gegen Arbeitsschutz in Cinestar-Kinos

BERLIN (dpa-AFX) - Die Gewerkschaft Verdi wirft dem Kinobetreiber Cinestar Verstöße gegen den Gesundheitsschutz der Mitarbeiter vor. Außerdem missachte das Unternehmen Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte, teilte Verdi am Freitag in Berlin mit. Die Geschäftsführung von Cinestar wies alle Vorwürfe zurück.

Verdi hatte nach eigenen Angaben vor Beginn der Berlinale die Arbeitsbedingungen in den meisten Berliner Spielstätten des Festivals überprüft. Dabei sei vor allem Cinestar negativ aufgefallen. Fünf der sechs Berliner Cinestar-Kinos seien permanent personell unterbesetzt. Dadurch müssten Beschäftigte zwischen den Vorstellungen mitunter rennen, um die Kinos zu reinigen. Cinestar erlaube es den Mitarbeitern am Eingang und in der Gastronomie nicht, sich hinzusetzen, auch wenn sie gerade keinen Gast zu bedienen hätten.

Dass das Unternehmen elementare Gesundheitsbestimmungen nicht einhalte, sei schlicht falsch, stellte Cinestar-Manager Simone Philipp fest. Anders als von Verdi dargestellt, gebe es im Berlinale-Kino am Potsdamer Platz "überall dort, wo Stehhilfen sinnvoll und vorgeschrieben sind, solche bereits". Andere Arbeitsbereiche seien von andauernder Steharbeit gar nicht betroffen./brd/DP/edh

16.02.2018

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 16.02.2018

USA: Michigan-Konsumklima steigt überraschend

MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Februar entgegen den Markterwartungen aufgehellt. Das Konsumklima der Universität von Michigan stieg im Vergleich zum Vormonat um 4,2 Punkte auf 99,9 Zähler, wie die Universität am Freitag mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 95,5 Punkte gerechnet.

USA: Baubeginne steigen deutlich

WASHINGTON - Die US-Bauwirtschaft hat sich im Januar stark entwickelt. Sowohl die Zahl der neu begonnenen Bauten als auch die Genehmigungen für Neubauten stiegen deutlich. Dies geht aus Zahlen des Handelsministeriums vom Freitag hervor.

USA: Einfuhrpreise steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - Die Preise von in die USA eingeführten Gütern sind zum Jahresbeginn stärker als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legten die Einfuhrpreise im Januar um 3,6 Prozent zu, wie das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten nur einen Zuwachs um 3,0 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die Importpreise um revidiert 3,2 (zunächst 3,0) Prozent gestiegen.

ROUNDUP: Japans Zentralbankchef Kuroda soll zweite Amtszeit bekommen

TOKIO/FRANKFURT - Japans Zentralbankchef Haruhiko Kuroda soll weitere fünf Jahre an der Spitze der Bank of Japan absolvieren. Wie am Freitag bekannt wurde, ist der 73-Jährige von der Regierung für eine weitere Amtszeit nominiert worden. Die Nominierung Kurodas, die von Notenbank-Experten überwiegend erwartet wurde, muss noch durch beide Kammern des japanischen Parlaments bestätigt werden.

Großbritannien: Umsatz im Einzelhandel steigt schwächer als erwartet

LONDON - Der britische Einzelhandel ist enttäuschend in das Jahr gestartet. Im Januar seien die Umsätze um 0,1 Prozent im Monatsvergleich gestiegen, teilte das Statistikamts ONS am Freitag mit. Analysten hatten einen stärkeren Anstieg um 0,5 Prozent erwartet.

Industrieverband BDI verlangt beim Brexit Klarheit für Unternehmen

BERLIN - Die deutsche Industrie wird wegen der schleppenden EU-Austrittsverhandlungen mit Großbritannien zunehmend ungeduldig. "Die Unternehmen diesseits und jenseits des Ärmelkanals brauchen rasch Klarheit, mit welchen Handelsregeln und Zollverfahren sie Ende März kommenden Jahres rechnen müssen", sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Die britische Premierministerin Theresa May kommt am Freitag zu einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Berlin, am Samstag spricht sie auf der Sicherheitskonferenz in München.

Ausgang der Italien-Wahl ungewiss - Mitte-Rechts-Lager weiter vorn

ROM - Zwei Wochen vor den Parlamentswahlen zeichnet sich in Italien eine schwierige Regierungsbildung ab. Weder eine Einzelpartei noch ein Bündnis erzielt dürfte eine regierungsfähige Mehrheit erreichen, wie am Freitag aus Meinungsumfragen hervorging. Es sind die letzten, die vor den Wahlen am 4. März veröffentlicht werden durften.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jkr

16.02.2018

ANALYSE-FLASH: JPMorgan senkt Gerresheimer auf 'Neutral' - Ziel 76,40 Euro

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Bank JPMorgan hat Gerresheimer von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 87,70 auf 76,40 Euro gesenkt. Die Aktie des Verpackungsherstellers sei nicht mehr vielversprechend bewertet, begründete Analyst David Adlington sein neues Votum in einer am Freitag vorliegenden Studie. Er verwies zur Begründung außerdem auf Gegenwind von der Währungsseite und höhere Unsicherheiten etwa durch den jüngsten Rücktritt des Vorstandschefs./tih/he

Datum der Analyse: 16.02.2018

16.02.2018

AKTIEN IM FOKUS: US-Stahlwerte blühen auf - Nachdenken über Strafzölle

NEW YORK (dpa-AFX) - Aktien aus dem Stahlsektor erleben derzeit in den USA eine wahre Euphoriewelle. Die Anteilscheine von US Steel und AK Steel schossen am Freitag zwischen 14 und 16 Prozent auf 44,30 beziehungsweise 6,03 US-Dollar hoch, nachdem bekannt geworden war, dass hohe Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte erwogen werden. In den vergangenen Tagen hatten beide Aktien schon von ähnlichen Meldungen profitiert.

US-Handelsminister Wilbur Ross veröffentlichte am Freitag seine Vorschläge, die er vor einem Monat dem US-Präsidenten Donald Trump vorgelegt hatte. Ross schlug drei Möglichkeiten vor, um die US-Stahlindustrie gegen Billigimporte zu schützen. Erste Option sei ein genereller Zoll auf Stahleinfuhren, die zweite gezielte Zölle auf Importe aus bestimmten Ländern und die dritte ein Einfrieren bei 63 Prozent der 2017 aus jedem Land eingeführten Mengen.

"Die Frage war, ob die Nationale Sicherheit beeinträchtigt ist. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass sie das ist", teilte Ross mit. Aluminium und Stahl spielen in den USA eine große Rolle für die Rüstungsindustrie. Zu den Kandidaten für gezielte Zölle zählen zwölf Länder, darunter China, Russland und Indien sowie die Türkei als einziges Nato-Land.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump geht seit einem Jahr mit teils harschen Maßnahmen gegen die Einfuhren aus einigen Ländern vor, mit denen die USA ein Handelsdefizit haben. Seit Trumps Amtsantritt hat das US-Handelsministerium nach eigenen Angaben schon fast 100 Dumping-Verfahren eingeleitet. Ein Teil der Anti-Dumping-Aktionen hält unter anderem die Welthandelsorganisation WTO für nicht angezeigt.

Der letzte Schritt im Metallbereich war erst am Mittwoch bekannt geworden, als Wilbur Ross erneute Strafzölle gegen Einfuhren aus China verhängte. Gusseiserne Erdrohre aus China sollen demnach mit Strafzöllen von bis zu 109 Prozent belegt werden. Stunden zuvor hatte sein Ministerium bereits Zubehör für größere geschweißte Rohrleitungen aus China mit Strafzöllen in Höhe von bis zu 132 Prozent belegt.

Die Spekulation über solche Maßnahme hatte in den vergangenen Tagen bei den Stahlaktien schon für deutlichen Rückenwind gesorgt. US Steel hatten vor etwa zehn Tagen ein Zwischentief bei knapp 31 US-Dollar erreicht, von dem ausgehend sie nun schon mehr als 40 Prozent zugelegt haben. AK Steel erreichten ihr Zwischentief weniger Tage später bei 4,36 Dollar. Seither sind sie nun in wenigen Tagen schon um 36 Prozent hochgeschnellt./tih/he

16.02.2018

ANALYSE-FLASH: DZ Bank hebt Hella auf 'Kaufen' - Fairer Wert hoch auf 64 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die DZ Bank hat Hella mach einem Kapitalmarkttag von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und den fairen Wert von 61 auf 64 Euro angehoben. Der Autozulieferer verzeichne eine anhaltend gute Nachfrage nach Fahrerassistenzsystemen, schrieb Analyst Michael Punzet in einer am Freitag vorliegenden Studie. Auch bei Elektromobilität rechne das Unternehmen mit einem anhaltend starken Wachstum. Zudem habe es trotz aktuell ungünstiger Wechselkurse die Prognosen bestätigt./bek/zb

Datum der Analyse: 16.02.2018

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16.02.2018

ANALYSE-FLASH: CFRA senkt Air France-KLM auf 'Sell' - Ziel 9 Euro

LONDON (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus CFRA hat Air France-KLM nach Zahlen für 2017 von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 15 auf 9 Euro gesenkt. Trotz einer Verbesserung lägen die Ergebnisse der Fluggesellschaft unter den Erwartungen, schrieb Analyst Firdaus Ibrahim in einer am Freitag vorliegenden Studie. Ein zunehmender Wettbewerb und steigende Treibstoffpreise könnten die Erholung in diesem Jahr erschweren./bek/zb

Datum der Analyse: 16.02.2018

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16.02.2018

ANALYSE-FLASH: NordLB hebt Airbus auf 'Halten' und Ziel auf 88 Euro

HANNOVER (dpa-AFX Broker) - Die NordLB hat Airbus nach Zahlen von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft und das Kursziel von 80 auf 88 Euro angehoben. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern habe das Jahr 2017 sehr solide abgeschlossen und einen optimistischen Ausblick auf 2018 gegeben, schrieb Analyst Wolfgang Donie in einer am Freitag vorliegenden Studie. Allerdings stünden den langfristig hervorragenden Geschäftsaussichten weiterhin erhebliche Risiken gegenüber./edh/ajx

Datum der Analyse: 16.02.2018

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16.02.2018

AKTIE IM FOKUS: Air France-KLM sacken ab - Bernstein: Durchwachsener Ausblick

PARIS (dpa-AFX Broker) - Die Fluggesellschaft Air France-KLM ist am Freitag mit ihren Zahlen und dem geplanten Ausbau ihrer Billigflugmarke Joon auf wenig Begeisterung gestoßen. Die Aktien rutschten bis auf 9,90 Euro ab, was den niedrigsten Stand seit Ende Mai 2017 bedeutete - zuletzt verloren sie noch 6,26 Prozent auf 10,03 Euro. Nach dem guten Lauf im Vorjahr war es bereits in den vergangenen Wochen bergab gegangen.

Das Unternehmen konnte zwar 2017 das operative Ergebnis deutlich steigern, und auch der Umsatz legte zu. Wegen hoher Kosten zur Refinanzierung von Pensionsrückstellungen stand unter dem Strich allerdings ein Minus. 2018 will Air France-KLM durch den Ausbau seiner Billigflugmarke, ein Plus an Produktivität und ein besseres Flottenmanagement erreichen.

Daniel Roeska vom US-Analysehaus Bernstein Research sprach von erwartungsgemäßen Zahlen, bemängelte aber einen durchwachsenen Ausblick. Das Unternehmen habe sich nur teilweise gegen steigende Kerosinpreise abgesichert. Daher blieb er bei seiner Anlageempfehlung "Underperform" mit einem Kursziel von 9,50 Euro./gl/jha/

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16.02.2018

ANALYSE/Kepler Cheuvreux: HHLA-Aktie nach Rückschlag vielversprechend - 'Buy'

FRANKFURT (dpa-AFX) - Viele Chancen bei relativ geringem Risiko - so schätzt das Analysehaus Kepler Cheuvreux inzwischen die Aktien des Hafenlogistik-Unternehmens HHLA ein. Nach dem jüngste Kursrutsch stufte Analyst Nikolas Mauder die Papiere von "Hold" auf "Buy" hoch. Das Kursziel beließ er in einer am Freitag vorliegenden Studie auf 24 Euro. Damit bestehen aktuell knapp über 13 Prozent Spielraum - und das, obwohl das Papier nach der Kaufempfehlung bereits um mehr als 8 Prozent nach oben gesprungen war.

Die Sorgen vor Belastungen aufgrund von Zusammenschlüssen unter den Reedereien seien übertrieben, urteilte er. "Es ist wahr, dass mehr Konsolidierung für HHLA negativ wäre, da das Unternehmen dadurch an Verhandlungskraft in den Diskussionen rund um die Preisfindung verlöre", schrieb er. Zudem dürfte jegliche Konsolidierung rund um die weltgrößte Containerschiff-Reederei Maersk oder seine Allianz mit dem Kreuzfahrt-Giganten MSC weniger Durchsatz für die HHLA-Terminals bedeuten. "Das sind aber keine Neuigkeiten". Zudem erschienen Allianzen oder Übernahmen unter den zehn größten Reedereien in nächster Zeit angesichts der inzwischen stärkeren Regulierung unwahrscheinlich.

Das Potenzial einer möglichen Vertiefung der Elbe ist seiner Einschätzung zufolge außerdem nicht mehr im Aktienkurs eingepreist. "Unseres Erachtens war ein beträchtlicher Anteil der Kursrally 2017 getrieben gewesen von umwälzenden Wachstumsauswirkungen aufgrund der ausstehenden Elbvertiefung. Wenn wir richtig liegen, hat sich dieser Enthusiasmus komplett verflüchtigt", gab Mauder nun zu bedenken. Nachdem HHLA-Chefin Angela Titzrath die Erwartungen an das Elb-Projekt in Richtung eines "moderaten Wachstums" gedämpft habe, sehe er nun im Fall einer Genehmigung in diesem Jahr verstärkte Aufwärtschancen.

Gemäß der Einstufung "Buy" rechnet Kepler Cheuvreux auf Sicht der nächsten zwölf Monate mit einem absoluten Aufwärtspotenzial der Aktie von mindestens 10 Prozent./ck/mis/fba

Analysierendes Institut Kepler Cheuvreux.

16.02.2018

ANALYSE-FLASH: DZ Bank senkt fairen Wert für Allianz auf 218 Euro - 'Kaufen'

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die DZ Bank hat den fairen Wert für die Allianz-Aktie nach Jahreszahlen von 224 auf 218 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der Versicherer habe ein solides Ergebnis vorgelegt, schrieb Analyst Thorsten Wenzel in einer am Freitag vorliegenden Studie. Alle drei Segmente befänden sich in guter Verfassung. Dies impliziere aber auch, dass weitere Verbesserungen durchaus schwierig zu erreichen sein dürften. Er reduzierte seine Prognosen für das operative Ergebnis der Jahre 2018 und 2019./edh/ajx

Datum der Analyse: 16.02.2018

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16.02.2018

AKTIE IM FOKUS: RIB Software profitieren von Berenberg-Kaufempfehlung

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von RIB Software haben am Freitag von lobenden Analystenkommentaren zu den Geschäftsperspektiven profitiert. Die Papiere stiegen nach einer Kaufempfehlung der Berenberg Bank um 7,97 Prozent auf 25,46 Euro. Damit erholten sie sich vom tiefsten Stand seit Mitte Dezember, auf den sie tags zuvor nach der Vorlage von Geschäftszahlen gefallen waren.

Die Erfolgschancen der YTWO-Plattform für Immobilen- und Wohnungsbauunternehmen, an der RIB Software zu 50 Prozent beteiligt ist, schätze er nun viel optimistischer ein, schrieb Analyst Gal Munda in einer Studie. Der Experte schraubte seine Gewinnprognosen für die Jahre 2018 und 2019 deutlich nach oben. In der Folge hob er das Kursziel von 21,30 auf 28,00 Euro an und stufte die Aktien von "Halten" auf "Kaufen" hoch.

Mittelfristig rechnet der Experte damit mit einem Anstieg des Kurses in Richtung des Rekordhoch. Das hatten die Papiere erst im Januar bei 28,78 Euro erreicht.

Analyst Andreas Wolf von Warburg Research traut den Aktien sogar neue Bestwerte zu. Er bekräftige nach den jüngsten Geschäftszahlen seine Kaufempfehlung und ein Kursziel von 32 Euro. Die Resultate des vierten Quartals hätten die gute operative Geschäftsentwicklung untermauert, erklärte der Experte. Die neue YTWO-Plattform könnte das "nächste große Ding" in der Baubranche werden./mis/nas/jha/

16.02.2018

WDH/AKTIE IM FOKUS: Ströer profitieren von Wachstumsverheißungen

(Stichwort angepasst)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Ströer haben am Freitag ihre Gewinne im Handelsverlauf spürbar ausgebaut und dabei von einem Interview des Managements im "Manager Magazin" profitiert. Sie stiegen zuletzt um 3,35 Prozent auf 63,30 Euro und damit so hoch wie zuletzt Ende Januar.

Die beiden Co-Chefs des Werbekonzerns äußerten ambitionierte Wachstumspläne. "In absehbarer Zeit wollen wir die Marktkapitalisierung verdoppeln", sagte Udo Müller dem Wirtschaftsmagazin (Freitag). Das solle vor allem durch Zukäufe geschehen. Ströer wird an der Börse mit knapp 3,5 Milliarden Euro bewertet./ck/jha/

dpa-AFX STIMMUNGSINDIKATOR

Der dpa-AFX-Stimmungsindikator misst das Verhältnis von Hoch- zu Abstufungen der Dax-Werte (Basis: 30-Tage-Durchschnitt). Ein Wert von 50 sagt aus, dass sich Hoch- und Abstufungen die Waage halten. Die Grafik zeigt den Indikator im Verhältnis zur DAX-Kurve.

End-of-Day-DAX-Kursdaten Quelle: vwd GmbH

dpa-AFX Analyser