dpa-AFX NEWSTICKER (Produktauszug)

18.12.2017

Chinesischer Investor kauft bei Chipentwickler Dialog weiter zu

LONDON (dpa-AFX) - Der chinesische Großaktionär Tsinghua University hat seinen Anteil am Halbleiterentwickler Dialog Semiconductor weiter ausgebaut. Die Chinesen halten jetzt insgesamt 9,01 Prozent an Dialog, wie aus einer am Montagabend veröffentlichten Pflichtmitteilung hervorgeht. Zuletzt wurden 8,10 Prozent gemeldet.

Die Tsinghua University ist keine Unbekannte: Zu der staatlichen Universität gehört der Halbleiterkonzern Tsinghua Unigroup, mit dessen Tochter Spreadtrum Dialog im vergangenen März eine Kooperation geschlossen hat. Unigroup war in den letzten zwei Jahren mit gleich zwei Milliarden-Deals in der US-Halbleiterindustrie gescheitert: Eine Übernahme von Micron Technology kam ebenso wenig zustande wie ein Einstieg bei Western Digital.

Tsinghua University kaufte die jüngsten Dialog-Aktienpakete, nachdem der Kurs nach einem Bericht eingebrochen war. Die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" hatte geschrieben, dass Großkunde Apple bestimmte Chips von Dialog künftig in Eigenregie entwickeln und damit bereits Anfang 2018 starten wolle./stk/men

18.12.2017

Siemens-Chef fordert Betriebsrat zu Verhandlungen auf

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Siemens -Chef Joe Kaeser hat Betriebsrat und IG Metall aufgefordert, ihren Widerstand gegen Verhandlungen über den geplanten Stellenabbau und Werksschließungen aufzugeben. Kaeser warf den Arbeitnehmervertretern am Montag in München vor, ihre Haltung gehe zu Lasten der über 3000 Mitarbeiter, deren Stellen wegfallen sollen: "Für die Menschen, die betroffen sind, ist es am Ende einfach unverantwortlich", sagte er. "Deshalb muss man Wege finden, wie die Sozialpartner am Beispiel von Siemens Transformation üben."

Siemens will in Deutschland in den Sparten Kraftwerke und Antriebe mehr als 3000 Stellen abbauen und Standorte schließen. Grund ist der schrumpfende Markt für konventionelle Kraftwerkstechnik.

"Wenn sich bestimmte Partner im Gefüge (...) im Augenblick versperren und verwehren, weil sie mit Koalitionsbildung oder mit Tarifauseinandersetzungen beschäftigt sind, dann werden wir das zunächst einmal alleine versuchen müssen, oder beginnen müssen", sagte Kaeser. "Am Ende des Tages brauchen wir alle."/cho/DP/stk

18.12.2017

ROUNDUP 2: Bieterfrist für Airline Niki gesetzt - Lösung bis Jahresende nötig

BERLIN/WIEN (dpa-AFX) - Im Bieterrennen um die insolvente österreichische Airline Niki müssen Interessenten bis Donnerstagmittag ein verbindliches Angebot abgeben. Diese Frist sei am Montag gesetzt worden, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther der Deutschen Presse-Agentur. Ein verbindliches und durchfinanziertes Angebot liege zwar noch nicht vor. Es gebe jedoch zahlreiche ernsthafte Interessenten: "Das lässt mich hoffen, dass man auch in dieser kurzen Zeit noch einen Verkauf hinbekommt." Eine Lösung müsse bis Jahresende stehen.

Konkrete Namen wollte Flöther unter Verweis auf die zugesicherte Vertraulichkeit nicht nennen. Als Interessenten gelten Medienberichten zufolge der frühere Rennfahrer und Niki-Gründer Niki Lauda, die Billigfluglinie Ryanair , die Thomas-Cook-Linie Condor und ein Konsortium um den Berliner Logistiker Zeitfracht.

Für Zeitdruck sorgen laut Flöther sowohl finanzielle wie auch grundsätzliche Fragen: Zum Einen müsse die Betriebserlaubnis für Niki trotz eingestellten Flugbetriebs möglichst lange erhalten bleiben. Daran hängen die "Slots" für Start und Landungen, die laut Flöther einen besonderen Vermögenswert der Airline ausmachen. Die österreichischen Behörden seien in dieser Frage sehr entgegenkommend. Sie hätten mitgeteilt, wegen gesetzlicher Verpflichtungen den Entzug für die Fluggenehmigungen einleiten zu müssen, so Flöther. Binnen einer Frist von sieben Tagen müsse Niki dazu Stellung nehmen.

"Man kann nicht sagen: Genau nach sieben Tagen fällt der Hammer und dann ist es vorbei." Er gehe davon aus, dass möglicherweise bis Anfang Januar Zeit bleibe. "Aber dann muss der Investor feststehen, weil uns sonst unabhängig von den Genehmigungen das Geld ausgeht", sagte Flöther. Obwohl Niki den Flugbetrieb vor einigen Tagen einstellte, muss noch der operative Betrieb erhalten und bezahlt werden: "Sie können ein Flugzeug nicht einfach wie ein Auto hinstellen, Schlüssel abziehen und das war es."

Der Sanierer und Jurist mit Hauptsitz im sachsen-anhaltischen Halle war im August bereits zum Sachwalter bei der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin bestellt worden und überwacht dort im Interesse der Gläubiger das Verfahren. Niki war eine Tochter der Air Berlin, galt als besonders attraktiver Unternehmensteil, und sollte zusammen mit weiteren Teilen vom deutschen Branchenprimus Lufthansa übernommen werden.

Wegen Bedenken der EU-Kommission zur Wettbewerbslage im Luftverkehr wurde das Vorhaben abgesagt. Niki hatte Insolvenz angemeldet und Mitte voriger Woche den Flugbetrieb eingestellt. Tausende Passagiere saßen auf einen Schlag fest. Flöther wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt und soll jetzt in einem Schnellverkauf einen Käufer für Niki finden./hnl/DP/stk

18.12.2017

US-Pharmariese Pfizer erhöht Dividende und kauft für Milliarden eigene Aktien

NEW YORK (dpa-AFX) - Der US-Pharmakonzern Pfizer will bei seinen Aktionären für gute Stimmung sorgen. Der Konzern erhöht seine Quartalsdividende um rund 6 Prozent auf 34 US-Cent und will noch mehr eigene Aktien zurückkaufen. Zum laufenden Aktienrückkauf-Programm über noch 6,4 Milliarden US-Dollar werde ein neues über 10 Milliarden dazu kommen, teilte Pfizer am Montag mit.

Pfizer hatte im dritten Quartal seine jüngste Serie an Umsatzrückgängen stoppen können. Zudem überraschte das Unternehmen beim Gewinn positiv bei der Vorlage der Zahlen Ende Oktober./stk/men

18.12.2017

ROUNDUP 2: Porsche-Betriebsratschef will E-Mails in der Freizeit löschen lassen

STUTTGART (dpa-AFX) - Aus Sorge vor zu hoher Arbeitsbelastung fordert Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück die Löschung dienstlicher E-Mails während der Freizeit. Mailkonten von Mitarbeitern sollten im Zeitraum zwischen 19 Uhr und 6 Uhr sowie am Wochenende und im Urlaub gesperrt werden, sagte Hück der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. "Abends noch Mails vom Chef lesen und beantworten, ist unbezahlte Arbeitszeit, die den Stress erhöht - das geht gar nicht." Mails, die in dieser Zeit eintreffen, sollten automatisch an den Absender zurückgeschickt werden und nicht mehr in der Mailbox des Mitarbeiters vorhanden sein, also automatisch gelöscht werden.

Hück peilt eine entsprechende Betriebsvereinbarung an, die eine solche Mailsperre vorsieht. Das Vorhaben wäre eine Verschärfung von Regeln des Porsche-Mutterkonzerns VW . Bei dem Wolfsburger Autobauer können Tarifbeschäftigte unter der Woche zwischen 18 Uhr und 6 Uhr sowie an Wochenenden keine Dienstmails mehr bekommen oder versenden. Gelöscht werden diese aber nicht - am Morgen ist die elektronische Post dann zu lesen. Das sei "vergleichbar mit einem Funkloch", sagt ein VW-Betriebsratssprecher.

So eine Regel geht Hück nicht weit genug. "Was nützt Dir eine Mailsperre, wenn Du ins Büro kommst und erstmal Unmengen an Mails abarbeiten musst." Wichtige Mails müsste der Absender halt tagsüber noch einmal schicken, so der Betriebsrat. Allerdings soll es Ausnahmeregeln geben, etwa für die Spätschicht oder für Kollegen, zu deren Jobs die Kommunikation mit China oder USA gehört, also Märkten in anderen Zeitzonen.

Ein in Ansätzen ähnliches System gibt es beim Autobauer Daimler . Dort können Mitarbeiter ihr Mailkonto so einstellen, dass die elektronische Post im Urlaub automatisch gelöscht und der Absender informiert wird. Das beruht aber auf Freiwilligkeit - eine Pflichtvorgabe gibt es nicht. Das Lösch-Angebot werde durchaus genutzt, so ein Daimler-Sprecher. Eine Statistik über die Nutzung gebe es aber nicht. Das sei eine individuelle Entscheidung des einzelnen Mitarbeiters, die "gefördert und respektiert" werde. Bei BMW wiederum gibt es ein "Recht auf Nichterreichbarkeit nach Feierabend, im Urlaub und am Wochenende". Zwischendurch blockiert werden die Mailserver bei den Münchnern aber nicht.

Verschärfte Schutzbedingungen für die Belegschaft sind nach Darstellung von Porsche-Betriebsratschef Hück auch betriebswirtschaftlich sinnvoll. "Der Fachkräftemangel wird sich verschärfen, die Suche nach Mitarbeitern wird immer schwieriger - also muss man doch die Belegschaft hegen und pflegen, damit sie möglichst lange im Unternehmen bleibt." Würde man hingegen nichts tun gegen die hohe Arbeitsbelastung, würde sich die Personalnot in der Wirtschaft verschärfen. "Ohne bessere Schutzbedingungen würde eine Welle an Burnouts kommen", warnte Hück.

Unterstützung für Hücks Vorschlag kam aus der Bundestagsfraktion der Linken. "Viele Menschen arbeiten bis zum Umfallen. Dem muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden", sagte Vize-Fraktionschef Klaus Ernst und forderte gesetzliche Regeln wie eine Anti-Stress-Verordnung und zudem generell die Reduzierung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit auf 40 Stunden. Beschäftigte, die rund um die Uhr erreichbar seien, könnten nicht mehr abschalten. "Das macht auf Dauer krank", sagte er.

Die E-Mail-Regeln, die Hück vorschlägt, sollen nur für die tariflich bezahlten Beschäftigten gelten, außertarifliche Mitarbeiter - etwa Führungskräfte - wären außen vor. "Wer als Manager einen hohen Bonus bekommt, der kann auch abends noch eine Mail beantworten", sagte er./wdw/DP/stk

18.12.2017

Deutsche Anleihen: Leichte Kursverluste

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Bundesanleihen haben am Montag etwas nachgegeben. Der richtungweisende Euro-Bund-Future sank bis zum späten Nachmittag um 0,11 Prozent auf 163,39 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 0,30 Prozent. Deutlichere Renditerückgänge gab es hingegen bei südeuropäischen Anleihen.

Die positive Stimmung an den Aktienmärkten habe die Anleihen etwas belastet, sagten Händler. Neue Konjunkturdaten lieferten kaum Impulse. Die Inflationsrate in der Eurozone hat im November zwar etwas angezogen. Sie legte von 1,4 Prozent im Vormonat auf 1,5 Prozent zu. Damit wurde jedoch lediglich eine erste Schätzung bestätigt. Die auf ein 18-Jahreshoch gestiegene Stimmung am US-Häusermarkt bewegte den Anleihemarkt kaum.

Nach einer Hochstufung der Bonität des einstigen Krisenlandes Portugal durch die US-Ratingagentur Fitch sind die Kurse südeuropäischer Anleihen zum Wochenbeginn deutlich gestiegen. Die Rendite zehnjähriger portugiesischer Staatspapiere fiel im Gegenzug um einen Basispunkt auf 1,75 Prozent. Sie erreichte zeitweise den tiefsten Stand seit April 2015. Profitiert haben von der Entscheidung auch spanische und italienische Anleihen./jsl/men

18.12.2017

ROUNDUP: Bieterfrist für Airline Niki gesetzt - Lösung bis Jahresende nötig

BERLIN/WIEN (dpa-AFX) - Im Bieterrennen um die insolvente österreichische Airline Niki müssen Interessenten bis Donnerstagmittag ein verbindliches Angebot abgeben. Diese Frist sei am Montag gesetzt worden, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther der Deutschen Presse-Agentur. Ein verbindliches und durchfinanziertes Angebot liege zwar noch nicht vor. Es gebe jedoch zahlreiche ernsthafte Interessenten: "Das lässt mich hoffen, dass man auch in dieser kurzen Zeit noch einen Verkauf hinbekommt." Eine Lösung müsse bis Jahresende stehen.

Konkrete Namen wollte Flöther unter Verweis auf die zugesicherte Vertraulichkeit nicht nennen. Als Interessenten gelten Medienberichten zufolge der frühere Rennfahrer und Niki-Gründer Niki Lauda, die Billigfluglinie Ryanair , die Thomas-Cook-Linie Condor und ein Konsortium um den Berliner Logistiker Zeitfracht.

Für Zeitdruck sorgen laut Flöther sowohl finanzielle wie auch grundsätzliche Fragen: Zum Einen müsse die Betriebserlaubnis für Niki trotz eingestellten Flugbetriebs möglichst lange erhalten bleiben. Daran hängen die "Slots" für Start und Landungen, die laut Flöther einen besonderen Vermögenswert der Airline ausmachen. Die österreichischen Behörden seien in dieser Frage sehr entgegenkommend. Sie hätten mitgeteilt, wegen gesetzlicher Verpflichtungen den Entzug für die Fluggenehmigungen einleiten zu müssen, so Flöther. Binnen einer Frist von sieben Tagen müsse Niki dazu Stellung nehmen.

"Man kann nicht sagen: Genau nach sieben Tagen fällt der Hammer und dann ist es vorbei." Er gehe davon aus, dass möglicherweise bis Anfang Januar Zeit bleibe. "Aber dann muss der Investor feststehen, weil uns sonst unabhängig von den Genehmigungen das Geld ausgeht", sagte Flöther. Obwohl Niki den Flugbetrieb vor einigen Tagen einstellte, muss noch der operative Betrieb erhalten und bezahlt werden: "Sie können ein Flugzeug nicht einfach wie ein Auto hinstellen, Schlüssel abziehen und das war es."

Der Sanierer und Jurist mit Hauptsitz im sachsen-anhaltischen Halle war im August bereits zum Sachwalter bei der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin bestellt worden und überwacht dort im Interesse der Gläubiger das Verfahren. Niki war eine Tochter der Air Berlin, galt als besonders attraktiver Unternehmensteil, und sollte zusammen mit weiteren Teilen vom deutschen Branchenprimus Lufthansa übernommen werden.

Wegen Bedenken der EU-Kommission zur Wettbewerbslage im Luftverkehr wurde das Vorhaben abgesagt. Niki hatte Insolvenz angemeldet und Mitte voriger Woche den Flugbetrieb eingestellt. Tausende Passagiere saßen auf einen Schlag fest. Flöther wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt und soll jetzt in einem Schnellverkauf einen Käufer für Niki finden./hnl/DP/stk

18.12.2017

WOCHENVORSCHAU: Termine bis 1. Januar 2018

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine bis Montag,

den 1. Januar:

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DIENSTAG, DEN 19. DEZEMBER 2017

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 D: Ceconomy Jahreszahlen (11.00 h Pk)

14:30 GB: Carnival Q4-Zahlen

22:15 USA: FedEx Q2-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

GB: London Stock Exchange General Meeting

GB: Steinhoff Verhandlung mit Geldgebern,

London

DK: A.P.Moller-Maersk Business Update Call

USA: Navistar Q4-Zahlen

USA: Micron Technologies Q1-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

07:00 J: Maschinenwerkzeugaufträge 11/17 (endgültig)

07:45 CH: Seco Konjunkturprognose 12/17

10:00 D: ifo-Geschäftsklimaindex 12/17

11:00 EU: Arbeitskosten Q3/17

11:00 D: Pk ifo Institut Dresden zur Vorstellung der Konjunkturprognose für

Ostdeutschland und Sachsen 2017/2018

14:30 USA: Baubeginne- und genehmigungen 11/17

14:30 USA: Leistungsbilanz Q3/17

SONSTIGE TERMINE

10:00 D: Bundesverfassungsgericht verkündet Urteil zu Numerus clausus.

Die Zulassungsbedingungen für das Medizinstudium mit einer

Konzentration auf die Abiturnote stehen auf dem Prüfstand. Es geht

um die Frage, ob das derzeitige Verfahren mit dem Grundrecht auf

freie Wahl des Berufs und des Ausbildungsplatzes sowie dem

Gleichheitsgrundsatz vereinbar ist.

10:30 D: Pk BGA zur aktuellen wirtschaftlichen Lage und zu Perspektiven des

deutschen Groß- und Außenhandels mit BGA-Präsident Holger Bingmann,

Berlin

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MITTWOCH, DEN 20. DEZEMBER 2017

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

CDN: Blackberry Q3-Zahlen

USA: General Mills Q2-Zahlen

USA: Bed Bath & Beyond Q3-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

05:30 J: All Industry Activity Index 10/17

08:00 D: Erzeugerpreise 11/17

10:00 EU: EZB Leistungsbilanz 10/17

15:00 B: Geschäftsklima 12/17

16:00 USA: Wiederverkäufe Häuser 11/17

16:30 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)

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DONNERSTAG, DEN 21. DEZEMBER 2017

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 D: Hornbach Holding Q3-Zahlen

08:00 A: Buwog Halbjahreszahlen

08:00 EU: Acea Nutzfahrzeuge Erstzulassungen 11/17

22:15 USA: Nike Q2-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

08:45 F: Geschäftsklima 12/17

14:30 USA: BIP Q3/17 (3. Veröffentlichung)

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

14:30 USA: Privater Konsum Q3/17 (3. Veröffentlichung)

14:30 USA: Philly Fed Index 12/17

14:30 USA: CFNA-Index 11/17

15:00 USA: FHFA-Index 10/17

16:00 USA: Frühindikator 11/17

16:00 EU: Verbrauchervertrauen 12/17 (vorläufig)

TERMINE KONJUNKTUR OHNE ZEITANGABE

D: Bundesfinanzministerium Monatsbericht 12/17

D: DIW Konjunkturbarometer

J: BoJ Zinsentscheid

SONSTIGE TERMINE

EU: Ablauf der EU-Prüffrist für die Übernahme der insolventen Air Berlin

durch Lufthansa, Brüssel

E: Neuwahlen in Katalonien

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FREITAG, DEN 22. DEZEMBER 2017

TERMINE KONJUNKTUR

06:30 NL: BIP Q3/17 (endgültig)

08:00 D: GfK-Verbrauchervertrauen 01/18

08:45 F: BIP Q3/17 (endgültig)

08:45 F: Privater Verbrauch 11/17

09:00 A: Industrieproduktion 10/17

09:00 CH: KOF Konjunkturbarometer 12/17

10:00 I: Verbrauchervertrauen 12/17

10:00 I: Geschäftsklima 12/17

10:30 GB: BIP Q3/17 (endgültig)

14:30 USA: Private Einkommen und Ausgaben 11/17

14:30 USA: Auftragseingang langlebiger Güter 11/17

16:00 USA: Verkauf neuer Häuser 11/17

16:00 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 12/17

HINWEIS

GB: Verkürzter Handel bis 13:30 h

USA: Verkürzter Handel am US-Anleihemarkt bis 20:00 h

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MONTAG, DEN 25. DEZEMBER 2017

HINWEIS

1. Feiertag "Weihnachten"

Börsen in Frankfurt, Amsterdam, Budapest, London, Madrid, Mailand, New

York, Prag, Paris, Wien, Warschau und Zürich geschlossen

Börsen in Russland, Japan und China geöffnet

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DIENSTAG, DEN 26. DEZEMBER 2017

TERMINE KONJUNKTUR

00:30 J: Verbraucherpreise 12/17

00:50 J: BoJ Sitzungsprotokoll 30./31.10.17

16:00 USA: Richmond Fed Herstellerindex 12/17

16:30 USA: Dallas Fed Verarbeitendes Gewerbe 12/17

HINWEIS

2. Feiertag "Weihnachten"

Börsen in Frankfurt, London, Budapest, Hongkong, Madrid, Mailand,

Prag, Rom, Wien, Warschau und Zürich geschlossen

Börsen in New York, Japan, Südkorea und Russland geöffnet

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MITTWOCH, DEN 27. DEZEMBER 2017

TERMINE KONJUNKTUR

06:00 J: Wohnungsbaubeginne 11/17

09:00 E: Einzelhandelsumsatz 11/17

15:00 USA: Case-Shiller-Index 10/17

16:00 USA: Verbrauchervertrauen 12/17

16:00 USA: Schwebende Hausverkäufe 11/17

18:00 F: Arbeitslosenzahlen 11/17

SONSTIGE TERMINE

D: Kongress des Chaos Computer Clubs (CCC) (bis 30.12.), Leipzig

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DONNERSTAG, DEN 28. DEZEMBER 2017

TERMINE KONJUNKTUR

00:50 J: Einzelhandel 11/17

00:50 J: Industrieproduktion 11/17 (vorläufig)

10:00 EU: EZB Wirtschaftsbericht

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

14:30 USA: Lagerbestände Großhandel 11/17 (vorläufig)

15:45 USA: PMI Chicago 12/17

SONSTIGE TERMINE

D: Fortsetzung Kongress des Chaos Computer Clubs (CCC), Leipzig

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FREITAG, DEN 29. DEZEMBER 2017

TERMINE KONJUNKTUR

09:00 E: Verbraucherpreise 12/17 (vorläufig)

09:00 D: Verbraucherpreise Sachsen 12/17

10:00 EU: Geldmenge M3 11/17

10:00 D: Verbraucherpreise Brandenburg, Hessen,

Bayern 12/17

10:30 D: Verbraucherpreise Nordrhein-Westfalen 12/17

12:00 P: Industrieproduktion 11/17

12:00 P: Einzelhandelsumsatz 11/17

14:00 D: Verbraucherpreise 12/17 (vorläufig)

SONSTIGE TERMINE

D: Fortsetzung Kongress des Chaos Computer Clubs (CCC), Leipzig

HINWEIS

GB: Verkürzter Handel bis 13:30 h

USA: Verkürzter Handel am US-Anleihemarkt bis 20:00 h

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MONTAG, DEN 1. JANUAR 2018

HINWEIS

Feiertag "Neujahr" - Börsen weltweit geschlossen

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Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MEZ.

/bwi

18.12.2017

TAGESVORSCHAU: Termine am 19. Dezember 2017

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wirtschafts- und Finanztermine am Dienstag,

den 19. Dezember:

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TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 D: Ceconomy Jahreszahlen (11.00 h Pk)

14:30 GB: Carnival Q4-Zahlen

22:15 USA: FedEx Q2-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

GB: London Stock Exchange General Meeting

GB: Steinhoff Verhandlung mit Geldgebern,

London

DK: A.P.Moller-Maersk Business Update Call

USA: Navistar Q4-Zahlen

USA: Micron Technologies Q1-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

07:00 J: Maschinenwerkzeugaufträge 11/17 (endgültig)

07:45 CH: Seco Konjunkturprognose 12/17

10:00 D: ifo-Geschäftsklimaindex 12/17

11:00 EU: Arbeitskosten Q3/17

11:00 D: Pk ifo Institut Dresden zur Vorstellung der Konjunkturprognose für

Ostdeutschland und Sachsen 2017/2018

14:30 USA: Baubeginne- und genehmigungen 11/17

14:30 USA: Leistungsbilanz Q3/17

SONSTIGE TERMINE

10:00 D: Bundesverfassungsgericht verkündet Urteil zu Numerus clausus.

Die Zulassungsbedingungen für das Medizinstudium mit einer

Konzentration auf die Abiturnote stehen auf dem Prüfstand. Es geht

um die Frage, ob das derzeitige Verfahren mit dem Grundrecht auf

freie Wahl des Berufs und des Ausbildungsplatzes sowie dem

Gleichheitsgrundsatz vereinbar ist.

10:30 D: Pk BGA zur aktuellen wirtschaftlichen Lage und zu Perspektiven des

deutschen Groß- und Außenhandels mit BGA-Präsident Holger Bingmann,

Berlin°

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernimmt die dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH keine Haftung für die Richtigkeit. Alle Zeitangaben erfolgen in MEZ.

/bwi

18.12.2017

Jaffé zum Insolvenzverwalter der Phoenix Solar AG berufen

SULZEMOOS (dpa-AFX) - Zum vorläufigen Insolvenzverwalter des Photovoltaik-Herstellers Phoenix Solar hat das Amtsgericht München am Montag den Rechtsanwalt Michael Jaffé bestellt. Jaffé, der als Insolvenzverwalter bei der milliardenschweren Pleite des Film- und Fernsehkonzerns Kirch bekannt wurde, will den Geschäftsbetrieb des börsennotierten Solarunternehmens am Laufen halten. Es sei aber noch zu früh, eine Aussage über die Erfolgsaussichten abzugeben, sagte Jaffé.

Der einstige Star der deutschen Solarindustrie hatte nach jahrelanger Talfahrt vergangene Woche Insolvenz angemeldet. Für 2017 hatte Phoenix Solar noch 100 Millionen Euro Umsatz und 9 Millionen Euro Verlust erwartet. Die 120 Mitarbeiter hatten für November noch Gehalt bezogen, jetzt sollen sie rasch Insolvenzgeld erhalten./rol/DP/men

18.12.2017

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax setzt mit Kurssprung zum Jahresendspurt an

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Montag den Grundstein für eine Jahresend-Rally gelegt. Dank des Rückenwindes von der tonangebenden Wall Street schloss der deutsche Leitindex 1,59 Prozent höher bei 13 312,30 Punkten. Das Börsenbarometer verzeichnete damit den größten prozentualen Tagesgewinn seit Anfang November und erreichte das höchste Niveau seit etwa fünf Wochen.

Die Indizes in der zweiten deutschen Börsenreihe zogen ebenfalls deutlich an. Der MDax der mittelgroßen Werte kletterte um 1,54 Prozent auf 26 444,27 Zähler, und für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 1,13 Prozent auf 2560,57 Punkte nach oben.

Die Aussicht auf eine baldige Verabschiedung der Steuerreform in den USA hatte die Indizes an der Wall Street in neue Rekordhöhen getrieben. Wie es hieß, könnte ein Kompromiss zeitnah die beiden wichtigen US-Kammern passieren und dann von Donald Trump noch vor den Feiertagen unterzeichnet werden.

Auch wenn das Vorhaben vor allem US-Unternehmen entlasten dürfte, hebt die Aussicht darauf auch hierzulande die Stimmung unter den Anlegern, die zuletzt vergeblich auf einen großen Kurstreiber gewartet hatten. Neben der politischen Landschaft verbessere sich in Deutschland auch das wirtschaftliche Umfeld, ergänzte Marktanalyst David Madden vom Handelshaus CMC Markets UK.

Auf Unternehmensseite standen Vonovia-Aktien wegen eines 5,2 Milliarden Euro schweren Übernahmeangebots für den österreichischen Konkurrenten Buwog im Mittelpunkt. Händler bezeichneten den 18-prozentigen Aufschlag auf den Schlusskurs vom Freitag als "ordentlich". Nach schwächerem Start konnten sich die Vonovia-Papiere aber mit letztlich gut einem Prozent ins Plus vorarbeiten. Laut Jefferies-Analyst Thomas Rothäusler passen die Österreicher gut zu dem deutschen Immobilienkonzern.

Die RWE-Aktien stiegen um gut 3 Prozent und starteten damit einen Erholungsversuch, nachdem sie an den vergangenen drei Tagen wegen einer Gewinnwarnung der Ökostrom-Tochter Innogy um rund 19 Prozent eingebrochen waren. Deren Papiere rückten im MDax um mehr als 2 Prozent vor.

An der Dax-Spitze verteuerten sich die Anteilsscheine der Deutschen Bank um 3,39 Prozent. In den USA war eine milliardenschwere Klage der Stiftung Wertheim Jewish Education Trust gegen das Finanzinstitut abgewiesen worden.

Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 1,37 Prozent auf 3609,42 Punkte nach oben. Der Pariser Cac 40 schloss ähnlich klar im Plus, während der Londoner FTSE 100 angesichts des starken Pfunds, das Exporte verteuern kann, weniger deutlich zulegte. In New York stand der Leitindex Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss knapp ein Prozent im Plus.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,14 Prozent am Freitag auf 0,16 Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,08 Prozent auf 141,47 Punkte. Der Bund-Future gab um 0,11 Prozent auf 163,39 Punkte nach. Der Kurs des Euro fiel. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1795 (Freitag: 1,1806) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8478 (0,8470) Euro./la/men

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

18.12.2017

Aktien Frankfurt Schluss: Dax setzt mit Kurssprung zum Jahresendspurt an

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Montag den ersehnten Grundstein für eine Jahresend-Rally gelegt. Dank des Rückenwindes von der tonangebenden Wall Street schloss der deutsche Leitindex 1,59 Prozent höher bei 13 312,30 Punkten. Das Börsenbarometer verzeichnete damit den größten prozentualen Tagesgewinn seit Anfang November und erreichte das höchste Niveau seit etwa fünf Wochen.

Die Indizes in der zweiten deutschen Börsenreihe zogen ebenfalls deutlich an. Der MDax der mittelgroßen Werte kletterte um 1,54 Prozent auf 26 444,27 Zähler, und für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 1,13 Prozent auf 2560,57 Punkte nach oben.

Die Aussicht auf eine baldige Verabschiedung der Steuerreform in den USA hatte die Indizes an der Wall Street in neue Rekordhöhen getrieben. Wie es hieß, könnte ein Kompromiss zeitnah die beiden wichtigen US-Kammern passieren und dann von Donald Trump noch vor den Feiertagen unterzeichnet werden. Es wäre der wohl größte Erfolg des US-Präsidenten in seiner bisherigen Amtszeit./la/men

18.12.2017

ROUNDUP/Aktien New York: Rekorde nach Fortschritten in der Steuerreform

NEW YORK (dpa-AFX) - Die erzielten Fortschritte bei der geplanten Steuerreform haben die US-Börsen in neue Höhen katapultiert. Direkt zu Handelsbeginn ging es für den US-Leitindex Dow Jones Industrial sowie die drei anderen wichtigen Aktienindizes kräftig nach oben auf neue Bestmarken. Unterstützung kam zudem durch Daten vom Immobilienmarkt. Der NAHB-Hausmarktindex, ein Stimmungsbarometer der nationalen Organisation der Wohnungsbauunternehmen, stieg überraschend auf den höchsten Stand seit 18 Jahren.

Der Dow sprang im frühen Handel um 0,70 Prozent auf 24 824,04 Punkte hoch. Der S&P 500 rückte um 0,62 Prozent auf 2692,32 Punkte vor und auch die technologielastigen Nasdaq-Indizes erreichten Bestmarken. Für den Auswahlindex Nasdaq 100 ging es zuletzt um 0,68 Prozent auf 6510,05 Punkte nach oben.

Die Steuerreform rückt in greifbare Nähe, denn der republikanische Senator Marco Rubio und sein Kollege Bob Corker wollen nun das Vorhaben unterstützen. Bereits am Dienstag sollen die Abstimmungen über einen Kompromissentwurf beginnen, in dessen Mittelpunkt eine massive Senkung der Ertragssteuer für Unternehmen von bisher 35 auf nun 21 Prozent steht.

Nach den Worten von Finanzanalyst Dirk Friczewsky vom Online-Broker Lynx käme ein Erfolg "einem QE-Programm 4.0 gleich". Mit "QE" (Quantitative Easing) wurden die großen Kaufprogramme der US-Notenbank Fed in der jüngeren Vergangenheit bezeichnet. Neben der Entlastung der Unternehmen bekämen auch die Verbraucher ihren Schnitt ab, "und diese sind mit dem Binnenkonsum eine der wichtigsten Säulen der US-Wirtschaft", so der Marktexperte.

Dass sich die Steuererleichterungen tatsächlich in höheren Löhnen niederschlagen, wird allerdings von verschiedenen Seiten bezweifelt. Insgesamt dürften Reiche deutlich stärker von der Reform profitieren als die Ärmeren und die Mittelschicht, lautet die Einschätzung der Demokraten. Sie wollen die Vorlage geschlossen ablehnen.

Aus der Masse der Einzelwerte stachen die Twitter-Aktien heraus und gewannen 7,5 Prozent. Die US-Bank JPMorgan hat die Papiere des Kurznachrichtendienstes von "Neutral" auf "Overweight" angehoben. Unter anderem dürften sich die Finanzergebnisse von Twitter im nächsten Jahr angesichts höherer Nutzerwerte wieder verbessern, erwartet Analyst Douglas Anmuth und nennt die Aktie eine seiner "Top Empfehlungen" unter den kleineren und mittleren Unternehmen für 2018. Die Papiere des Online-Versandhändlers Amazon zählt er zu seinen aussichtsreichsten großen Unternehmen für 2018. Die Aktien legten um 1,1 Prozent zu.

Übernahmen waren ebenfalls Thema am Markt: Der Suppen-Hersteller Campbell Soup will - wie in der vergangenen Woche spekuliert wurde - den Snack-Anbieter Snyder's für 4,9 Milliarden Dollar (4,2 Mrd Euro) übernehmen und so sein Geschäft ausbauen. Während die Aktien von Campbell um 0,7 Prozent stiegen, gewannen die Snyder's-Lance-Aktien 6,6 Prozent.

Papiere des Beteiligungsunternehmens Berkshire Hathaway von US-Investorenlegende Warren Buffett stiegen mit einem Plus von 1,3 Prozent (A-Gattung) erstmals auf den Wert von 300 000 US-Dollar - je Stück.

Die Aktien des Glücksspielanbieters Penn National hingegen gaben um 3,5 Prozent nach, während sich die von Konkurrent Pinnacle Entertainment mit plus 0,4 Prozent nur moderat bewegten. Hintergrund ist die nun offizielle Meldung, dass Penn für knapp 2 Milliarden Dollar Pinnacle schlucken will. Gerüchte über einen Zusammenschluss der beiden Kasino-Betreiber hatte es bereits seit geraumer Zeit gegeben./ck/men

18.12.2017

Aktien New York: Fortschritte bei Steuerreform treiben US-Börsen zu Rekorden

NEW YORK (dpa-AFX) - Die erzielten Fortschritte bei der geplanten Steuerreform haben die US-Börsen in neue Höhen katapultiert. Direkt zu Handelsbeginn ging es für den US-Leitindex Dow Jones Industrial sowie die drei anderen wichtigen Aktienindizes kräftig nach oben.

Nachdem der republikanische Senator Marco Rubio und sein Kollege Bob Corker für das Vorhaben stimmen wollen, rückt die Reform in greifbare Nähe. Bereits am Dienstag sollen die Abstimmungen über einen Kompromissentwurf beginnen, in dessen Mittelpunkt eine massive Senkung der Ertragssteuer für Unternehmen von bisher 35 auf nun 21 Prozent steht.

Der Dow sprang im frühen Handel um 0,80 Prozent auf 24 849,94 Punkte hoch. Der S&P 500 rückte um 0,67 Prozent auf 2693,85 Punkte vor und auch die technologielastigen Nasdaq-Indizes erreichten Bestmarken. Für den Auswahlindex Nasdaq 100 ging es zuletzt um 0,65 Prozent auf 6508,64 Punkte nach oben. Unterstützung für den Aktienmarkt kam zudem durch besser als erwartet ausgefallene Daten vom Immobilienmarkt. Der NAHB-Hausmarktindex, ein Stimmungsbarometer der nationalen Organisation der Wohnungsbauunternehmen erreichte im Dezember 74 Punkte und übertraf damit die Erwartungen am Markt./ck/men

18.12.2017

Aktien Frankfurt: Dax setzt zum Jahrendspurt an

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Montag den ersehnten Grundstein für eine Jahresendrally gelegt. Der Leitindex baute seine frühen Gewinne bis zum Nachmittag auf deutliche 1,63 Prozent und 13 316,87 Punkte aus. Er erreichte den höchsten Stand seit etwa fünf Wochen und steuert auf den größten Tagesgewinn seit Anfang November zu. Neben den lange umkämpften 13 200 Zählern ließ er mit 13 300 Punkten auch gleich noch die nächste runde Marke hinter sich.

Die Aussicht auf eine baldige Verabschiedung der Steuerreform in den USA hatte am Freitagabend bereits die Indizes an der Wall Street in neue Rekordhöhen getrieben. Wie es heißt, könnte ein Kompromiss zeitnah die beiden wichtigen US-Kammern passieren und dann von Donald Trump noch vor den Feiertagen unterzeichnet werden. Es wäre der wohl größte Erfolg des US-Präsidenten in seiner bisherigen Amtszeit.

Auch wenn das Vorhaben vor allem US-Unternehmen entlasten dürfte, hebt die Aussicht darauf auch hierzulande die Stimmung unter den Anlegern, die zuletzt vergeblich auf einen großen Kurstreiber gewartet hatten. Die BayernLB sprach von einer "vorzeitigen Bescherung" für die Finanzmärkte. Laut Marktanalyst Milan Cutkovic vom Broker Axitrader könnte der Startschuss für eine Weihnachtsrally nun gefallen sein.

Die Indizes in der zweiten deutschen Börsenreihe zogen ebenfalls deutlich an. Der MDax kletterte am Montag um 1,44 Prozent auf 26 417,00 Zähler, während es für den Technologiewerte-Index TecDax um 1,05 Prozent auf 2558,56 Punkte nach oben ging. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verbuchte ebenfalls Kursgewinne im Größenbereich von mehr als einem Prozent.

Auf Unternehmensseite standen Vonovia -Aktien wegen eines 5,2 Milliarden Euro schweren Übernahmeangebots für den österreichischen Konkurrenten Buwog im Mittelpunkt. Händler bezeichneten den 18-prozentigen Aufschlag auf den Schlusskurs vom Freitag als "ordentlich". Nach schwächerem Start konnten sich die Vonovia-Papiere aber mit 1,3 Prozent ins Plus vorarbeiten. Laut Jefferies-Analyst Thomas Rothäusler passen die Österreicher gut zum deutschen Immobilienkonzern.

Die RWE -Aktien stiegen bis zum Nachmittag mit fast 4 Prozent Plus zum absoluten Spitzenreiter im Dax auf. Sie starteten damit einen Erholungsversuch, nachdem sie an den vergangenen drei Tagen wegen einer Gewinnwarnung der Ökostrom-Tochter Innogy um rund 19 Prozent eingebrochen waren. Deren Papiere rückten im MDax um gut 2 Prozent vor.

Marktbreite Kursgewinne gab es außerdem im Autosektor, wo die Schaeffler -Aktien im MDax mit einem Satz nach oben um mehr als 5 Prozent positiv hervor ragten. Begründet wurde dies mit Erholungsbedarf nach einer zuletzt schwachen Kursentwicklung. Einem Börsianer zufolge wurde dies durch charttechnische Aspekte verstärkt. Die Aktie habe mittel- und langfristige Indikatorlinien vorerst verteidigt, so der Marktteilnehmer.

Wie häufiger nach einem Spieltag standen ansonsten noch die Aktien von Borussia Dortmund im Blickfeld. Der zweite Erfolg im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Peter Stöger scheint unter Fans und Aktionären für Aufbruchstimmung zu sorgen. Für die Papiere ging es im SDax um rund 2 Prozent nach oben.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,14 Prozent am Freitag auf 0,16 Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,08 Prozent auf 141,47 Punkte. Der Bund-Future gab um 0,06 Prozent auf 163,47 Punkte nach. Der Euro stand zuletzt bei 1,1795 US-Dollar. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank vor dem Wochenende auf 1,1806 Dollar festgesetzt./tih/das

--- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

18.12.2017

Aktien New York Ausblick: Steuerpläne dürften Dow in neue Höhen katapultieren

NEW YORK (dpa-AFX) - Am US-Aktienmarkt zeichnet sich dank der Fortschritte bei der Steuerreform mal wieder ein neuer Dow-Rekord ab. Kurz vor Handelsbeginn zeigte der Broker IG für den Leitindex einen Stand von 24 820,2 Punkten an - nachdem dieser sich bereits am Freitag mit zwischenzeitlich 24 688,62 Punkten selbst übertroffen hatte. Gemessen am letzten Schlusskurs beträgt das vorbörsliche Plus nun 0,68 Prozent.

Die umfangreichen Steuerentlastungen für Unternehmen scheinen nun, da der republikanische Senator Marco Rubio und sein Kollege Bob Corker für das Vorhaben stimmen wollen, in greifbarer Nähe. Zuvor standen die beiden dem Vorhaben noch kritisch gegenüber. Bereits am Dienstag sollen die Abstimmungen über einen Kompromissentwurf beginnen. Im Mittelpunkt des 500 Seiten starken Entwurfes steht eine massive Senkung der Ertragssteuer für Unternehmen von bisher 35 auf 21 Prozent.

"Die US-Steuerreform käme einem QE-Programm 4.0 gleich", so Dirk Friczewsky, Lynx-Finanzanalyst. "Neben der Entlastung der Unternehmen bekämen auch die Verbraucher ihren Schnitt ab und diese sind mit dem Binnenkonsum eine der wichtigsten Säulen der US-Wirtschaft", erläutert Friczewsky.

Dass sich die Erleichterungen laut der Argumentation der Republikaner tatsächlich in höheren Löhnen niederschlagen werden, wird von Ökonomen allerdings bezweifelt. Insgesamt dürften Reiche deutlich stärker von der Reform profitieren als die Ärmeren und die Mittelschicht, so die Einschätzung der Demokraten. Sie halten den Entwurf daher für eine Mogelpackung und wollen die Vorlage geschlossen ablehnen. Die Abstimmung dürfte also entlang der Parteilinien verlaufen. Die Republikaner haben in beiden Häusern des Kongresses die Mehrheit - im Senat ist diese jedoch äußerst knapp.

Aus volkswirtschaftlicher Sicht richten sich die Augen am Montagnachmittag auf den sogenannten NAHB-Hausmarktindex, ein Stimmungsbarometer der nationalen Organisation der Wohnungsbauunternehmen. In einer monatlichen Umfrage werden die aktuelle Lage und die Erwartungen der Branche abgefragt. Werte über 50 Punkten signalisieren, dass die Mehrheit der Häuserbauer die Bedingungen positiv beurteilt - Experten erwarten, dass der Wert für Dezember mit 70 Punkten unverändert hoch bleiben wird.

Aus der Masse der Einzelwerte dürften am Montag die Twitter-Aktien positiv herausstechen. Die US-Bank JPMorgan hat die Papiere des sozialen Netzwerks wegen guter Aussichten von "Neutral" auf "Overweight" angehoben. So dürften sich die Finanzergebnisse des Unternehmens laut dem Analysten Douglas Anmuth im nächsten Jahr angesichts höherer Nutzerwerte wieder verbessern. Im vorbörslichen Handel legten die Aktien um 4,68 Prozent zu.

Auch die Papiere vom Online-Riesen Amazon waren vor Handelsbeginn mit einem Plus von 0,67 Prozent gefragt. Laut JPMorgan-Analyst Douglas Anmuth gehört die Aktie zu seinen aussichtsreichsten Werten großer Unternehmen für 2018. Mehrere Wachstumsfelder dürften den Umsatz seiner Einschätzung nach ankurbeln und auch die Margen sollten sich wieder erholen.

Deutlich im Plus lagen zudem die Aktien des Glücksspielanbieters Penn National , der seinen Konkurrenten Pinnacle für knapp 2 Milliarden Dollar schlucken will. Das Unternehmen erhofft sich, durch den Kauf mehr Gäste in seine Casinos zu locken und gleichzeitig Kosten in Höhe von 100 Millionen Dollar pro Jahr zu sparen. Die Papiere kletterten zuletzt um 4,41 Prozent./kro/jha/

18.12.2017

Aktien Frankfurt: Dax startet neuen Ausbruchsversuch

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Montag den Grundstein für eine Jahresendrally gelegt. Der Leitindex baute seine frühen Gewinne bis zum Mittag auf deutliche 1,42 Prozent und 13 290,14 Punkte aus. Er erreichte so den höchsten Stand seit etwa fünf Wochen. Damit scheint er sich nun oberhalb der seit Wochen umkämpften Marke von 13 200 Punkten abzusetzen. Trotz mehrerer Angriffe war er dort zuletzt immer wieder gescheitert.

Die Aussicht auf eine baldige Verabschiedung der US-Steuerreform hatte am Freitagabend bereits die Indizes an der Wall Street in neue Rekordhöhen getrieben. Im Schlepptau der wohl größten Errungenschaft von US-Präsident Donald Trump in seiner bisherigen Amtszeit stieg auch hierzulande die Stimmung unter den Anlegern. Die BayernLB sprach von einer "vorzeitigen Bescherung" für die Finanzmärkte.

Laut Marktanalyst Milan Cutkovic vom Broker Axitrader könnte mit dem klaren Sprung über die 13 200 Punkte der Startschuss für eine Weihnachtsrally fallen. Er schätzt, dass die endgültige Abschluss der Steuerreform zwar in Teilen schon eingepreist ist, aber dennoch noch das Potenzial besitzt, bis ins nächste Jahr hinein für gute Stimmung auf dem Börsenparkett zu sorgen. Er hält es für möglich, dass der Dax zunächst in die Region um 13 400 Punkte vorpreschen könnte.

Die Indizes in der zweiten deutschen Börsenreihe zogen ebenfalls deutlich an. Der MDax kletterte am Montag um 1,25 auf 26 369,37 Zähler, während es für den Technologiewerte-Index TecDax um 1,03 Prozent auf 2558,09 Punkte nach oben ging. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verbuchte ebenfalls Kursgewinne im Größenbereich von mehr als einem Prozent.

Die Agenda hatte zu Wochenbeginn nur recht wenig zu bieten. Auf Konjunkturseite standen Inflationszahlen aus der Eurozone im Fokus. Nach Daten des Statistikamts Eurostat lagen die Verbraucherpreise im November 1,5 Prozent höher als vor einem Jahr, was mehrheitlich den Erwartungen entsprach. Die Teuerung gilt als wichtig für den geldpolitischen Spielraum der Europäischen Zentralbank (EZB), die allerdings einen Wert von etwa 2 Prozent anpeilt.

Auf Unternehmensseite standen die Vonovia-Aktien im frühen Geschäft wegen eines Übernahmeangebots für den österreichischen Konkurrenten Buwog im Mittelpunkt. Geboten werden 29,05 Euro je Aktie, was die Transaktion mit rund 5,2 Milliarden Euro bewertet. Händler verwiesen angesichts eines 18-prozentigen Aufschlags auf den Schlusskurs vom Freitag auf eine "ordentliche" Prämie. Nach schwächerem Start konnten sich die Vonovia-Papiere aber mit 0,7 Prozent ins Plus vorarbeiten. Buwog standen derweil in Wien mit einem kräftigen Sprung bei 28,88 Euro nur um einige Cent unter dem Angebotspreis.

Auf der Gewinnerseite des Leitindex standen die RWE-Aktien mit 1,4 Prozent Plus. Sie starteten einen weiteren Erholungsversuch, nachdem sie an den vergangenen drei Tagen wegen einer Gewinnwarnung der Ökostrom-Tochter Innogy um rund 19 Prozent eingebrochen waren. Spitzenreiter waren jedoch Thyssenkrupp mit einem Aufschlag von 2,5 Prozent. Die Papiere des Industriekonzerns knüpften so an ihren jüngsten Lauf an. Zwischenzeitlich erreichten sie bei 24,065 Euro den höchsten Stand seit etwa zehn Wochen.

Wie häufiger nach einem Spieltag standen ansonsten noch die Aktien von Borussia Dortmund im Blickfeld. Mit dem zweiten Erfolg im zweiten Spiel scheint der Trainerwechsel zu Peter Stöger unter Fans und Aktionären für Aufbruchstimmung zu sorgen. Für die Papiere ging es im SDax um fast 3 Prozent nach oben. Außerdem gab es einen Bericht im Magazin "Kicker", wonach Stürmerstar Pierre-Emerick Aubameyang dem Fußballclub bis 2021 erhalten bleiben könnte./tih/jha/

--- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

18.12.2017

Aktien Europa: Die Stimmung hellt sich wieder auf - Rückenwind kommt aus den USA

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Nach einer eher zurückhaltenden Woche haben die europäischen Börsen am Montag neuen Schwung bekommen. So legte der EuroStoxx 50 gegen Mittag um 1,12 Prozent auf 3600,35 Punkte zu. Der französische Leitindex CAC 40 zog zugleich um 1,20 Prozent auf 5413,73 Zähler an. In Großbritannien ging es für den FTSE 100 um 0,21 Prozent auf 7518,75 Prozent nach oben.

Ein Stimmungstreiber war die Aussicht auf ein vorweihnachtliches Steuergeschenk aus den USA. Mit der Ankündigung des republikanischen Senators Marco Rubio und dessen Kollegen Bob Corker, nun doch für das Vorhaben stimmen zu wollen, sind die umfangreichen Entlastungen für US-Unternehmen wieder wahrscheinlicher geworden. Zuvor standen die beiden dem Vorhaben kritisch gegenüber. Bereits am Dienstag sollen die Abstimmungen über einen Kompromissentwurf beginnen.

Bezeichnend für die gute Laune war das Plus, das bis zum Mittag in ausnahmslos allen Branchen Europas zu Buche stand. Mit 0,23 Prozent war die Euphorie im Handelssektor noch am geringsten. Bei den Industriegütern und -dienstleistungen sowie den Immobilienfirmen fiel der Zuwachs mit jeweils rund 1,3 Prozent am größten aus.

Von Konjunkturseite waren vor allem die Inflationsdaten in der Eurozone vom November erwartet worden. Nach Daten des Statistikamts Eurostat vom Montag lagen die Verbraucherpreise 1,5 Prozent höher als vor einem Jahr. Im Vormonat hatte die Inflationsrate 1,4 Prozent betragen. Eurostat bestätigte damit vorläufige Zahlen.

In puncto Einzelwerte machte am Montag vor allem der französische Rüstungskonzern Thales von sich Reden. In der Übernahmeschlacht um den niederländischen Chipkarten-Hersteller Gemalto hat er sich mit einer fast fünf Milliarden Euro schweren Offerte gegen den IT-Dienstleister Atos durchgesetzt. Durch den Zusammenschluss soll ein führendes Unternehmen bei Cyber-Sicherheit entstehen. Die Aktie des Rüstungsherstellers sprang um 7 Prozent hoch; Gemalto-Papiere verteuerten sich um 5 Prozent auf 49,35 Euro - das Angebot liegt bei 51 Euro.

Weniger gut lief es dagegen für die Papiere des irischen Billigfliegers Ryanair , der noch vor Weihnachten mit Pilotengewerkschaften über die Arbeitsbedingungen sprechen will, um drohende Streiks rund um die Feiertage zu verhindern. Beobachter rechnen nun damit, dass die Personalkosten deutlich über das von der Fluggesellschaft geplante Ausmaß steigen könnten. Das Kursziel der Aktie wurde in der Folge vom irischen Investmenthaus Davy sowie von der Schweizer Bank Credit Suisse gesenkt. Gegen Mittag stand die Aktie mit 4 Prozent im Minus./kro/das/jha/

18.12.2017

AUSBLICK 2018: Die Party im Dax dürfte weitergehen - trotz aller Spannungen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ungeachtet aller politischen Unsicherheiten und hoher Bewertungen gehen Experten auch 2018 von einem guten Lauf am deutschen Aktienmarkt aus. Das Gros der Bankhäuser hat sich auf einen Dax-Stand von um die 14 000 Punkte bis Ende des Jahres eingeschossen. Das wäre aktuell ein Plus von 7 Prozent. Manch ein Stratege geht sogar von einem noch besseren Abschneiden aus. Auch für Europas Börsen insgesamt sind Analysten anhaltend optimistisch gestimmt.

Dass die Bundesrepublik den anstehenden Jahreswechsel womöglich ohne Regierung begehen muss, tut dem Optimismus keinen Abbruch. Auch andere geopolitische Verwerfungen wie der Nordkorea- und der Nahost-Konflikt, die anhaltende Bedrohungslage durch den internationalen Terrorismus und protektionistische Tendenzen in den USA werden ausgeblendet. Beim Brexit steht der Ausgang der Verhandlungen ebenfalls noch in den Sternen.

Immerhin scheint ein beschleunigtes Auseinanderdriften der Europäischen Union nach den diesjährigen Wahlen in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden zunächst einmal abgewendet. 2018 werden zudem vornehmlich kleinere Mitgliedsstaaten wie Ungarn, Lettland und Slowenien ihr Parlament wählen. Eine größere Rolle dürfte allerdings die Wahl in Italien spielen. Dort liefert sich die eurokritische Fünf-Sterne-Bewegung derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Sozialdemokraten. Die Italiener müssen ihr neues Parlament spätestens bis Mai gewählt haben - möglicherweise passiert das aber schon im März.

"Die Masse an möglichen politischen Risiken ist relativ groß", räumt Stefan Bielmeier ein, Chefvolkswirt der DZ-Bank. Ein robustes globales Wachstum federe das aber trotzdem ab. So seien es in Deutschland sowie in der gesamten Eurozone regelmäßig steigende Unternehmensgewinne, die - gepaart mit den niedrigen Zinsen - zu einem weiteren Anstieg der Leitindizes führen dürften.

Nach Einschätzung der Schweizer Privatbank Julius Bär kommt zudem die robuste Kauflaune der Verbraucher hinzu. "Wir haben einen überraschend starken Konsum in Deutschland", sagte David Kohl, Chefvolkswirt Deutschland bei Julius Bär. Daneben werde die hiesige Wirtschaft auch von einem starken Immobilienmarkt gestützt.

Insgesamt gehen sieben Finanzhäuser davon aus, dass der Dax im nächsten Jahr die 14 000-Punkte-Marke knacken wird. Bei der italienischen Großbank Unicredit rechnet man sogar mit 14 500 Punkten, was einen Anstieg von 11 Prozent bedeuten würde. Zu weit aus dem Fenster lehnen sich die Experten damit angesichts der bisherigen Entwicklung aber nicht: In diesem Jahr hat der Dax bislang um die 14 Prozent zugelegt. In den letzten zehn Jahren ist er durchschnittlich um 8 Prozent gestiegen.

Dieselbe Geschwindigkeit soll auch der EuroStoxx 50 im nächsten Jahr erreichen - und nach Schätzung der Deutschen Bank bis auf 3850 Punkte ansteigen. Die DZ Bank traut dem europäischen Börsenbarometer sogar die vollen 4000 Punkte zu. Das wäre immerhin ein Zugewinn von 12 Prozent.

Bei all der Euphorie fragen sich Ökonomen wie Anlageexperten generell, wie lange der Aufschwung noch anhalten kann. Seit 2013 befindet sich die deutsche Wirtschaft im Aufschwung. Nur einmal gab es in der Bundesrepublik eine längere, ununterbrochene Wachstumsphase - von 1982 bis zur Wiedervereinigung.

"Die Anzeichen einer Überhitzung mehren sich", sagt denn auch DZ-Chefanlagestratege Christian Kahler. Außergewöhnlich viele Aktienrückkaufprogramme oder zahlreiche Börsengänge seien hierfür klassische Indikatoren. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka-Bank, sprach von Vollauslastung, die bereits leicht überschritten sei.

Weitere vorsichtigere Stimmen kommen aus dem Sparkassen-Lager. "Aktienanleger haben bereits zu viele Vorschusslorbeeren verteilt und sind ausgesprochen sorglos geworden", argumentiert etwa Helaba-Chefvolkswirtin Gertrud Traud. Wie ihr Kollege von der Deka-Bank glaubt sie nicht, dass es der Dax im nächsten Jahr über die 13 500 Punkte schaffen wird. Der Verband öffentlicher Banken warnte ebenfalls, dass schlechte Nachrichten bezüglich der weiteren Gewinnentwicklungen oder konjunkturelle Dämpfer schnell zu Kurskorrekturen führen könnten.

Noch dürften die niedrigen Zinsen laut dem DZ-Bank-Experten Kahler einen größeren Einbruch verhindern. Überhaupt ist es nach Ansicht vieler Portfolio-Manager die nach wie vor ultraexpansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, die Aktien in ein attraktives Licht rückt. Billig seien die Papiere zwar nicht mehr - die Bewertungen passten aber dennoch zum derzeitigen Wachstumsumfeld.

Mit niedrigverzinsten Anleihen lasse sich dagegen noch kein Blumentopf gewinnen. Immerhin will die EZB gegen Ende 2018 ihr Anleihekaufprogramm auslaufen lassen. Aus Sorge vor einer möglichen scharfen Marktreaktion hatten sich die Notenbanker zuletzt gegen ein festes Enddatum entschieden. Ein echter Zinsschritt wird zudem erst für 2019 erwartet. Für die Aktienmärkte Europas sind das gute Nachrichten./kro/bek/das

18.12.2017

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax startet fest mit Rückenwind aus New York

FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit dem Rückenwind neuer Rekorde an der Wall Street ist der Dax am Montag fest in den Handel gestartet. Der Leitindex kletterte kurz nach Handelsstart um 1,05 Prozent auf 13 241,60 Punkte. Die Aussicht auf eine baldige Verabschiedung der US-Steuerreform hebt auch hierzulande die Stimmung. US-Präsident Donald Trump steht damit in Washington vor der wohl größten Errungenschaft seiner bisherigen Amtszeit.

Der Grundstein für einen Befreiungsschlag und eine mögliche Jahresendrally scheint damit gelegt. Ob der Schub jedoch für einen nachhaltigen Anstieg des Dax über die 13 200 Punkte reicht, bleibt offen. Ungefähr dort war der Leitindex seit Wochen immer wieder gescheitert. "Anleger, die auf Nummer sicher gehen wollen, müssen weiterhin auf einen Ausbruch aus der momentanen Handelsspanne warten", rät deshalb das Charttechnik-Magazin Index-Radar.

Auch der MDax stieg am Montag im Gleichschritt auf 26 307,95 Zähler. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es sogar um 1,15 Prozent auf 2561,06 Punkte nach oben. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 kletterte ebenfalls um etwas mehr als 1 Prozent.

Die Agenda hat zu Wochenbeginn nur wenig zu bieten. Für Anleger könnten am Vormittag die Inflationszahlen aus der Eurozone einen Blick wert sein, die wichtig für den geldpolitischen Spielraum der Europäischen Zentralbank (EZB) sind. Laut Marktanalyst David Madden von CMC Markets dürfte die Teuerung im November bei 1,5 Prozent liegen - und damit weiter unter der Zielmarke der Währungshüter.

Auf Unternehmensseite standen die Vonovia-Aktien im frühen Geschäft wegen eines Übernahmeangebots für den österreichischen Konkurrenten Buwog im Mittelpunkt. Geboten werden 29,05 Euro je Aktie, was die Transaktion mit rund 5,2 Milliarden Euro bewertet. Die Vonovia-Aktie gab um ein halbes Prozent nach und war damit der einzige Verlierer im Dax. Die Buwog-Aktie blieb in Wien zunächst vom Handel ausgesetzt. Am Freitag wurden sie zuletzt bei 24,605 Euro gehandelt.

Auf der Gewinnerseite des Leitindex standen die RWE -Aktien mit einem weiteren Erholungsversuch. Sie kletterten um etwas mehr als 1,5 Prozent, nachdem sie an den vergangenen drei Tagen wegen einer Gewinnwarnung der Ökostrom-Tochter Innogy um rund 19 Prozent eingebrochen waren. Auch für deren Papiere ging es am Montag im MDax um etwas mehr als 1 Prozent nach oben.

Wie häufiger nach einem Spieltag standen ansonsten noch die Aktien von Borussia Dortmund im Blickfeld. Der Trainerwechsel zu Peter Stöger scheint mit dessen zweitem Erfolg im zweiten Spiel zum Erfolg zu werden. Bei Fans und Aktionären sorgt dies für Aufbruchstimmung. Für die Papiere des Fußballclubs ging es im SDax um fast 2 Prozent nach oben./tih/jha/

18.12.2017

ROUNDUP 3: Brüssel geht gegen Steuerdeals für Ikea in den Niederlanden vor

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Amazon , Apple - und jetzt Ikea: Die EU-Wettbewerbshüter nehmen mögliche unerlaubte Steuervorteile für den schwedischen Möbelkonzern in den Niederlanden ins Visier. Es werde eine eingehende Prüfung wegen fragwürdiger Steuerregelungen eingeleitet, teilte die EU-Kommission am Montag. Dies komme aber noch keiner Vorverurteilung gleich, hieß es. Ikea wies die Vorwürfe zurück. Die Niederlande wollen nach Regierungsangaben an der EU-Untersuchung mitwirken.

Der Brüsseler Behörde zufolge ist das Geschäft von Ikea als Franchisemodell organisiert. Das bedeutet, dass die nun im Fokus stehende Inter Ikea Gruppe nicht Eigentümer der einzelnen Ikea-Geschäfte ist. Stattdessen zahlen Ikea-Shops weltweit eine Franchisegebühr in Höhe von drei Prozent des Umsatzes an eine in den Niederlanden ansässige Tochterfirma mit dem Namen Inter Ikea Systems. Im Gegenzug dürfen die Shops die Ikea-Marke und entsprechendes Know-How nutzen.

Die Wettbewerbshüter haben nun Bedenken, dass diese Firma in den Niederlanden von unzulässigen Steuervorteilen profitiert habe. Dadurch seien die steuerpflichtigen Gewinne erheblich gesenkt und andere Wettbewerber benachteiligt worden.

"Alle Unternehmen, ob nun groß oder klein, multinational oder nicht, sollten ihren gerechten Steueranteil zahlen", sagte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager. "Es geht nicht, dass Mitgliedstaaten es bestimmten Unternehmen gestatten, weniger Steuern zu zahlen, indem sie ihre Gewinne künstlich woanders hin verlagern dürfen. Wir werden die steuerliche Behandlung von Inter Ikea in den Niederlanden nun sorgfältig prüfen."

Konkret stoßen sich die Wettbewerbshüter unter anderem an einer Regelung aus dem Jahre 2006. Demnach gaben die Behörden ihr Einverständnis, dass ein großer Teil der erhaltenen Franchisegebühren von der niederländischen Tochterfirma an ein anderes Unternehmen der Inter Ikea Gruppe - die I.I. Holding mit Sitz in Luxemburg - abgeführt wurde. Dort wurden die Gewinne nicht versteuert, da I.I. Holding wiederum von einer mittlerweile nicht mehr gültigen Steuerregelung aus dem Jahre 1929 in Luxemburg profitierte.

Ikea wies die Vorwürfe zurück. "Die Art und Weise, wie wir von den nationalen Behörden besteuert wurden, steht unseres Erachtens im Einklang mit den EU-Vorschriften", teilte das Unternehmen mit. Die Ikea-Gruppe und auch die in den Niederlanden ansässige Tochterfirma Inter Ikea Systems hielten sich überall, wo sie aktiv seien, an die geltenden Steuergesetze und Vorschriften. Die Untersuchung sei Sache der EU-Kommission und der Niederlande. Ikea werde kooperieren und alle Fragen der Behörden beantworten.

Der niederländische Finanzstaatssekretär Menno Snel betonte nach Angaben der Nachrichtenagentur ANP in Den Haag, die Einleitung einer offiziellen Untersuchung bedeute noch nicht, dass es tatsächlich unzulässige staatliche Beihilfen gegeben habe. Er werde eine unabhängige Kommission mit einer Untersuchung beauftragen. Für eine Bevorteilung einzelner Unternehmen dürfe es keinen Spielraum geben.

EU-Kommissarin Vestager hat seit einiger Zeit Abmachungen zwischen multinationalen Konzernen und einzelnen EU-Ländern im Blick. Vor allem die Geschäftstätigkeiten großer US-Technologiekonzerne in Luxemburg und Irland standen dabei im Fokus. Eine Steuerregelung Irlands für den US-Technologiekonzern Apple erklärte sie etwa für illegal, das Land muss nun gut 13 Milliarden Euro an Steuern eintreiben. Irland und Apple wehren sich vor Gericht gegen den Entscheid. Der US-Konzern Amazon hat Vestager zufolge in Luxemburg Vergünstigungen über 250 Millionen Euro erhalten. Auch hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Das Vorgehen der EU-Kommission stieß weitgehend auf Zustimmung. "Ikeas System zur Steuervermeidung ist so ausgeklügelt wie die Bauleitungen für seine Möbel. Der Möbelkonzern bedient sich an Steuerschlupflöchern in Europa wie in einem Baukasten", meinte der Grünen-Finanzexperte im Europaparlament, Sven Giegold.

Der Fall zeige, dass Europa immer noch einiges tun müsse, um Steueroasen in der EU ein Ende zu setzen, hieß es von der Entwicklungsorganisation Oxfam. In der jüngeren Vergangenheit standen vor allem Irland, Luxemburg, die Niederlande und Malta in Steuerfragen in der Kritik./asa/DP/stk

18.12.2017

Kohle-Nachfrage in Europa rückläufig

PARIS (dpa-AFX) - Die Kohle-Nachfrage ist im vergangenen Jahr in der Europäischen Union, in China und in den USA gesunken. Einen Zuwachs gab es hingegen in Indien und in asiatischen Ländern, wie die Internationale Energieagentur IEA am Montag in Paris mitteilte.

Die Agentur rechnet mittelfristig mit einer in etwa stabilen weltweiten Nachfrage. Diese Prognose bezieht sich auf den Zeitraum bis 2022.

Seit 2014 sei die Nachfrage global um zusammen 4,2 Prozent gesunken, bilanzierte die IEA. Gründe dafür seien niedrige Gaspreise, der Anstieg bei den erneuerbaren Energien und eine verbesserte Energieeffizienz.

Beim Klimagipfel in der vergangenen Woche in Paris war deutlich geworden, dass sich immer mehr Länder und Regionen einem internationalen Bündnis für den Kohleausstieg anschließen. Umweltschützer kritisieren Deutschland, weil dort ein konkreter Plan für einen Ausstieg aus der klimaschädlichen Stromgewinnung aus Kohle bisher fehlt./cb/DP/stk

18.12.2017

Ökostrom-Befreiung: Einige Betriebe könnten höhere Strompreise zahlen

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Auf einige Industriebetriebe in Deutschland kommen ab dem kommenden Jahr möglicherweise höhere Energiekosten zu. Hintergrund ist ein Streit zwischen der EU-Kommission und der Bundesregierung über Nachlässe bei den Kosten für die Ökostrom-Förderung, die ab 1. Januar enden könnten. Die Brüsseler Behörde sucht allerdings noch nach einer gütlichen Einigung mit der Bundesregierung.

"Es geht darum, eine übermäßig großzügige Regelung für bestimmte Hersteller zu vermeiden. Es geht letztlich um die Verteilung der Kosten für die Förderung erneuerbarer Energien zwischen deutschen Haushalten und der Industrie", sagte ein Sprecher der EU-Kommission am Montag in Brüssel. Die Behörde stehe dazu in ständigem Kontakt mit den deutschen Behörden.

Brüssel hatte 2014 die Förderung klimafreundlicher Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen für drei Jahre genehmigt. Derzeit zahlen Industriebetriebe mit KWK-Anlagen lediglich 40 Prozent der Ökostrom-Umlage. Deutschland verpflichtete sich aber dazu, die Art der Förderung bis 2018 zu überprüfen. Mit bisherigen Vorschlägen aus Berlin ist Brüssel nicht zufrieden.

"Der aktuelle Vorschlag sieht eine Senkung des EEG-Zuschlags für bestimmte Kategorien von Selbstversorgern, insbesondere im Automobilbau vor, was zu Renditen von mehr als 50 Prozent führt", hieß es von der EU-Kommission weiter. Falls es keine Einigung zwischen Berlin und Brüssel gibt, würde die Sonderregelung auslaufen./asa/DP/stk

18.12.2017

USA: Stimmung am Häusermarkt steigt auf 18-Jahreshoch - NAHB

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Stimmung am US-Häusermarkt hat sich im Dezember deutlich aufgehellt und ist auf den höchsten Stand seit 18 Jahren gestiegen. Der NAHB-Hausmarktindex erhöhte sich zum Vormonat um fünf Punkte auf 74 Zähler, wie die National Association of Home Builders (NAHB) am Montag mitteilte. Das ist der höchste Stand seit Juli 1999, also weit vor der jüngsten Hypothekenkrise. Analysten hatten mit 70 Punkten gerechnet.

Der NABH-Index ist ein Stimmungsbarometer der nationalen Organisation der Wohnungsbauunternehmen. In einer monatlichen Umfrage werden die aktuelle Lage und die Erwartungen der Branche abgefragt. Werte über 50 Punkten signalisieren, dass die Mehrheit der Häuserbauer die Bedingungen positiv beurteilt./bgf/jsl/men

18.12.2017

Niederlande wollen Ikea-Untersuchung unterstützen

DEN HAAG (dpa-AFX) - Die Niederlande wollen laut Regierungsangaben an der EU-Untersuchung der Absprachen zwischen ihrer Steuerbehörde und dem schwedischen Möbelkonzern Ikea mitwirken. Das erklärte Finanzstaatssekretär Menno Snel am Montag nach Angaben der niederländischen Nachrichtenagentur ANP in Den Haag. Er betonte, die Einleitung einer offiziellen Untersuchung bedeute noch nicht, dass es tatsächlich unzulässige staatliche Beihilfen gegeben habe.

Er werde eine unabhängige Kommission mit einer Untersuchung beauftragen, kündigte der Staatssekretär an. Für eine Bevorteilung einzelner Unternehmen dürfe es keinen Spielraum geben. Auf Details der Vereinbarungen zwischen Ikea und dem niederländischen Fiskus könne er aus rechtlichen Gründen nicht eingehen.

Die EU-Wettbewerbshüter hatten angekündigt, mögliche unerlaubte Steuervorteile für Ikea in den Niederlanden ins Visier nehmen zu wollen. Dazu werde eine eingehende Prüfung eingeleitet, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Ikea wies den Verdacht zurück./pau/DP/stk

18.12.2017

Regierung: Deutsche leisteten 493 Millionen unbezahlte Überstunden

NÜRNBERG/BERLIN (dpa-AFX) - Beschäftigte in Deutschland haben im Jahr 2016 nach Regierungsangaben mehr als 493 Millionen unbezahlte Überstunden geleistet. 2012 habe die Zahl allerdings noch um knapp 70 Millionen höher gelegen, berichtete das Bundesarbeitsministerium in einer am Montag veröffentlichten Antwort auf eine Anfrage der Linkspartei im Bundestag. 152 Millionen unbezahlte Überstunden seien dabei 2016 von Frauen geleistet worden, 341 Millionen von Männern, hieß es unter Berufung auf den Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes.

Auf Kritik stößt die große Zahl von Überstunden bei der Linkspartei. "Überstunden schaden uns allen", sagte die Abgeordnete Jutta Krellmann der "Bild"-Zeitung, die über die Entwicklung zuerst berichtet hatte. "Die einen arbeiten bis zum Umfallen, die anderen haben keine oder zu wenig Arbeit."

Insgesamt lag die Zahl der Überstunden 2016 bei 828 Millionen - und damit ebenfalls deutlich niedriger als im Jahr 2012. Rund 335 Millionen davon wurden extra entlohnt. Das Ministerium selbst schließt allerdings nicht aus, dass die Zahl der Überstunden größer ist: "Durch die freiwillige Beantwortung der Frage (nach den Überstunden) ist ... von einer Untererfassung der Überstunden auszugehen", heißt es in der Ministeriums-Antwort.

Darauf deuten auch Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hin. Die Denkfabrik der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat auf der Basis des sogenannten Sozioökonomischen Panels - einer jährlichen Befragung von 20 000 Beschäftigten - für 2016 die Zahl von 947 Millionen unbezahlten Überstunden ermittelt.

Die Erfassung von unbezahlten Überstunden sei methodisch schwierig, da jeder Befragte etwas anderes darunter verstehe, sagte IAB-Experte Enzo Weber. Viel hänge auch von der jeweiligen Fragestellung ab./kts/DP/jha

18.12.2017

ROUNDUP: Merkel strikt für stabile Regierung ohne wechselnde Mehrheiten

BERLIN (dpa-AFX) - CDU-Chefin Angela Merkel beharrt für die Gespräche über eine mögliche Koalition mit der SPD strikt auf dem Ziel einer stabilen Regierung. "Das heißt, nicht mit wechselnden Mehrheiten abzustimmen", sagte die Bundeskanzlerin am Montag nach Sitzungen der CDU-Spitzengremien in Berlin. "Alles andere wäre aus Sicht der CDU kein Erfolg von Sondierungsverhandlungen." Daneben müsse in den Anfang des Jahres startenden Gesprächen "Einigkeit in bestimmten Sachfragen" erzielt werden. Inhaltlicher Maßstab für die Union sei das gemeinsame Wahlprogramm, hinzu komme der nach der Wahl mit der CSU vereinbarte Kompromiss für ein "Regelwerk zur Migration".

Die SPD hält sich neben einer neuen großen Koalition unter anderem auch die Duldung einer Minderheitsregierung offen und will darüber nach den Worten von SPD-Chef Martin Schulz mit Merkel verhandeln.

Die CDU-Vorsitzende nannte als eine der wichtigen inhaltlichen Fragen die Zukunft Europas. Dabei gehe es nicht um die nächsten drei Monate, sondern die Weiterentwicklung der EU bis 2030. Beim Thema Gesundheit sei unbestritten, dass es Unzulänglichkeiten bei der Ärzteversorgung und der Personalausstattung in Krankenhäusern gebe. "Insofern gibt es eine Menge zu tun zur Verbesserung des Gesundheitssystems, wo ich glaube, dass man da auch Gemeinsamkeiten finden kann."

Merkel gab auch die zwölf Mitglieder der CDU-Delegation für die Sondierungen bekannt: Dazu gehören neben ihr Unionsfraktionschef Volker Kauder, Fraktionsgeschäftsführer Michael Grosse-Brömer, die Partei-Vizes Julia Klöckner, Volker Bouffier, Armin Laschet, Ursula von der Leyen und Thomas Strobl, Kanzleramtsminister Peter Altmaier, Saar-Regierungschefin Annegret Kramp-Karrenbauer, Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff und Präsidiumsmitglied Jens Spahn./sam/bk/DP/jha

18.12.2017

Elke König als oberste Bankenabwicklerin in Europa bestätigt

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die frühere Chefin der deutschen Finanzaufsicht Bafin, Elke König, bleibt für fünf weitere Jahre oberste Bankenabwicklerin in Europa. Die EU-Staaten gaben am Montag grünes Licht für eine Verlängerung ihrer Amtszeit als Vorsitzende des "Single Resolution Mechanism" (SRM). Dieser soll in Krisenfällen dafür sorgen, dass auch größere Geldhäuser abgewickelt werden können, ohne den Steuerzahlern Milliardenlasten aufzubürden. Die Behörde hatte vor etwa zwei Jahren ihren vollen Betrieb in Brüssel aufgenommen.

Das Europaparlament hatte zuvor bereits Zustimmung zu der Verlängerung signalisiert. "Wir erwarten von Frau König, dass sie das Verhindern neuer staatlicher Beihilfen zum Ziel zukünftiger Abwicklungsentscheidungen macht", sagte der Grünen-Finanzexperte im EU-Parlament, Sven Giegold, dazu. "Das Haftungsprinzip darf nicht mehr durch Umgehen der Regeln der europäischen Bankenunion ausgehebelt werden."/asa/DP/jha

18.12.2017

Bundesbank: Wirtschaft dürfte auch am Jahresende stark wachsen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung der Bundesbank auch zum Jahresende hin stark wachsen. "Die Wirtschaftsleistung in Deutschland dürfte im Schlussquartal 2017 die seit Jahresanfang kräftige Aufwärtsbewegung fortsetzen", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht der Bundesbank. Positive Impulse für die Konjunktur kämen nach wie vor von der sehr optimistischen Verbraucherstimmung sowie der ausgezeichneten Lage am Arbeitsmarkt.

Treibende Kraft des Aufschwungs sei jedoch die Industrie. Daran dürfte sich auch trotz zuletzt etwas schwächerer Produktionsdaten nichts ändern, unterstreicht die Bundesbank. Die Resultate seien einer "ungewöhnlichen Kalenderkonstellation" mit zwei Brückentagen geschuldet. Die Impulse vom industriellen Auftragseingang seien dagegen anhaltend stark, und die Industriestimmung gemäß Ifo-Geschaftsklima auf Rekordhoch. Auch das Baugewerbe werde weiter deutlich wachsen./bgf/tos/jha/

18.12.2017

Kreise: SPD-Chef Schulz beansprucht Finanzministerium

BERLIN (dpa-AFX) - SPD-Chef Martin Schulz will einem Bericht zufolge bei einem erfolgreichen Abschluss von Koalitionsverhandlungen mit der Union das wichtige Finanzministerium für seine Partei beanspruchen. "Das Bundesfinanzministerium ist das Ziel", sagte Schulz nach Informationen des "Handelsblatts" vergangene Woche in einer internen Runde mit SPD-Bundestagsabgeordneten. Der Deutschen Presse-Agentur wurde dies aus SPD-Kreisen am Montag in Berlin bestätigt. Aus dem Willy-Brandt-Haus hieß es dazu: "Fragen wie die Ressortverteilung stehen jetzt nicht auf der Tagesordnung." Am Freitag hatte sich der Vorstand einstimmig, bei einer Enthaltung, für ergebnisoffene Sondierungen mit CDU/CSU von Kanzlerin Angela Merkel ausgesprochen.

Der bisherige Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) war nach der Bundestagswahl zum Bundestagspräsidenten gewählt worden. Seit 2009 hat die CDU dieses Schlüsselressort inne, derzeit wird es interimsweise von Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) geführt.

In der großen Koalition von 2005 bis 2009 hatte die SPD sowohl das Auswärtige Amt (Frank-Walter Steinmeier) als auch das Finanzressort (Peer Steinbrück). Im Zuge der Banken- und Finanzkrise wurde Steinbrück einer der wichtigsten Minister. Mit der Aufstellung des Bundeshaushalts und viel Einfluss in der Europapolitik gilt das Finanzministerium heute als das bedeutendste aller Bundesministerien.

Dem "Handelsblatt"-Bericht zufolge kritisierte Schulz "Heckenschützen in der Partei" und "Durchstechereien" aus vertraulichen Sitzungen. Er hatte zuletzt in Vorstand und Bundestagsfraktion mit Nachdruck um ein defensiveres Kommunikationsverhalten gebeten - aus der SPD gab es in den letzten Tagen und Wochen viele Wortmeldungen mit Vorschlägen zu roten Linien in den Gesprächen über eine Regierungsbildung und zu Modellen jenseits einer festen großen Koalition mit CDU/CSU./ir/DP/jha

18.12.2017

ANALYSE-FLASH: DZ Bank hebt fairen Wert für FMC auf 98 Euro - 'Kaufen'

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Fresenius Medical Care (FMC) von 97 auf 98 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der Dialysespezialist habe den Verkauf des Labordienstleisters Shiel Medical Laboratory erfolgreich abgeschlossen, schrieb Analyst Sven Kürten in einer am Montag vorliegenden Studie. Kürten behielt seine Gewinnschätzungen bei. Den neuen fairen Wert begründete er mit einem nun geringfügig niedrigeren Abzinsungsfaktor./la/ck

Datum der Analyse: 18.12.2017

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18.12.2017

ANALYSE-FLASH: DZ Bank senkt Axel Springer auf 'Halten' - Fairer Wert 68 Euro

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die DZ Bank hat Axel Springer von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft, aber den fairen Wert auf 68 Euro belassen. Analyst Harald Schnitzer wertete den Verkauf des französischen Frauenportals Aufeminin in einer am Montag vorliegenden Studie als weitgehend neutral mit Blick auf die Bewertung der Aktien. Der Medienkonzern fokussiere sich weiterhin auf die Digitalisierung und Internationalisierung der Geschäftsaktivitäten. Nach den deutlichen Kurssteigerungen in den letzten Monaten strich Schnitzer nun seine Kaufempfehlung./la/ck

Datum der Analyse: 18.12.2017

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18.12.2017

AKTIEN IM FOKUS 3: Vonovia hinken hinterher - Gebot für österreichische Buwog

(neu: Schlusskurse, Berenberg, Jefferies.)

FRANKFURT/WIEN (dpa-AFX) - Die Aktien von Vonovia sind am Montag nach Ankündigung eines Zukaufs dem positiven Marktumfeld etwas hinterher gehinkt. Zeitweise im Minus liegend, konnten sich die Papiere über ihre Gewinnschwelle vorarbeiten. Ein Aufschlag von gut einem Prozent bedeutete aber immer noch einen der hinteren Ränge im Dax , der rund anderthalb Prozent höher schloss.

Vonovia hatte am Morgen ein 5,2 Milliarden Euro schweres Übernahmeangebot für den österreichischen Konkurrenten Buwog angekündigt. Händler verwiesen als leichte Belastung darauf, dass ein ordentlicher Aufschlag gezahlt werde für ein Unternehmen, das auf den ersten Blick zuvor schon nicht gerade günstig bewertet gewesen sei. Verglichen mit dem letzten Kurs vom Freitag, als Buwog in Wien zu 24,605 Euro gehandelt wurden, bedeutet das Gebot von 29,05 Euro je Aktie einen Aufschlag von etwa 18 Prozent.

Die Papiere der Österreicher blieben am Montag in Wien zunächst für etwa eine Stunde vom Handel ausgesetzt. In den ersten Handelsminuten kletterten sie dann in der Spitze um 17,9 Prozent bis auf exakt 29 Euro und damit nahe an den Angebotspreis. Zum Handelsschluss lagen sie dann noch mit gut 17 Prozent im Plus. Mit 28,81 Euro standen sie nur einige Cent unter dem Angebotspreis.

Für Vonovia ist es der nächste österreichische Zukauf in diesem Jahr. Das Immobilienunternehmen hatte sich im Nachbarland zuvor schon den Branchenkollegen Conwert einverleibt. Ein Analyst betonte, dass Buwog ein anständiges Unternehmen sei, das zusätzlich zum Vermietgeschäft auch einen Schwerpunkt im Bereich der Immobilienentwicklung habe. Für Vonovia sei dies Neuland und folglich mit einem anderen Profil von Chancen und Risiken verbunden. Vonovia selbst verspricht sich von dem Zusammengehen Kostenvorteile in Höhe von rund 30 Millionen Euro pro Jahr.

Analyst Kai Klose von der Berenberg Bank meinte, dass sich mit dem Deal die Lücke zwischen Vonovia und ähnlich großen Wettbewerbern noch vergrößern könnte. Der Experte Thomas Rothäusler vom Analysehaus Jefferies aber hätte in der Finanzierung einen höheren Eigenkapitalanteil bevorzugt. Die Bochumer wollen die Übernahme komplett mit Fremdkapital wie etwa Anleihen finanzieren.

Bei Buwog stößt die Offerte auf Wohlwollen. "Vorbehaltlich der rechtlichen und inhaltlichen Prüfung der Angebotsunterlage werden wir daher unseren Aktionären empfehlen, das Angebot anzunehmen", sagte der Buwog-Vorstandsvorsitzende Daniel Riedl laut Mitteilung. Der Vollzug unterliegt der Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent plus einer Aktie sowie der kartellrechtlichen Freigabe in Deutschland und Österreich. Bei Erfolg erwartet Vonovia einen Vollzug für Mitte März./tih/tav/jha/la/men

18.12.2017

AKTIE IM FOKUS 2: RWE und Innogy weiter auf Erholungskurs

(neu: Kurse, Händlerstimme.)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien der beiden Energiekonzerne RWE und Innogy sind am Montagnachmittag auf Erholungskurs geblieben. RWE legten nach ihrem positiven Wochenstart weiter zu und stiegen an der Dax-Spitze zuletzt um 4,40 Prozent, nachdem sie an den vergangenen drei Tagen wegen einer Gewinnwarnung von Innogy um rund 19 Prozent eingebrochen waren.

Ein Händler äußerte sich aber skeptisch: RWE brauche nun neue Kurstreiber, um tatsächlich wieder eine Rally zu starten.

Die Ökostrom-Tochter Innogy ist maßgeblich für den Mutterkonzern RWE, weil sie Experten zufolge etwa 90 Prozent seines Aktienwertes ausmacht. Innogy-Papiere gewannen zuletzt 2,5 Prozent./la/men

18.12.2017

ANALYSE-FLASH: JPMorgan hebt Twitter auf 'Overweight' - Ziel 27 US-Dollar

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Bank JPMorgan hat Twitter Inc von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 20 auf 27 US-Dollar angehoben. Der Anbieter des Kurznachrichtendienstes stärke die Produktpalette mit Videos und dem Live-Streaming von Inhalten, schrieb Analyst Douglas Anmuth in einer am Montag vorliegenden Studie. Die Zahl der täglich aktiven Nutzer der Angebote dürfte weiter prozentual zweistellig wachsen und auch die mit Werbung erzielbaren Umsätze dürften zulegen. Twitter sei eine seiner Top-Empfehlungen 2018 unter den kleineren und mittelgroßen Unternehmen./bek/ck

Datum der Analyse: 18.12.2017

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18.12.2017

AKTIE IM FOKUS: Adva ziehen an TecDax-Spitze - Charttechnik stützt

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Aktien von Adva sind am frühen Montagnachmittag angesprungen und an die TecDax-Spitze geklettert. Zuletzt stand ein Plus von 6,70 Prozent auf 6,066 Euro zu Buche. Ein Händler sah die Papiere des Telekomausrüsters charttechnisch weiterhin durch die 100-Tage-Linie gestützt, die aktuell als Unterstützung diene.

Die 100-Tage-Linie gilt als Indikator für den mittelfristigen Trend. Sie verläuft derzeit bei 5,749 Euro und ist aktuell immer noch abwärts gerichtet.

Zudem verfüge Adva über eine gute technologische Position, fuhr der Händler fort. So dürfte das Unternehmen von der anhaltenden Nachfrage nach Breitbandlösungen profitieren./la/jha/

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18.12.2017

AKTIE IM FOKUS: Stabilus klettern an SDax-Spitze - Kaufempfehlung von Warburg

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Aktien von Stabilus haben am Montagmittag an der SDax-Spitze von einer Kaufempfehlung profitiert. Zuletzt stand bei den Papieren des Autozulieferers ein Plus von 4,73 Prozent auf 75,93 Euro zu Buche. Damit notieren die Anteilsscheine wieder auf dem Niveau von Ende November.

Das Analysehaus Warburg Research hatte die Aktien von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 75 auf 84 Euro angehoben. Die bessere Einschätzung der Papiere basiere auf einer Aktualisierung seines Bewertungsmodells, schrieb Analyst Alexander Wahl. Allerdings dürfte Stabilus im laufenden Geschäftsjahr mit negativen Währungseffekten zu kämpfen haben./la/jha/

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18.12.2017

ANALYSE-FLASH: Alphavalue hebt Airbus auf 'Reduce'

PARIS (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Alphavalue hat Airbus von "Sell" auf "Reduce" hochgestuft und das Kursziel von 73,90 auf 81,50 Euro angehoben. Ungeachtet weiter bestehender Sorgen hellten sich die Aussichten für den Flugzeugbauer etwas auf, schrieben die Analysten in einer am Montag vorliegenden Studie. Noch nicht näher zu beziffernde Korruptionsstrafen könnten den Konzern aber erheblich belasten, weshalb das Anlagevotum negativ bleibe./ajx/bek

Datum der Analyse: 18.12.2017

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18.12.2017

AKTIE IM FOKUS: Thyssenkrupp weiter im Vorwärtsgang - Spitzenreiter im Dax

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Aktien von Thyssenkrupp haben am Montag nach einer zweitägigen Pause an der Dax-Spitze an ihre jüngste Rally angeknüpft. Zur Mittagszeit kletterten die Papiere des Industriekonzerns um 2,77 Prozent auf 24,095 Euro und erreichten so ihren höchsten Stand seit Anfang Oktober.

Seit dem Zwischentief Anfang Dezember haben sie nun schon rund 9 Prozent an Wert gewonnen, seit jenem aus dem November sogar fast 13 Prozent. Seit einigen Wochen hat bei den Aktionären der Optimismus über eine Neuausrichtung des Industrie- und Stahlkonzerns die Oberhand gewonnen. Kein Stolperstein war es da am Montag, dass in einem Bericht der "Financial Times" davon die Rede ist, dass wichtige Aktionäre bei den Umbauplänen die Geduld verlieren./tih/jha/

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18.12.2017

ANALYSE-FLASH: Warburg Research senkt Ziel für Metro auf 21 Euro - 'Buy'

HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Metro nach Zahlen zum Geschäftsjahr 2016/17 von 23,80 auf 21 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Thilo Kleibauer reduzierte seine Gewinnprognosen für die Geschäftsjahre 2017/18 und 2018/19. Da die mittelfristigen Aussichten des Handelskonzerns aber weiterhin positiv seien, bleibe es bei der Kaufempfehlung, schrieb er in einer am Montag vorliegenden Studie./edh/bek/ag

Datum der Analyse: 18.12.2017

dpa-AFX STIMMUNGSINDIKATOR

Der dpa-AFX-Stimmungsindikator misst das Verhältnis von Hoch- zu Abstufungen der Dax-Werte (Basis: 30-Tage-Durchschnitt). Ein Wert von 50 sagt aus, dass sich Hoch- und Abstufungen die Waage halten. Die Grafik zeigt den Indikator im Verhältnis zur DAX-Kurve.

End-of-Day-DAX-Kursdaten Quelle: vwd GmbH

dpa-AFX Analyser